Umfrage zeigt

10. Dezember 2012 13:09; Akt: 10.12.2012 13:55 Print

Die Euro 2020 spaltet die Gemüter

Eine EM in ganz Europa – eine gute oder schlechte Idee? Die Leser von 20 Minuten Online sind geteilter Meinung. Es geht ein Riss durch die Fussballwelt.

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Letzte Woche ist der Entscheid gefallen: Die Euro 2020 wird nicht nur in einem Land ausgetragen, sondern in ganz Europa. Der genaue Modus ist zwar noch nicht bekannt. 20 Minuten Online hat seine Leser trotzdem schon einmal nach der Meinung zum neuen Modell gefragt: Ist es wirklich eine gute Idee, die EM in mehreren Ländern Europas auszutragen? Die rund 1500, vorwiegend männlichen, Teilnehmer der Umfrage sind sich nicht einig.

44,9 Prozent finden die Idee von Uefa-Präsident Michel Platini super, 33,2 Prozent hingegen haben das Attribut hirnrissig gewählt. Zahlreiche Leser (21,9 Prozent) sind sich aber auch noch unschlüssig, was sie von der «Europa-EM» halten soll.

Die Hauptargumente der beiden Lager

Egal, ob Befürworter oder Gegner der neuen Austragungsform: Nach den 20-Minuten-Online-Usern stechen zwei Argumente hervor, die für die Europa-EM sprechen. Für diesen Modus spricht, dass das Turnier als Wettkampf für den ganzen Kontinent empfunden wird. Zudem herrscht die Meinung vor, dass der neue Modus nachhaltiger ist und es weniger Bauruinen geben wird. Gegen die Platini-Idee spricht offenbar vor allem, dass die Euro so ihren Turniercharakter verliert und zudem nicht mehr Fans aus mehreren Ländern zum Gastgeber reisen. Rund 30 Prozent der Befragten sind zudem überzeugt, dass die Stimmung in den Stadien schlechter sein wird.

Wiederum knapp ein Drittel der Umfrage-Teilnehmer meinen, dass sie sich kein Spiel live im Stadion ansehen werden. Rund 20 Prozent wollen nur mit dabei sein, wenn eine Partie in der Schweiz stattfindet, während etwa gleich viele Leser immerhin ins benachbarte Ausland reisen würden. In punkto Sicherheit sind die Meinungen geteilt. Je rund 31 Prozent glauben, dass die Kosten und Probleme gleich gross beziehungsweise grösser sein werden. Weitere 30 Prozent sind hingegen der Überzeugung, dass es leichter wird mit dieser Euro-Form. Bei der Suche nach der Final-Stadt haben sich am meisten Leser für London - knapp vor Barcelona - ausgesprochen.

Für WM und Olympia ungeeignet

Einig sind sich die Leser von 20 Minuten Online bei der Frage, ob dieses Turnier-Modell auch für die Weltmeisterschaften oder die Olympischen Spiele etwas wäre. Die klare Antwort ist: Nein – bei der WM überwältigende 90,2 Prozent, bei Olympia immerhin 73,8 Prozent.

Die detaillierten Resultate können sie hier einsehen.

(fbu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • fabian müller am 10.12.2012 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    umwelt

    so ein schrott... hat denn mal jemand an die umwelt gedacht? ans geld ja sicher...

  • EM-Fan am 10.12.2012 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Blatter

    War ja klar! Und was kommt als nächstes vom Sepp? Herr Blatter gehört in Rente...

    einklappen einklappen
  • fruitcamper am 10.12.2012 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Green World

    Da spricht man immer vom Umweltschutz und CO2 Ausstoss etc. Aber die Spieler der Manschaften werden ja von Spiel zu Spiel transportiert werden müssen! Ein ökologischer Stumpfsinn!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herr Schweizer am 10.12.2012 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Europas Städte

    Barcelona, Madrid, Paris, Mailand, Turin, Dortmund, München, London, Manchester, Liverpool, Amsterdam, Istanbul... Mann wenn die Herren der Uefa die richtigen Städte auswählen wird das ne super Sache! Mal sicher besser als ne EM in der Ukraine, Schweiz, Österreich oder in einem anderen nicht-Fussballland...

  • Skandalös am 10.12.2012 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    Was überlegt sich Platini eigentlich?

    Will Platini eigentlich den europäischen Fussball zerstören? Zuerst die skandalöse Idee die Europa league in die Champions League zu integrieren. Dann kann er die Champions League gleich abschaffen, weil gar keine Champions mehr mitspielen. Das Niveau der CL hat eh schon massiv gelitten seit Platini an die Macht kam. Und jetzt kommt noch das. Ökonomisch ist die Idee gut aber für den Fussball sehr schlecht. Es wäre besser, die Euro nicht immer an neue Länder zu geben. Z.b in England, Deutschland etc. wäre die Infrastruktur schon vorhanden.

  • fruitcamper am 10.12.2012 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Green World

    Da spricht man immer vom Umweltschutz und CO2 Ausstoss etc. Aber die Spieler der Manschaften werden ja von Spiel zu Spiel transportiert werden müssen! Ein ökologischer Stumpfsinn!

  • Torres am 10.12.2012 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Euro 2020

    Ich finde es zu mühsam..Die Spieler müssen hin und her reisen. Und man wird dann auch nicht jeden Tag ein Spiel sehen. Die Spieler sind dann müde und können sich nicht richtig vorbereiten auf das Spiel. Wenn man an einem Ort ist, kann man sich viel besser vorbereiten als herum reisen. Natürlich ist es für die Fans sehr gut, aber für die Spieler sehr schlimm..

  • fabian müller am 10.12.2012 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    umwelt

    so ein schrott... hat denn mal jemand an die umwelt gedacht? ans geld ja sicher...