Aufatmen bei Barça

06. Dezember 2012 04:09; Akt: 06.12.2012 10:25 Print

Doch kein Kreuzbandriss bei Messi

Schock beim FC Barcelona: Lionel Messi verdreht sich im CL-Spiel gegen Benfica Lissabon böse das linke Knie. Der erste Verdacht lautet Kreuzbandriss, doch die Katalanen geben Entwarnung.

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Lionel Messi verletzt sich im CL-Spiel gegen Benfica Lissabon. (Video: YouTube/Djidja Djidja) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Es hätte der Abend des Lionel Messi werden sollen. Der Zauberfloh hätte im Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon mit einem Treffer den 40 Jahre alten Torrekord von Gerd Müller egalisieren können. Doch es kam alles anders. Am Ende musste der Superstar schwer verletzt vom Feld gebracht werden, das öde 0:0 verkam völlig zur Nebensache.

Barça-Coach Tito Vilanova schonte bei den bereits für den Achtelfinal qualifizierten Katalanen zahlreiche Superstars – so auch Messi. In der 58. Minute – beim Stand von 0:0 was zugleich das Endresultat war - wurde der «Floh» eingewechselt und er setzte dem Spiel sofort seinen Stempel auf.

Nur eine Prellung?

Zahlreiche Torchancen vermochte Messi fortan nicht zu nutzen – so auch in der 84. Minute. Da nämlich hatte der Argentinier das 1:0 auf dem Fuss, er scheiterte mit seinem Lob-Versuch aber am gegnerischen Keeper. Danach blieb er mit schmerzverzerrtem Gesicht im Strafraum liegen. Messi hatte sich übel das Knie verdreht. Der Superstar konnte nicht mehr weiterspielen. Im Camp Nou war es mäuschenstill, als Messi vom Rasen gefahren wurde.

Erst wurde ein Kreuzbandriss befürchtet, doch dann kam schliesslich die erste Entwarnung. «Es sieht so aus, als wäre es nur eine kleine Sache. Aber wir müssen weitere Tests machen», sagte Sportchef Andoni Zubizaretta nach Spielschluss. Torwart Pinto wusste zu berichten: «Leo ist ruhig, er ist gefasst. Er sagt, es geht ihm gut.

Wenig später war auf der Homepage von Barcelona zu lesen, dass Messi einen Bluterguss am Knie habe. «Es könnte eine Prellung sein», hiess es weiter. Trainer Tito Vilanova mutmasste: «Es kann sein, dass es nur ein Schlag aufs Knie war. Wir müssen abwarten. Das Gefühl ist nicht schlecht.»

Spital bereits wieder verlassen

Die MRI-Untersuchung brachte dann Gewissheit. Kurz nach Mitternacht erklärte der Verein, dass auch weitere Tests keine schlimme Verletzung erkennen liessen. Der «Zauberfloh», wie Messi wegen seiner geringen Körpergrösse von nur 1,69 Metern genannt wird, hat das Spital bereits wieder verlassen. Wie lange Messi ausfallen wird, ist allerdings noch unklar.

Erstes Aufatmen also bei den Barça-Fans. Denn ohne Messi ist Barcelona nicht Barcelona. Der Weltfussballer traf diese Saison in der spanischen Liga für den klar führenden Tabellenersten schon 21 Mal in 14 Spielen, in der Champions League gelangen ihm fünf Treffer in sechs Partien.

(als/pre)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • M.Sallman am 06.12.2012 19:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fussballer 

    wenn interessiert schon dieses ganze rumblödeln auf dem rasen?!

    • Mehmet. am 07.12.2012 19:21 Report Diesen Beitrag melden

      Rechtschreibung !!

      lern du bitte erst einmal den Unterschied zwischen 'wen' und 'wenN' ...

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  • Rick am 06.12.2012 10:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Müller/ Messi

    Dazu kommt, dass zu Müller Zeiten dad Offside praktisch inexistent war. Also kann man Müller mit gutem Gewissen 20 oder mehr Tore ohne schlechtes Gewissen abziehen. Für unseren Verein ist Messi seit Juni der Rekordtorschütze, egal was die Laien dazu sagen. Schaut mal online die Müller Tore an. Unterhaltsam, weil es dutzende hat, die man in der heutigen Zeit der Schiri gar nicht gibt

    • Paulo am 06.12.2012 14:29 Report Diesen Beitrag melden

      Offside

      Das Gegenteil ist richtig. Die Offside Regel besteht seit 1925. Seit 1990 ist auch gleiche Höhe kein Abseits mehr, zuvor schon. Zu Gerd Müllers Zeiten gab es auch so gut wie keine roten Karten und für die Verteidiger war es ein leichtes den besten Stürmer des Gegners mit brutalen Fouls ausser Gefecht zu setzten (siehe Pelé WM 66) . Das ganze hat sich erst Mitte der 90er Jahre geändert als Weltklassespieler wie Van Basten bereits mit 28 Jahren zu Sportinvaliden wurden. Von dem profitiert die heutige Generation um Messi enorm. Keiner der heutigen Spieler hätte die Härte von damals ausgehalten.

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  • sergio am 06.12.2012 10:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    la masia

    jeder club der welt wäre froh über so eine "b elf" ihr habt keine ahnung,montoya,tello und thiago gehören schon zum a und planas und sergi roberto werden nächstes jahr hochgeholt. rafinha ist der kleine bruder von thiago und sehr talentiert.

  • Peter Voser am 06.12.2012 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    unbedeutendes Spiel

    Was ich nicht versthe, wieso er Messi für so ein unbedeutendes Spiel laufen lässt. Gute Besserung!!

  • Fabio Botti am 06.12.2012 08:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Messi geht gar nichts, ...

    Moment mal, wie konnte Spanien die letzten 3 Turniere gewinnen? Die sind ja erfolgreicher als Barça mit Messi.

    • sabii gonc am 06.12.2012 10:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      hallo

      ich finfe barca kann auuch ohne Messi spielen und Benfica ist keine schwache Manschaft ist euch aufgefallen immer gegen Benfica passiert was zuerst puyol dan messi

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