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Killerinstinkt
11. August 2009 12:17; Akt: 11.08.2009 13:45 Print
Das unfairste Tor des Jahres
Wie kann ein Tor unfair geschossen werden, wenn es nach Regelwerk völlig korrekt erzielt wurde? Stürmer Peter Kovacs vom norwegischen Erstligisten ODD Grenland hat es gegen SK Brann vorgemacht.
Die Geschichte begann harmlos. In der 33. Minute des norwegischen Cup-Viertelfinales zwischen ODD Grenland und SK Brann stoppte Brann-Hüter Hakon Opdal als hinterster Mann den Ball. Eine Szene, wie sie in jedem Spiel ein Dutzendmal vorkommt. Nicht aber was darauf folgte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht knickte Opdal plötzlich ein, hielt sich das Knie und war nicht mehr fähig, den Ball zu verteidigen.
Der hilflose Torhüter am Boden kümmerte Grenland-Goalgetter Peter Kovacs wenig. Er stibitzte sich den Ball und schob zum 2:0 ein. Wenigstens verkniff er sich das Jubeln.
Die Proteste der Brann-Spieler nützten nichts. Das Tor zählte und Torhüter Opdal musste verletzt ausgewechselt werden. Sein Ersatzmann verbrachte keinen angenehmen Tag: Er musste bis zum Schlussstand von 5:1 drei Mal hinter sich greifen.
Unfair oder professionell?
Trotz Torerfolg kann man Kovacs' Aktion auch als verschossener Elfmeter werten. Hätte Kovacs den Ball statt ins Tor ins Seitenaus gespielt, er hätte sich ein Leben lang «Goldener Ritter von Fairplay» nennen dürfen. Nun aber darf man gespannt sein, wie seine Gegner reagieren, wenn Kovacs verletzt am Boden liegt.
Was meinen Sie? Hätten Sie den Ball reingemacht oder auf das Tor verzichtet? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
(tog)
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Alle 146 Kommentare






























Verständlich
Ich verstehees total ich finde es profesionell und gut ausgenutzt.
na klar typisch
als stürmer muss er den machen dafür wird er bezahlt !!
zu schnell
Das ging doch so schnell, dass der Stürmer gar keine Chance hatte, zu verstehen. Hätte auch sein können, dass der Torhüter ausgerutscht ist oder so.