«XS» spricht

09. Februar 2012 12:59; Akt: 09.02.2012 17:31 Print

«Jeder Spieler würde Bayern wählen»«Jeder Spieler würde Bayern wählen»

Xherdan Shaqiri äusserte sich erstmals zu seinem Wechsel zu Bayern München. Der Basler ist stolz auf seinen Karrieresprung und verschickt eine erste Kampfansage an Ribéry und Robben.

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Lausbub Shaqiri: Mit nicht einmal 16 Jahren posierte der kleine Xherdan stolz für sein Portrait als U17-Natispieler. Noch keine 18 Jahre alt erhielt Shaqiri beim FC Basel 2009 einen Profivertrag. Am 6. August erzielte er in der EL-Qualifikation sein erstes Pflichtspieltor für den FCB. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln legte einen steilen Aufstieg hin. Beim FCB wurde er gleich in seiner ersten Saison Stammspieler. Im März 2010 folgte der «Kraftwürfel» dem Aufgebot von Ottmar Hitzfeld in die A-Nati. Im WM-Testspiel gegen Uruguay spielte Shaqiri von Beginn an, wurde in der Halbzeit dann aber ausgewechselt. Doch Hitzfelds Test hatte er bestanden. Auch in der Super League lief alles nach Plan. Im Mai 2010 durfte Shaqiri zum ersten Mal den Meisterpokal in die Höhe stemmen. Ottmar Hitzfeld belohnte den «Alpenmessi» für seine konstanten Leistungen und nahm ihn mit zur WM nach Südafrika. Shaqiri durftein Südafrika nur für die letzten 12 Minuten gegen Honduras ran und konnte das Aus nach der Vorrunde auch nicht verhindern. Nach der WM wurde der 1,70-Meter-Mann aber auch in der Nati zum Stammspieler. Gegen England erzielte «Shaq» im September 2010 sein erstes Länderspieltor - ein herrlicher Strich ins Lattenkreuz. In der Super League sorgte Shaqiri in der Saison 2010/11 unvermindert für Spektakel... ... und wurde immer mehr zum gefragten Mann bei den Medien. Der zweite Meistertitel: Im Mai 2011 konnte Shaqiri mit dem FCB wieder feiern. Eine kleine Showeinlage durfte da nicht fehlen. Bei der U21-EM im Sommer 2011 führte das Kraftpaket seine Mannschaft bis ins Finale. Dort unterlag die Schweiz Spanien aber mit 0:2 und musste sich mit Silber begnügen. Trotz zahlreichen Angeboten und noch mehr Gerüchten in der Sommerpause (angeblich waren Manchester United und Bayern München interessiert) blieb Shaqiri dem FCB treu. Das Ausland musste warten. Mit drei Toren gegen Bulgarien hielt Shaqiri die Hoffnungen der Schweizer Nati im Herbst 2011 auf eine EM-Qualifikation quasi im Alleingang am Leben. Doch im wichtigen Spiel gegen Wales blieb auch er blass und die Schweiz verspielte ihre letzte EM-Chance leichtfertig. Grosse Ehre für das Kraftpaket. Shaqiri wird an der 14. Nacht des Schweizer Fussballs 2011 als Credit Suisse Player of the Year gekürt. Shaqiri schafft im Februar 2012 den Sprung zu einem Top-Verein. Er unterschreibt bei Bayern München einen Vierjahresvertrag.

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Am Donnerstagmorgen wurde der Transfer von Basels Xherdan Shaqiri zu Bayern München offiziell. Das Kraftpaket hat beim deutschen Rekordmeister einen Vierjahresvertrag ab Sommer 2012 unterzeichnet.

