Korruptionsvorwürfe

18. Dezember 2012 20:25; Akt: 19.12.2012 02:58 Print

Europarat nimmt Fifa unter die Lupe

Heute gilt es für den Weltfussballverband ernst: Der Europarat will Auskunft über die Geschäftspraktiken der Fifa. Der Stuhl des Kronzeugen wird leer bleiben.

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Schweiz. Geburtstag: 10. März 1936. Funktion: Präsident. Mitglied seit 1998. Die Geister scheiden sich an Blatter. Zum einen hat er die Fifa zu dem gemacht, was sie heute ist, zum anderen wird auch er immer wieder beschuldigt, dass Wahlen oder Endrundenvergaben nicht mit rechten Dingen abliefen. So wurde ihm Korruption bei den Fifa-Präsidentenwahlen 1998 und 2002 oder finanzielles Missmanagement im Bereich Marketing vorgeworfen. Alle Informationen: Argentinien. Geburtstag: 18. September 1931. Funktion: Senior-Vizepräsident. Mitglied seit 1988. CONMEBOL-Konföderation. Beruf: Geschäftsmann. Don Julio lebt nach dem Big-Man-Prinzip und ist Alleinherrscher über den argentinischen Fussballverband. Viktor Coco beschreibt ihn in seinem «Porträt des Grauens» folgendermassen: Bei seinen sieben Wiederwahlen gab es kurioserweise nur einmal einen Gegenkandidaten, welcher 1991 genau eine Stimme erhielt. Grondona ist an verschiedenen Konzernen beteiligt, welche am argentinischen Fussball kräftig mitverdienen. Journalisten, welche kritische Fragen stellten, wurden schon aus den Medien verbannt. Kamerun. Geburtstag: 9. August 1946. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 1990. CAF-Konföderation. Beruf: Sportlehrer. Hayatou wird vorgeworfen, er habe 1995 100 000 französiche Franc in Bar kassiert. Der Kameruner wurde 2002 in der Kampfwahl um die Präsidentschaft von Blatter besiegt. Auch damals warf man ihm im Vorfeld Korruption vor. Gerüchteweise soll er persönlich Stimmen in Asien gekauft haben. Spanien. Geburtstag: 21. Januar 1950. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 1998. UEFA-Konföderation. Beruf: Präsident spanischer Fussballverband. Dem gelernten Juristen und Chef der Fifa-Schiedsrichterkommission wurden des Öfteren unsaubere Machenschaften nachgesagt. Jüngste Verdachtsmomente ergeben sich aus der WM-Bewerbung 2018, die er gleich selbst leitet. Frankreich. Geburtstag: 21. Juni 1955. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 2002. UEFA-Konföderation. Beruf: Uefa-Präsident. Platini ist Blatters Ziehsohn. Durch die Intervention des Wallisers wurde der ehemalige französische Weltfussballer 2007 Uefa-Präsident. Auch sein Verband ist mit einem Korruptionsskandal konfrontiert. Der zypriotische Funktionär Spyros Marangos behauptet, dass die EM 2012 für 11 Millionen Euro an die Ukraine und Polen «verkauft» wurde. Papua-Neuguinea. Geburtstag: 13. Juli 1962. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 2011. Ozeanischen Fussball-Konföderation. Beruf: Präsident des papua-neuguineischen Fussballverbandes. Jordanien. Geburtstag: 23. Dezember 1975. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 2011. AFC-Konföderation. Beruf: Präsident des joradnaischen Fussballverbandes. Bemerkung: Seit 1999 Präsident des jordanischen Fussballverbandes. Wurde 2011 in einer Kampfwahl vor Chung Mong-Joon in das Exekutivkomitee gewählt. Nordirland. Geburtstag: 21. März 1944. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 2011. UEFA-Konföderation. Beruf: IFA-Präsident . Bemerkung: Ersetzte 2011 Jack Warner, der wegen Korruptionsvorwürfen abtrat. Cayman-Inseln. Geburtstag: 24. September 1964. Funktion: Vizepräsident. Mitglied seit 2011. Concacaf-Konföderation. Beruf: Concacaf- und Cifa-Präsident. Belgien. Geburtstag: 8. Dezember 1945. Mitglied seit 1998. UEFA-Konföderation. Beruf: Arzt. Der Belgier D'Hooge gilt als skandalfreier ruhiger Schaffer. Als expliziter Bekämpfer der Korruption ist er allerdings noch nicht aufgetreten. Einer seiner besten Kollegen ist IOC-Präsident Jacques Rogge. Türkei. Geburtstag: 18. September 1942. Mitglied seit 1996. UEFA-Konföderation. Beruf: Unternehmensberater. Erzik galt als Gefolgsmann von Blatters früherem Gegenspieler Lennart Johansson. Als Chef der Schiedsrichter-Kommission bei der WM 2002 in Japan und Südkorea stand er in der Kritik, weil Gastgeber Südkorea dank zahlreicher