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12. Dezember 2012 08:28; Akt: 12.12.2012 17:56 Print

CC bestätigt Muñoz als neuen Trainer

Der FC Sion ist in der Trainer-Frage eine Antwort gefunden zu haben: Der Spanier Victor Muñoz wird neu im Wallis das Zepter übernehmen.

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Tholot kommt zum dritten Mal als Trainer zum Zug. Der ehemalige Sion-Spieler trainierte die Walliser bereits 2009 und 2003. Smajic (r.) springt im Wallis wieder ein. Er war bereits 2004 für vier Monate Trainer. Nun erhielt er einen Vertrag bis 2017. Der eigentliche Trainer mit Lizenz, Jochen Dries (l.), wirft den Bettel nach der 0:2-Niederlage gegen St. Gallen am 7. Dezember 2014 hin. Eigentlich hätte Claudio Gentile den FC Sion ab der Saison 2104/15 trainieren sollen, doch der Italiener taucht im Wallis nicht auf. Chassot wird zum neuen Übungsleiter ernannt. Sein Problem: Er besitzt nur das A-Diplom und nicht die für die Super League nötige Uefa-Pro-Lizenz. Christian Constantin hat eine Lösung gefunden: Dries, der bereits 1998 Sion-Coach war und eine Uefa-Pro-Lizenz besitzt, unterstützt Chassot. Claudio Gentile (2.v.l.) hätte am 9. Juni beim FC Sion anfangen sollen. Doch der Italiener tauchte nicht auf. Hier auf einem älteren Foto von 2002 (2.v.l.). Rechts neben ihm steht der junge Bernard Challandes, der auch schon unter Constantin als Trainer gedient hat. Auf die Rückrunde der Saison 2013/14 übernimmt Ponte von Laurent Roussey. Für den 58-jährigen Aargauer ist Sion die erste Station in der höchsten Schweizer Spielklasse seit dem FC Luzern in der Saison 2001/2002. Doch am Ende der Saison erhält Ponte keinen neuen Vertrag. Roussey wird von «CC» auf die Strasse gestellt. Fünf Niederlagen in Serie und das frühe Cup-Aus in Luzern sind dem Sion-Boss zu viel. Decastel übernimmt den Posten von Rossini. Er selbst wurde erst im letzten Oktober nach 57 Tagen im Amt als Sion-Trainer entlassen. Das nächste Mal Schluss ist aber bereits wieder am 21. Oktober 2013, nachdem er mit den Sittenern in 12 Spielen nur 11 Punkte holen konnte. Rossini hat die nötige Uefa-Pro-Lizenz und wird den FC Sion zusammen mit Spielertrainer Gennaro Gattuso coachen. Er fliegt am 13. Mai 2013 bereits wieder. Gattuso bleibt dem Verein als Spieler erhalten. Gattuso waltet als Spielertrainer im Wallis. Erst wird ihm wegen der fehlenden Lizenz Arno Rossini zur Seite gestellt, dann wird er wieder zum Spieler degradiert. Muñoz übernimmt die Nachfolge von Pierre-André Schürmann, kann sich aber nur gut zwei Monate halten. Schürmann erhält nur einen befristeten Vertrag bis zum Ende der Hinrunde. Nach fünf Spielen verzichtet CC auf eine Verlängerung. Nach nur 57 Tagen im Amt muss Decastel gehen, Nachfolger wird der ehemalige Schweizer U21-Nationaltrainer Pierre-André Schürmann. Nach einem 0:3 gegen den FC St. Gallen hält Fournier vor seinen Spielern eine Brandrede und beschimpft diese aufs Übelste. Zwar entschuldigt er sich, doch aller Kredit ist verspielt. Nur wenige Tage danach nimmt er seinen Hut. Petkovic verlor drei seiner vier Spiele als Sion-Trainer, konnte die Walliser in der Barrage gegen Aarau aber dennoch vor dem Abstieg retten. Ein Angebot von Lazio Rom war schliesslich verlockender, als unter Constantin zu arbeiten. Roussey hielt es über 400 Tage unter der Herrschaft Constantins aus, dann trat er völlig überraschend zurück. Der entlassene FCZ-Meistertrainer hielt es im Wallis nicht lange aus. Der Franzose ist im Wallis kein Unbekannter. Von 1997 bis 1999 stürmte er für Sion und 2003 war er als Spielertrainer tätig. Zermatten war schon nach dem Krankschreiben von Stielike im Trainerstab und ist mit Barberis gleichberechtigt. Ausgerechnet an Weihnachten präsentiert CC seinen neuen Trainer. Umberto Barberis übernimmt zum zweiten Mal in Sion. Stielike wurde von Constantin lange in Ruhe gelassen. Mitte November wurde Stielike aber «krank» und CC übernahm auch noch den Trainerposten. Bigon sprang wieder einmal als Notnagel ein und durfte dieses Mal neun Spiele an der Seitenlinie stehen. Nur acht Spiele überlebte das Duo. Nach Meinungsverschiedenheiten holte Constantin Bigon an die Seitenlinie zurück. Constantin gab Bigon bei seinem zweiten Versuch ungewöhnlich viel Zeit. Am Ende wurde auch er seines Postens enthoben. Gabet Chapuisat war das letzte Opfer von Sion-Präsident Constantin in der Entlassungsserie der Saison 2006/07. Marco Schällibaum musste den Trainerstuhl nach zwei Monaten bereits wieder räumen. Moulin kommt nochmals zum «Handkuss». Didier Tholot übernahm noch im selben Jahr. Bereits im November wird ihm Guy David als Assistent zur Seite gestellt - kurz darauf mit Ami Rebord ein dritter Trainer. Im Mai werden alle drei rausgeworfen. 2003 kommt Constantin zurück und stellt als ersten (und insgesamt neunten) Trainer Charly Rössli ein. Richard zum dritten - und vorläufig letzten Mal: Constantin gab 1997 das Sion-Präsidium ab. Richards zweites Engagement unter Constantin. In Constantins erster Amtszeit (1992-1998) wurde Trossero als Erster ersetzt.