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Der 20-jährige Mittelfeldspieler blickt zufrieden und mit Stolz erfüllt in die Journalisten-Menge. Dass sich auch deutsche Medienvertreter unter die Fragenden mischen würden, war klar. Auch dass es ein ARD-Journalist ist, der Shaqiri die erste Frage der Pressekonferenz stellt, beunruhigt den Youngster nicht. Die Frage nach dem bevorstehenden Konkurrenzkampf mit Arjen Robben und Frank Ribéry beantwortet der Basler gelassen und in sicherem Hochdeutsch. «Klar habe ich Respekt. Man kennt mich aber gut genug, um zu wissen, dass es mir egal ist, mit wem ich auf dem Platz stehe», verschickt der Youngster eine erste Kampfansage in Richtung München.

Warum zu den Bayern?

Während den vergangenen zwei Jahren sei ein ständiges Hin und Her entfacht worden. «Es wurde so viel geschrieben und ich wurde von halb Europa gejagt», sagt Shaqiri sichtlich stolz. Daher wollen die Anwesenden dann auch wissen, weshalb sich Shaqiri für München entschieden hat. «Wenn sich ein Schweizer die Angebote anschaut, dann würde jeder Spieler München auswählen. So war es dann auch», gibt der Nationalspieler zu verstehen.

Noch ist aber nicht Schluss beim Schweizer Meister. Und geht es nach dem Mittelfeldspieler, wird das letzte halbe Jahr beim FCB rosig: «Ich will mit dem FCB noch Titel holen.» Auch international hat der 20-Jährige einiges vor, blickt mit einem Lächeln auf die bevorstehenden Champions-League-Duelle mit seinem künftigen Arbeitgeber. «Wenn es sein muss, dann werde ich auch gegen Bayern ein Tor schiessen.»

«Es wäre nicht fair gewesen»

Der Zeitpunkt des Transfers wurde oft als unglücklich bezeichnet, gerade weil die Basler im CL-Achtelfinal auf den deutschen Rekordmeister treffen. FCB-Präsident Bernhard Heusler wollte den Wechsel so bald wie möglich bekanntgeben. «Der Deal mit Bayern spitzte sich plötzlich zu, als Zenit und Galatasaray konkret wurden.» Danach machten die Basler Nägel mit Köpfen und Heusler wollte den Deal möglichst rasch kommunizieren. «Wenn wir die Leute noch zwei bis drei Wochen hingehalten hätten, wäre das nicht fair gewesen. Es ist sicherlich auch im Interesse des Spielers, dass die Sache vom Tisch ist. Ab morgen sprechen wir nur noch über das Super-League-Spiel gegen Lausanne.»

(als)

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  • denny am 10.02.2012 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    denny

    sein favorit ferein is der fc barcelona!!! was soll das den?

  • Globi-Globi am 10.02.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer??

    Wenn ich bei den Pressearikel "Der Schweizer-Shaqiri" lese dann muss ich mich einfach totlachen. Warum benutzt die Presse jetzt nicht die Anschrift "Albaner mit Schweizer-Pass", sondern nur wenn etwas schlechtes passiert?? Wünsche ihm alles Gute bei den Bayern..

  • danuser am 10.02.2012 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Verheizt

    Er wird verbraten und Ersatzbank wird für Ihn reserviert

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
23.05.12  Basel - Young Boys 1:2 (1:1)
23.05.12  Sion - Luzern 1:3 (1:1)
23.05.12  Lausanne-Sport - Grasshoppers 2:1 (1:1)
23.05.12  Thun - Zürich 2:4 (0:0)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Basel 34 22 8 4 78 : 33 74

2. Luzern 34 14 12 8 46 : 32 54
3. Young Boys 34 13 12 9 52 : 38 51
4. Servette 34 14 6 14 45 : 53 48

5. Thun 34 11 10 13 38 : 41 43
6. Zürich 34 11 8 15 43 : 44 41
7. Lausanne-Sport 34 8 6 20 29 : 61 30
8. Grasshoppers 34 7 5 22 32 : 66 26

9. Sion 34 15 8 11 40 : 35 17 (-36)

10. Neuchâtel Xamax 18 7 5 6 22 : 22 26
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