Liebeserklärung

05. Oktober 2017 14:24; Akt: 05.10.2017 14:24 Print

Der Heilsbringer der Bayern

Jupp Heynckes soll den deutschen Rekordmeister wieder auf Kurs bringen. Eine Beziehung, die passt.

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Bayern München und Jupp Heynckes. Das ist, wie wenn sich zwei Verliebte aus den Augen verloren und nach langer Zeit wiedergefunden haben. Nach vier Jahren scheint dies der Fall zu sein. Obwohl noch nichts unterschrieben ist, soll der 72-jährige Trainer aus dem Ruhestand zurückkehren und Bayern München aus dem Tief führen.

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Allein die Ankündigung, Heynckes solle es richten, wird bei den Spielern Frühlingsgefühle auslösen. Auch wenn die Tage und Nächte wieder kälter werden. Drinnen in der Kabine dürfte das Feuer lodern. Bei Arjen Robben, Franck Ribéry – der zwar lange verletzt ausfällt –, Thomas Müller, Robert Lewandowski und Mats Hummels. Die Liebe dieser fünf Spieler zum entlassenen Italiener Carlo Ancelotti war zuletzt abgekühlt.

«Uli kann ich vertrauen»

James Rodríguez, Javi Martínez, Juan Bernat, Thiago Alcántara und Arturo Vidal werden ebenfalls zufrieden sein: Sie können sich mit Heynckes auf Spanisch austauschen. Der 72-Jährige beherrscht Spanisch seit seiner Trainerzeit bei Athletic Bilbao, Tenerife und Real Madrid.

Und dann ist da noch die Liebe zum Verein. Und zum Präsidenten Uli Hoeness. «Uli kann ich vertrauen. Wenn ich morgen Hilfe brauche, wäre Uli der Erste, der auf der Matte stehen würde», sagte Heynckes bei seinem Abschied vor vier Jahren, nachdem er mit Bayern das Triple gewonnen hatte. Nun brauchte Hoeness Hilfe – und Heynckes steht auf der Matte.

Mit dieser Saison endet jedoch auch die Liaison. Dann wird Hoeness wohl seine neue Trainer-Liebe Julian Nagelsmann berufen. Der Hoffenheim-Coach gilt nun als aussichtsreichster Kandidat. Umso mehr, als es mit Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel nur bei einem Flirt blieb. Nagelsmann wurde übrigens in dem Jahr geboren, in dem Heynckes erstmals Bayern-Trainer wurde und die Liebesgeschichte ihren Anfang nahm: 1987.

(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Uli H. am 05.10.2017 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Don Jupp

    Man stelle sich vor, er würde gleich noch einmal die Champions League gewinnen. Das wäre eine echt coole Story. Wird zu 99% nicht passieren, aber im Fussball weiss man ja nie.

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  • Merd Güller am 05.10.2017 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Juppie

    Man hätte ihn niemals gehen lassen dürfen. Heynckes hat den besten Bayern-Fussball ever spielen lassen. Dann kam Pep...

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  • Don Corleone am 05.10.2017 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahl..

    Nachdem bereits Namen wie Thomas Tuchel, Louis van Gaal, Mehmet Scholl, Lothar Mattheus oder Jürgen Klopp durch die Presse gingen, kann ich nun mit der Wahl von Jupp Heynckes zufrieden sein.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roger BVB am 05.10.2017 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    grand seigneur du foot!!!

    finde bayern unsympathisch, jupp aber ist top! auf eine spannende meisterschaft!

    • Luis am 06.10.2017 13:12 Report Diesen Beitrag melden

      Unsympathisch?

      Wieso finden sie Bayern unsympathisch? Irgendwie alle, die gegen Bayern sind, kommen mit dem Wort "unsympathisch". Was oder wen finden sie an Bayern (ich nehme an sie meinen den Fussball Club, nicht das Bundesland) unsympathisch? Vielen dank!

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  • barmettler am 05.10.2017 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...können ja nicht anders

    Die hatten ja keine andere Wahl, den alten Herren Rib&Rob muss man einen Trainer hinstellen der älter ist. Knapp geschafft.

    • Katsche am 06.10.2017 11:44 Report Diesen Beitrag melden

      @barmettler

      Warte mal ab, die Alten werden es den Jungen schon zeigen. Die haben nämlich meistens etwas im Köpfchen statt den Körper tätowiert.

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  • unsichtbar am 05.10.2017 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie auch immer alles gute und glck im leben

    nichts gegen denn BM messias Heynkes, vier jahre weg vom fussball, dass wird nix, da verliert er mehr seinen namen als rosen zu bekommen.....guter rat, lassen sie es jupp....aber er muss es selber entscheiden JA oder nein.

  • Uli Stein am 05.10.2017 18:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weisheit vom Denker

    Mit 72 sollte man weder Politik betreiben noch einen Fussballverein trainieren, auch wenn es sich nur um Bayern handelt. Man sollte die letzten Jahre sinnvoll nutzen.

    • Gusti H. am 05.10.2017 23:37 Report Diesen Beitrag melden

      @Uli Stein

      Es gibt aber Menschen, die brauchen den Kick bis zum letzten Atemzug .. und die haben dann wirklich gelebt !

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  • Walti am 05.10.2017 18:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Koller oder Favre

    Koller oder Favre wären die richtigen Feuerwehrmänner (Trainer) Beide sind bodenständig und würden die verwöhnten Spieler wieder an die Spitze führen. Bayer ist momentan keine Einheit und haben die Trainer Entlassung gesucht. Trainer zu entlassen ist einfacher, weder alle Spieler.

    • Giusti Bla am 05.10.2017 23:40 Report Diesen Beitrag melden

      @Walti

      Beide sind nicht in der Lage Bayern zu coachen. International auf höchstem Level keine Erfahrung.

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