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Panik und Schlägereien
02. Februar 2012 08:11; Akt: 02.02.2012 09:19 Print
Die grössten Fussball-Katastrophen
Die Tragödie beim Spiel zwischen Al-Masri und Al-Ahli gehört zu den schlimmsten Fussball-Katastrophen der Neuzeit. Nur selten zuvor forderten Ausschreitungen im Stadion mehr Todesopfer.
Die grössten Fussball-Katastrophen.
Bei schweren Ausschreitungen nach einem Spiel der ägyptischen Fussball-Meisterschaft sind am 1. Februar 2012 über 70 Menschen ums Leben gekommen. Fans der Heimmannschaft stürmten das Feld, nachdem das Spiel zwischen den Teams Al-Masri und Al-Ahli (3:1) abgepfiffen worden war. Die Anhänger Al-Masris machten Jagd auf Spieler des Kairoer Klubs Al-Ahli. Dutzende Menschen wurden totgetrampelt oder erdrückt. Es ist die schlimmste Fussball-Katastrophe seit über 10 Jahren.
Bildstrecken Dutzende Tote nach Fussballspiel in Ägypten Video
Über 70 Tote an Fussballspiel in Ägypten
Die letzte Fussball-Tragödie, die Menschenleben forderte, ereignete sich im November 2011 in Indonesien. Beim Final der Südasien-Spiele zwischen dem Gastgeber und Malaysia wurden zwei Personen bei einer Massenpanik zu Tode getrampelt, da zu viele Zuschauer ins Gelora-Bung-Karno-Stadion in der indonesischen Hauptstadt Jakarta strömten.
Zuvor spielte sich ein Grossteil der schlimmen Fussball-Katastrophen in Afrika ab. Ende März 2009 kamen bei einer Massenpanik vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der Elfenbeinküste und Malawi 19 Menschen ums Leben und 130 Menschen wurden verletzt. Im Mai 2001 kommen bei Ausschreitungen in Ghana am Rande der Partie der Hearts of Oak Accra gegen Asante Kotoko 137 Fans ums Leben.
Heysel und Hillsborough
Die bekanntesten Fussball-Tragödien ereigneten sich in Europa. Im Mai 1985 starben beim Heysel-Drama in Brüssel 39 Menschen. Im Final des Europapokals der Landesmeister zwischen dem FC Liverpool und Juventus Turin lösten Hooligans im baufälligen Stadion eine Massenpanik aus. Tausende Menschen wurden an den Gitterzäunen erdrückt und auf den Rängen niedergetrampelt.
Im April 1989 wurden beim englischen FA-Cup-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest 96 Supporter der «Reds» zu Tode gedrückt, weil im Hillsborough-Stadion in Sheffield zu viele Fans in einen Stehplatzsektor geleitet worden waren.
(pre/heg)
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Qualität
In Südamarika fassen die Stadien 100.000 Zuschauer, die fanatisch sind. Da passiert nichts. Hat es in Afrika und hier solche Baumängel?
Stimmt nicht ganz
Das stimmt so nicht ganz, mag mich noch erinnern als vor 5jahren eine tribüne in afrika einstürzte und massenpanik auslösste. Es waren definitif über 300 tote.