umstrittener Referee-Entscheide bis in die Halbfinals vorstiess. USA. Geburtstag: 26. April 1945. Mitglied seit 1996. CONCACAF-Konföderation. Beruf: Fussball-Funktionär. Blazer blockiert sämtliche Versuche, dass ein anderer Amerikaner im Weltfussballverband Fuss fasst. Er ist auch ein wichtiger Partner von Jack Warner. Die beiden wickeln zahlreiche gemeinsame Geschäfte in Steueroasen und Briefkastenfirmen in der Karibik ab. Thailand. Geburtstag: 29. November 1951. Mitglied seit 1997. AFC-Konföderation. Beruf: Generalsekretär thailändischer Fussballverband. Makudi tut vieles für Geld. Im Sommer 2000 - kurz vor der Vergabe der WM 2006 - überwies ihm eine Firma des deutschen Fernseh-Rechtehändlers Leo Kirch einen namhaften Betrag. Der Thailänder stimmte für Deutschland. WM-Bewerber wissen laut Insidern, was sie an Makudi haben. Paraguay. Geburtstag: 10. September 1928. Mitglied seit 1998. CONMEBOL-Konföderation. Beruf: Rechtsanwalt. Der Südamerikaner hat in einem früheren Bestechungsskandal mehrere Hunderttausend Franken kassiert. Er wurde dafür nie bestraft. Dank seinem Insiderwissen gehört er in der Fifa zu den Unantastbaren. Oft schmiedet er Allianzen mit Teixeira, Grondona und Warner. Die süd- und nordamerikanischen Stimmen helfen an den Kongressen letztlich Blatter. Zypern. Geburtstag: 28. November 1946. Mitglied seit 2007. UEFA-Konföderation. Beruf: Unternehmer. Lefkaritis ist ein «Hellseher». Er sagt vor allem bei der Uefa Wahlergebnisse ziemlich genau voraus. Dort baut er auf die kleinen Nationen und war eine wichtige Person für die Vergabe der Euro 2012 an Polen und die Ukraine. Bei der Fifa ist er nicht auf Geld angewiesen. Er hat als zypriotischer Geschäftsmann selbst genug davon. Elfenbeinküste. Geburtstag: 11. Dezember 1951. Mitglied seit 2007. CAF-Konföderation. Beruf: Finanzberater. Der Mann von der Elfenbeinküste gehört zur «Target Group» aller Schmiergeldzahler. Im Sommer musste er jedoch um sein Amt zittern. Weil die Ivorer an der WM die Vorrunde nicht überstanden, war sein Präsidentenamt im Verband der Elfenbeinküste sowie sein Fifa-Mandat in Gefahr. Guatemala. Geburtstag: 3. Dezember 1946. Mitglied seit 2007. CONCACAF-Konföderation. Beruf: Rechtsanwalt. Salguero ist der «Ziehsohn» von Warner. Befiehlt ihm dieser etwas, tut er es. Andernfalls verschwindet der Mann aus Guatemala wieder aus dem Exekutivkomitee. Seine Stimme zählt jedoch bei der WM-Vergabe auch und daher ist Salguero finanziell ein interessanter Mann. Ägypten. Geburtstag: 14. August 1953. Mitglied seit 2009. CAF-Konföderation. Beruf: Geschäftsmann. Rida gilt als empfänglich für jegliche Art von Wohltat. Gemäss Aussage von Blatter repräsentiert der Geschäftsmann in der Fifa «die ägyptische Kultur». Rida gehört jedoch zur Gruppe von Bin Hammam, die dem Schweizer Präsidenten nicht immer lieb ist. Russland. Geburtstag: 8. Dezember 1958. Mitglied seit 2008. UEFA-Konföderation. Beruf: Sportminister Russland. Mutko ist ein enger Vertrauter von Russlands Premier Wladimir Putin. Dennoch musste er in diesem Jahr den Posten als Präsident des russischen Fussballverbandes auf Intervention von Staatspräsident Dmitri Medwedew räumen. Politische Entscheide werden von der Fifa generell geahndet. Dieser Fall blieb aber unbestraft. Weil Russland Bewerber für die WM 2018 ist, wittern die Fifa und ihre Funktionäre das grosse Geschäft. Sri Lanka. Geburtstag: 13. Oktober 1949. Funktion: Exekutivkomitee-Mitglied. Mitglied seit 2011. AFC-Konföderation. Beruf: Geschäftsmann. Algerien. Geburtstag: 1946. Funktion: Exekutivkomitee-Mitglied. Mitglied seit 2011. CAF-Konföderation. Brasilien. 5. Funktion: Exekutivkomitee-Mitglied. Mitglied seit 2012. Conmebol-Konföderation. China. Geburtstag: 9. Februar 1952. Funktion: Exekutivkomitee-Mitglied. Mitglied seit 2011. AFC-Konföderation. Bemerkung: Ersetzte Mohamed bin Hammam als AFC-Präsident und im Exektuvikomitee nach dessen Korruptionsvorwürfen. Burundi. Geburtstag: 20. April 1967. Funktion: Exektutivkomitee-Mitlglied. Mitglied seit 2012. CAF-Konföderation. Seit Mai 2012 die erste Frau im Exekutiv-Komitee der Fifa. Deutschland. Geburtstag: 6. Juni 1945. Funktion: Exekutivkomitee-Mitglied. Mitglied seit 2011. UEFA-Konföderation. Beruf: Präsident des DFB.

