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«XS» spricht
09. Februar 2012 12:59; Akt: 09.02.2012 17:31 Print
«Jeder Spieler würde Bayern wählen»
Xherdan Shaqiri äusserte sich erstmals zu seinem Wechsel zu Bayern München. Der Basler ist stolz auf seinen Karrieresprung und verschickt eine erste Kampfansage an Ribéry und Robben.
Am Donnerstagmorgen wurde der Transfer von Basels Xherdan Shaqiri zu Bayern München offiziell. Das Kraftpaket hat beim deutschen Rekordmeister einen Vierjahresvertrag ab Sommer 2012 unterzeichnet.
Bildstrecken Die Karriere des Xherdan ShaqiriDer 20-jährige Mittelfeldspieler blickt zufrieden und mit Stolz erfüllt in die Journalisten-Menge. Dass sich auch deutsche Medienvertreter unter die Fragenden mischen würden, war klar. Auch dass es ein ARD-Journalist ist, der Shaqiri die erste Frage der Pressekonferenz stellt, beunruhigt den Youngster nicht. Die Frage nach dem bevorstehenden Konkurrenzkampf mit Arjen Robben und Frank Ribéry beantwortet der Basler gelassen und in sicherem Hochdeutsch. «Klar habe ich Respekt. Man kennt mich aber gut genug, um zu wissen, dass es mir egal ist, mit wem ich auf dem Platz stehe», verschickt der Youngster eine erste Kampfansage in Richtung München.
Warum zu den Bayern?
Während den vergangenen zwei Jahren sei ein ständiges Hin und Her entfacht worden. «Es wurde so viel geschrieben und ich wurde von halb Europa gejagt», sagt Shaqiri sichtlich stolz. Daher wollen die Anwesenden dann auch wissen, weshalb sich Shaqiri für München entschieden hat. «Wenn sich ein Schweizer die Angebote anschaut, dann würde jeder Spieler München auswählen. So war es dann auch», gibt der Nationalspieler zu verstehen.
Noch ist aber nicht Schluss beim Schweizer Meister. Und geht es nach dem Mittelfeldspieler, wird das letzte halbe Jahr beim FCB rosig: «Ich will mit dem FCB noch Titel holen.» Auch international hat der 20-Jährige einiges vor, blickt mit einem Lächeln auf die bevorstehenden Champions-League-Duelle mit seinem künftigen Arbeitgeber. «Wenn es sein muss, dann werde ich auch gegen Bayern ein Tor schiessen.»
«Es wäre nicht fair gewesen»
Der Zeitpunkt des Transfers wurde oft als unglücklich bezeichnet, gerade weil die Basler im CL-Achtelfinal auf den deutschen Rekordmeister treffen. FCB-Präsident Bernhard Heusler wollte den Wechsel so bald wie möglich bekanntgeben. «Der Deal mit Bayern spitzte sich plötzlich zu, als Zenit und Galatasaray konkret wurden.» Danach machten die Basler Nägel mit Köpfen und Heusler wollte den Deal möglichst rasch kommunizieren. «Wenn wir die Leute noch zwei bis drei Wochen hingehalten hätten, wäre das nicht fair gewesen. Es ist sicherlich auch im Interesse des Spielers, dass die Sache vom Tisch ist. Ab morgen sprechen wir nur noch über das Super-League-Spiel gegen Lausanne.»
(als)
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Alle 98 Kommentare































denny
sein favorit ferein is der fc barcelona!!! was soll das den?
Schweizer??
Wenn ich bei den Pressearikel "Der Schweizer-Shaqiri" lese dann muss ich mich einfach totlachen. Warum benutzt die Presse jetzt nicht die Anschrift "Albaner mit Schweizer-Pass", sondern nur wenn etwas schlechtes passiert?? Wünsche ihm alles Gute bei den Bayern..
Verheizt
Er wird verbraten und Ersatzbank wird für Ihn reserviert