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Viel Lob von ganz oben
08. Februar 2012 13:29; Akt: 08.02.2012 13:37 Print
Favre für «Kaiser Franz» ein Bayern-Kandidat
Gladbach-Coach Lucien Favre geniesst in der Bundesliga derzeit viel Anerkennung. Franz Beckenbauer könnte sich den Romand einst auch an der Linie des FC Bayern vorstellen.

Lucien Favres Arbeit bei Gladbach wird in Deutschland sehr geschätzt. (Bild: Reuters)
«Kaiser» Franz Beckenbauer hält sehr viel von Lucien Favre. «Ich denke schon, dass Favre die Autorität auch bei einer Mannschaft wie Bayern hätte. Die erfahrenen Spieler merken schnell, ob der Trainer vor ihnen ein Scharlatan und Dampfplauderer ist oder eben jemand, der seinen Job versteht. Ein Ribéry weiss das sofort, wenn er mit einem Trainer spricht. Und der Favre kann es, das ist überhaupt keine Frage», sagte der Ehrenpräsident von Bayern München im Interview mit «SportBild».
Bildstrecken Schweizer in der Bundesliga 2011/12Er könne verstehen, «dass sich ein Trainer seiner Qualität auch einmal ins gemachte Nest setzen möchte. In einem Klub, in dem er nicht immer um Spieler kämpfen und betteln muss, sondern aus dem Vollen schöpfen kann. Da gibt es aber nicht sehr viele Mannschaften. Der FC Bayern ist da sicherlich die erste Adresse. Das ist klar», führte Beckenbauer weiter aus.
Erst ab 2013 vielleicht ein Thema
Mit Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der Favre aus gemeinsamen Zeiten als Spieler bei Servette kennt, habe er sich schon öfters über die Qualitäten des Schweizers unterhalten. «So wie Favre seine Mannschaft taktisch einstellt, da muss ich schon sagen: Das ist eine Disziplin, die man kaum in einer anderen Mannschaft sieht», sagte Beckenbauer.
Favres Vertrag bei Mönchengladbach läuft noch bis 2013, der von Bayern-Trainer Jupp Heynckes ebenfalls. Zu einer Vertragsverlängerung des 66-Jährigen in München meinte Beckenbauer: «Wenn er sich fit fühlt, hat er die besten Voraussetzungen bei Bayern. Wenn die Bundesliga sein Lebenselixier ist, kann er noch das eine oder andere Jahr dranhängen.» Heynckes müsse aber «nicht unbedingt ein Trapattoni werden, der mit seinen 72 noch an der Seitenlinie steht».
(si)
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Tausch
Und wie wärs mit einem Tausch: Hitzfeld übernimmt wieder die Bayern und Favre unsere Nati?
uncharted
Würde dem Ansehen des schweizer Fussballs sicherlich einen Kick verleihen - so wie Shaqiris Weggang zu Bayern. Ich bin bei Leibe kein Bayern Fan, doch gönne ich jedem den Schritt in die Bayern-Zukunft. Für Fussballer und Trainer kann es der grosse Durchbruch sein - aber auch schnell im Desaster enden. Bei Bayern reichen 1-2 schlechte Einsätze um auf der Bank zu landen - dort wird 100% Leistung bei jedem Spiel gefordert.
Eher weniger
Favre passt nicht zu den Bayern. Favre ist ein stiller, ruhiger Taktiker, die Bayern sind ein lauter, polternder Verein. Das passt einfach nicht und würde nicht gut gehen.