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Mit grossen Namen wurde in den letzten Tagen jongliert, als bekannt wurde, dass der FC Sion den Vertrag mit Trainer Pierre-André Schürmann nicht verlängert hat. Diese reichten von Sven-Göran Eriksson bis hin zu Zico (20 Minuten Online berichtete). Favorit auf Schürmanns Nachfolge sollte der Belgier Michel Renquin sein, der einst (1988/89) selbst für die Sittener die Fussballschuhe schnürte.

Doch nun kommt alles ganz anders. Wie der «Blick» berichtet, schüttelt Klub-Präsident Christian Constantin ein unerwartetes Ass aus dem Ärmel. Der schlaue Fuchs, der tags zuvor noch behauptete, selbst Schürmann habe noch eine Chance auf den Posten, fliegt den Spanier Victor Muñoz ein. Am Abend wird dann bestätigt: Muñoz ist der neue Mann an der Sion-Seitenlinie. Er ist der siebte Trainer von Sion im Jahr 2012. Die Vorgänger von Schürmann, dessen Vertrag nach der Hinrunde auslief, waren Michel Decastel, Sébastien Fournier, Vladimir Petkovic, Rolland Courbis und Laurent Roussey.

Zuletzt bei Xamax unter Vertrag

Muñoz ist sich unruhigen Wellengang gewohnt. War er doch der Captain an Bord beim Untergang von Neuchâtel-Xamax. Unter Hochstapler Bulat Tschagajew war er zuvor auch schon Trainer von Terek Grosny. Da wird er sich auf CC's Schleudersitz wohl halten können. Bei Xamax harrte Muñoz bis zum Lizenzentzug Mitte Januar aus. Seither war er arbeitslos.

(mon/si/fbu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ballaballa am 12.12.2012 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    Vertragsdauer

    Wie ich hörte, hat er einen 1-Spiel Vertrag unterschrieben. Mit Verlängerungs-Option auf ein zweites Spiel!!

  • Andreas Nobel am 12.12.2012 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr Euro auf Sion als CH-Meister

    Ich habe schon vor der Saison auf Sion als CH-Meister gewettet. Nun muss ich wohl ein paar Euro drauflegen, da jetzt die Chancen noch mehr steigen mit diesem tollen Trainer.

  • Thomas am 12.12.2012 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Glück

    Na dann viel Glück auf dem Schleudersitz.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ballaballa am 12.12.2012 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    Vertragsdauer

    Wie ich hörte, hat er einen 1-Spiel Vertrag unterschrieben. Mit Verlängerungs-Option auf ein zweites Spiel!!

  • Andreas Nobel am 12.12.2012 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr Euro auf Sion als CH-Meister

    Ich habe schon vor der Saison auf Sion als CH-Meister gewettet. Nun muss ich wohl ein paar Euro drauflegen, da jetzt die Chancen noch mehr steigen mit diesem tollen Trainer.

  • Ck am 12.12.2012 11:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guter Schachzug

    Hoffe nur CC setzt nicht alles auf eine Karte. Der erste der Super League ist direkt für die Gruppenphase der CL qualifiziert. Munoz ist sicherlich ein guter Taktiker und Motivator! Mehr brauchts gar nicht für die Sion Profis. Die können alle Fussball spielen. Glaube das war einer guter Schachzug von CC! Aber obs gegen Basel langt???

    • Beggi Beppi am 12.12.2012 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Neuer Trainer fuer Sion 

      Du bist sicher ein Sion- Fan. Gegen uns Basler hat Sion eh keine Chanse. Neuer Trainer hin oder her.

    • Karl am 13.12.2012 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Bebbi

      Na du kluger mann. bebbi schreibt man mit 'b'. Schäm dich, dass dir das ein sion-fan beibringen muss.

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  • Jürg Mong am 12.12.2012 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Why not?

    Wieso nicht, das könnte funktionieren! Munoz wird froh sein, vor dem Spiel nicht tschetschenische Volkstänze anschauen zu müssen und CC weiss einen gestählten Trainer in seinen Reihen. Und mit Xamax hatte Munoz durchaus Erfolg, vor allem liess er einen recht attraktiven Fussball spielen - und das ist nicht ganz unwichtig in Sion. Also, lass es und wagen - und sonst zieht CC rechtzeitig die Reissleine.

  • Perrig am 12.12.2012 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    CC wird's nie lernen

    Evtl. wäre es einfacher, man würde nur noch über jeden 3en neuen Trainer bzw. über jede 3e Trainerentlassung beim FC Sion berichten. Schön, kann CC seine Kalbereien selber bezahlen. Er wird es aber wohl nie lernen, dass mit ständig neuen Übungsleitern kaum je ein Meistertitel zu holen sein wird. Aber vielleicht reicht ihm ja ein weissweinseliger Cupfinal. Den könnte er allerdings auch billiger haben.