Carlos Tévez

14. September 2017 09:31; Akt: 14.09.2017 09:36 Print

Die Luxus-Probleme des 38-Millionen-Fussballers

Carlos Tévez ist zu dick und darf daher seinem Beruf als Fussballer nicht nachgehen. Der 33-jährige Argentinier wollte auch schon bewusst nicht spielen.

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Nötig hat Carlos Tévez das Geld eigentlich nicht. Der 33-jährige Argentinier hat in seiner Fussballer-Laufbahn schon zig Millionen verdient. In China liess sich Tévez den Spätherbst seiner Karriere dennoch vergolden. Seit diesem Jahr verdient der Angreifer von Shanghai Shenhua rund 700'000 Euro pro Woche. Das macht 38 Millionen im Jahr.

Das ist sehr viel Lohn für einen Fussballer, der beim Team derzeit gar keine Rolle mehr spielt. Unfreiwillig. Shenhuas neuer Trainer Wu Jingui verbannte Tévez aus dem Kader. Er habe Übergewicht, lautete die Begründung, und er habe noch nie einen Spieler nur wegen des guten Rufs aufgestellt. Das werde er auch jetzt nicht tun.

Verletzungssorgen und Einwechslung verweigert

Tévez spielte in China zuletzt auch ohne angehäufte Kilos keine Rolle. Der Argentinier kurierte in seiner Heimat eine Wadenverletzung aus. Bei Shenhua fehlte der 33-Jährige in dieser Saison ebenfalls oft wegen kleinen Bobos, weshalb Tévez die Hälfte der Spiele verpasste. Und seine Treffsicherheit hat er auch verloren. In zwölf Spielen schoss der bestbezahlte Fussballer der Welt nur zwei Tore.

Nun neigt sich die Karriere von Tévez wohl definitiv dem Ende zu. Begonnen hatte sie in der Heimat bei den Boca Juniors. Via den brasilianischen Verein Corinthians fand der Argentinier den Weg nach Europa. In England bewahrte er 2006 West Ham United vor dem Abstieg. Manchester United und Stadtrivale City waren seine nächsten Stationen. 2011 erlaubte es sich Tévez bei Manchester City sogar, auf der Bank sitzen zu bleiben, als ihn Trainer Roberto Mancini einwechseln wollte. 2013 kam es zur definitiven Trennung, worauf der Argentinier zu Juventus Turin wechselte.

Wieder zwei Jahre später kehrte Tévez zu seinem Heimatclub zurück, ehe er dieses Jahr dem lukrativen Angebot von Shanghai Shenhua nicht widerstehen konnte. Den saftigen Lohn wird der 33-jährige Argentinier weiter kassieren. Ob er auch noch einmal spielt, steht in den Sternen.

(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 1 Tap am 14.09.2017 09:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so guet

    Für 700k in der Woche gehe ich auch überall hin.. und das ohne spielen zu müssen. Nach einem Jahr zurück und den Rest meines Lebens geniessen :)

    einklappen einklappen
  • Carlitos am 14.09.2017 10:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld

    Der einzige der an diesen Deal profitiert hat ist Tevez.

  • marko 32 am 14.09.2017 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass

Die neusten Leser-Kommentare

  • Principe am 15.09.2017 22:21 Report Diesen Beitrag melden

    @Carlitos

    Na ja, vergessen wir Boca nicht. Diese haben Tevez gratis von Juve übernommen, da er Heimweh hatte, um ihn dann, für gutes Geld, nach China weiter zu verkaufen.

  • Bad Men Walking..!!!! am 15.09.2017 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ist hier bitte verständlich..???

    An alle für die das Verhalten von Tevez verständlich ist: Dieser nunmehr erloschene Fussballer nützt das System aus wie all die anderen Schmarozzer. Er ist einen Arbeitsvertrag eingegangen und den sollte er gefälligst auch einhalten. Und an alle die hier Verständnis für Tevez heucheln, das gleiche ist gilt auch für euch. Ihr geht arbeiten und kriegt Geld dafür..!!! Wer nicht arbeiten will, soll auch kein Geld erhalten..!!!!

  • Jokky am 14.09.2017 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lohn

    Ist ja nicht verboten mit minimaler berufsethik maximal abzukassieren

  • marko 32 am 14.09.2017 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass

  • Carlitos am 14.09.2017 10:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld

    Der einzige der an diesen Deal profitiert hat ist Tevez.