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Bestechungsvorwürfe machen im Zusammenhang mit dem Weltfussballverband Fifa immer wieder die Runde. Zuletzt bei der Wiederwahl von Sepp Blatter als Präsident oder im Zusammenhang mit dem Konkurs der Zuger Sportmarketing-Agentur ISL, die sich mit Millionenzahlungen an Fifa-Funktionäre lukrative Aufträge gesichert haben soll.

Diese Schlagzeilen haben im April den Europarat auf den Plan gerufen. Die Parlamentarier in Strassburg diskutierten in ihrer Frühjahrssession über Ethik im Sport. Dabei reichte der Franzose François Rochebloine einen Vorstoss ein, dass untersucht werden soll, ob bei der Wahl des Fifa-Präsidenten «der gewählte Kandidat» seine Befugnisse genutzt habe, «um unfaire Vorteile für sich selbst oder potenzielle Wähler zu erhalten».

Europarat lädt zur Anhörung

Der Europarat hat das Thema erweitert und lädt am Mittwoch in Paris zu einer ausführlichen Anhörung zum Thema «Die Fifa-Führung im Fokus» ein. Gesucht werden bei dem Anlass Reformen für stärkere Transparenz. Es soll über den laufenden Reformprozess in der Fifa diskutiert werden sowie über weitere mögliche Massnahmen zur Verringerung des Risikos von Amtsmissbrauch und Korruption. Auch im Fokus stehen die Möglichkeiten einer neuen Gesetzgebung in der Schweiz, um Korruption in Sportorganisationen zu bekämpfen.

Der Deutsche Theo Zwanziger, Mitglied des Exekutivkomitees, wird die Fifa an der Anhörung vertreten. Auch Jérôme Champagne, ehemaliger stellvertretender Generalsekretär, wird vorsprechen. Ausserdem hat der Europarat eine Vertreterin der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International und mit Jean-Loup Chappelet einen Schweizer Experten fürs Management von Sportorganisationen eingeladen.

