Panik und Schlägereien

02. Februar 2012 08:11; Akt: 02.02.2012 09:19 Print

Die grössten Fussball-KatastrophenDie grössten Fussball-Katastrophen

Die Tragödie beim Spiel zwischen Al-Masri und Al-Ahli gehört zu den schlimmsten Fussball-Katastrophen der Neuzeit. Nur selten zuvor forderten Ausschreitungen im Stadion mehr Todesopfer.

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66 Fans werden im Ibrox-Stadion von Glasgow beim Derby zwischen den Rangers und Celtic zu Tode gequetscht, als tausende Anhänger der Rangers nach dem späten Ausgleichstor ihres Teams zurück ins Stadion strömen und dort mit den Zuschauern zusammenstossen, die die Arena verlassen wollen. Beim Uefa-Cup-Spiel Spartak Moskau gegen Haarlem sterben 340 Fans wegen einer Massenpanik. (Bild von der Olympia-Eröffnungsfeier 1980). Eine weggeworfene Zigarette setzt während der englischen Drittligapartie Bradford City gegen Lincoln City die Haupttribüne des Stadions Valley Parade in Brand - 56 Tote. Hooligans lösen beim Final des Europapokals der Landesmeister zwischen Liverpool und Juventus eine Massenpanik aus. 39 Menschen sterben. 96 Liverpool-Fans kommen beim FA-Cup-Spiel gegen Nottingham Forest im überfüllten Sektor ums Leben. Beim Halbfinal des französischen Pokals zwischen Bastia und Olympique Marseille auf Korsika bricht eine Tribüne zusammen und 15 Menschen sterben. Auf dem Flug zu einem WM-Qualifikationsspiel im Senegal sterben bei einem Flugzeugabsturz nach einer Zwischenlandung alle Stammspieler der Fussball-Nationalmannschaft von Sambia. Die Militärmaschine stürzte ins Meer. 81 Menschen sterben beim WM-Qualifikationsspiel Guatemala gegen Costa Rica, weil es im überfüllten Stadion zur Panik kommt. Im überfüllten Stadion stürzt während der Partie Kaizer Chiefs gegen Orlando Pirates eine Tribüne ein. 43 Menschen kommen ums Leben. Bei der Partie der Hearts of Oak Accra gegen Asante Kotoko kommt es zu Ausschreitungen und 137 Fans sterben. Beim WM-Qualifikationsspiel Elfenbeinküste-Malawi stürzt eine Mauer ein und löst Massenpanik aus. 19 Menschen sterben, 130 werden verletzt. Bei einer Massenpanik beim Spiel zwischen Indonesien und Malaysia gab es zwei Tote. Mehrere Menschen wurden zudem verletzt. Bei schweren Ausschreitungen nach dem ägyptischen Meisterschaftsspiel zwischen Al-Masri und Al-Ahli kamen über 70 Menschen ums Leben, mehr als 1000 wurden schwer verletzt. Nach Schlusspfiff stürmten die rivalisierenden Fangruppen den Platz und machten Jagd auf die Spieler. Viele Menschen wurden totgetrampelt oder erdrückt.

Die grössten Fussball-Katastrophen.

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Bei schweren Ausschreitungen nach einem Spiel der ägyptischen Fussball-Meisterschaft sind am 1. Februar 2012 über 70 Menschen ums Leben gekommen. Fans der Heimmannschaft stürmten das Feld, nachdem das Spiel zwischen den Teams Al-Masri und Al-Ahli (3:1) abgepfiffen worden war. Die Anhänger Al-Masris machten Jagd auf Spieler des Kairoer Klubs Al-Ahli. Dutzende Menschen wurden totgetrampelt oder erdrückt. Es ist die schlimmste Fussball-Katastrophe seit über 10 Jahren.

Die letzte Fussball-Tragödie, die Menschenleben forderte, ereignete sich im November 2011 in Indonesien. Beim Final der Südasien-Spiele zwischen dem Gastgeber und Malaysia wurden zwei Personen bei einer Massenpanik zu Tode getrampelt, da zu viele Zuschauer ins Gelora-Bung-Karno-Stadion in der indonesischen Hauptstadt Jakarta strömten.

Zuvor spielte sich ein Grossteil der schlimmen Fussball-Katastrophen in Afrika ab. Ende März 2009 kamen bei einer Massenpanik vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der Elfenbeinküste und Malawi 19 Menschen ums Leben und 130 Menschen wurden verletzt. Im Mai 2001 kommen bei Ausschreitungen in Ghana am Rande der Partie der Hearts of Oak Accra gegen Asante Kotoko 137 Fans ums Leben.

Heysel und Hillsborough

Die bekanntesten Fussball-Tragödien ereigneten sich in Europa. Im Mai 1985 starben beim Heysel-Drama in Brüssel 39 Menschen. Im Final des Europapokals der Landesmeister zwischen dem FC Liverpool und Juventus Turin lösten Hooligans im baufälligen Stadion eine Massenpanik aus. Tausende Menschen wurden an den Gitterzäunen erdrückt und auf den Rängen niedergetrampelt.

Im April 1989 wurden beim englischen FA-Cup-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest 96 Supporter der «Reds» zu Tode gedrückt, weil im Hillsborough-Stadion in Sheffield zu viele Fans in einen Stehplatzsektor geleitet worden waren.

(pre/heg)

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  • Quantensprug am 03.02.2012 07:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Qualität

    In Südamarika fassen die Stadien 100.000 Zuschauer, die fanatisch sind. Da passiert nichts. Hat es in Afrika und hier solche Baumängel?

  • Josef Takacs am 02.02.2012 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stimmt nicht ganz

    Das stimmt so nicht ganz, mag mich noch erinnern als vor 5jahren eine tribüne in afrika einstürzte und massenpanik auslösste. Es waren definitif über 300 tote.

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
23.05.12  Basel - Young Boys 1:2 (1:1)
23.05.12  Sion - Luzern 1:3 (1:1)
23.05.12  Lausanne-Sport - Grasshoppers 2:1 (1:1)
23.05.12  Thun - Zürich 2:4 (0:0)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Basel 34 22 8 4 78 : 33 74

2. Luzern 34 14 12 8 46 : 32 54
3. Young Boys 34 13 12 9 52 : 38 51
4. Servette 34 14 6 14 45 : 53 48

5. Thun 34 11 10 13 38 : 41 43
6. Zürich 34 11 8 15 43 : 44 41
7. Lausanne-Sport 34 8 6 20 29 : 61 30
8. Grasshoppers 34 7 5 22 32 : 66 26

9. Sion 34 15 8 11 40 : 35 17 (-36)

10. Neuchâtel Xamax 18 7 5 6 22 : 22 26
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