Bin Hammam sagt kurzfristig ab

Einer wird mit Abwesenheit glänzen: Eigentlich hatte Mohamed Bin Hammam seine Teilnahme an der Anhörung zugesagt. Der Geschäftsmann aus Katar war jahrelang treuer Wegbegleiter von Fifa-Chef Sepp Blatter, bis er diesen 2011 bei der Präsidentschaftswahl herausforderte. Bin Hammam stolperte drei Tage vor dem Duell über eine Bestechungsaffäre und wurde von der Fifa lebenslang gesperrt. Das internationale Sportgericht CAS erklärte diese Sanktion allerdings für ungültig.

Nach dem Bruch zwischen dem Katarer und dem Weltfussballverband erhoffte man sich am Mittwoch wertvolle Informationen von Bin Hammam. Er sollte die Rolle des Kronzeugen spielen. Doch wenige Tage vorher sagte er ab. Wie die «Süddeutsche Zeitung» mutmasst, soll gar Fifa-Boss Sepp Blatter seine Finger im Spiel gehabt haben. Dieser sei vergangene Woche beim Emir von Katar in Doha aufgetaucht – mit Hintergedanken. Offenbar soll der König die Europareise verboten haben.

Auch Blatter glänzt mit Abwesenheit

Auch Sepp Blatter meidet die Anhörung in Paris. Denn diese findet öffentlich statt. Deshalb schickt er seinen langjährigen Berater Jérôme Champagne und Theo Zwanziger als Fürsprecher. Letzterer ist seit seinem Rücktritt als DFB-Präsident in Deutschland isoliert und seither auffallend Blatter-nahe. Er gehört seit 2011 dem Fifa-Vorstand an und soll hier die Statuten überarbeiten.

Die Fifa stellte letzte Woche die Ermittlungen gegen Mohamed Bin Hammam ein – um dann am Montagabend mit der Meldung zu überraschen, dass sie ihn nun doch wieder lebenslang sperrt. Chefermittler Michael Garcia habe Interessenskonflikte von 2008 bis 2011 nachgewiesen. Daraufhin hat der Katarer mit sofortiger Wirkung alle Ämter niedergelegt. Bin Hammam war zuletzt Präsident der asiatischen Fussball-Konförderation.

(mon)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • AntiBlatter am 19.12.2012 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guter Ansatz, falsches Gremium

    Die Fifa ist ein Weltverband ! Woher nimmt sich die EU das Recht einer Überprüfung heraus? Ich bin der Meinung, dass die Überprüfung durch einen Ausschuss der über die EU hinausgeht und die nötigen Kompetenzen besitzt durchgeführt werden müsste. Vor allem sollte die FIFA und UEFA Steuern zahlen müssen! Boni sollten verboten sein. Ausserdem sollte das Präsidium nicht aus nur einer Person bestehen...

  • Pierre Weber am 19.12.2012 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ueberfällig

    Es ist allerhöchste Zeit dass diese undurchsichtige Institution endlich mal untersucht wird. Da wird wohl einiges zum Vorschein kommen und zuletzt hat dann natürlich wieder einmal niemand Schuld, Blatter sowieso nicht.

  • Reto Mayen am 19.12.2012 07:43 Report Diesen Beitrag melden

    EU gegen Schweiz!

    Wäre der FIFA-Präsident kein Schweizer würde man kein Verfahren einleiten. Die EU will mit dem Vorstoss allte Resontiments gegen die Schweiz einleiten! Kaum ist ein Schweizer (Sepp Blatter) zu prominent und wichtig, versucht man ihn zu sabotieren!

  • Daniel aus Bern am 19.12.2012 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    König Sepp

    Es ist einfach unglaublich wie lange sich König Sepp auf diesem Stuhl halten kann. Transparenz....,was ist das??? Ev. sollten die amerikanischen Behörden zu erst den Sepp zu Fall bringen bevor das Bankgeheimnis

  • Stimmbürger am 19.12.2012 00:34 Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    So langsam gewinnt die EU in meinen Augen an Ansehen: Egal ob Microsoft, Zement- und Stahlkartelle, egal ob Roamingabzocke oder FIFA: Die EU und der Europarat greifen da ein, wo sonst niemand sich mehr für zuständig sieht. Wo niemand mit den Mächtigen der Welt bereit ist sich anzulegen. Respekt.