Hitzköpfe

08. September 2010 00:06; Akt: 04.10.2010 11:11 Print

Hat die Nati ein Disziplinproblem?Hat die Nati ein Disziplinproblem?

von Patrick Toggweiler - Motzen, Reklamieren, Hände verwerfen: Schweizer Spieler sind in hitzigen Situationen richtig uncool – und stehen sich so selbst im Weg.

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Hitzfelds deutliche Worte gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Die Schweiz spielte nach dem Platzverweis von Stephan Lichtsteiner zwar kurzzeitig wie von der Tarantel gestochen und deshalb besser als noch mit 11 Mann – trotzdem müssen sich die Eidgenossen den Vorwurf gefallen lassen, naiv und ungeschickt den Platzverweis in Kauf genommen zu haben – und zwar nicht nur Stephan Lichtsteiner.

Den Anfang machte David Degen. In seiner typischen Art verwarf er bereits in der ersten Halbzeit nach jedem Pfiff die Hände. Nach einer Ermahnung liess er das unnötige Gezeter dann aber bleiben.

Weniger geschickt verhielt sich Stephan Lichtsteiner: Wie ein Löwe brüllte er nach einem Offensivfoul in der 57. Minute in Richtung Schiedsrichter Rizzoli. Auch Grichtings gelber Karte gingen deutliche Worte voran – unklar, ob er seine Verwarnung für das Foul oder seine Äusserungen erhielt.

Hitzfeld zeigt kein Verständnis

Wenig Verständnis für die Disziplinlosigkeit seiner Männer zeigte nach dem Spiel Ottmar Hitzfeld: «Mich ärgert aber natürlich die gelbe Karte von Stefan Lichtsteiner, die er wegen Reklamierens gekriegt hat. Das darf einem Profi einfach nicht passieren», sagte er gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Auch gegenüber der «Sportinformation» hielt er sich mit Kritik nicht zurück: «Schlecht war, wie sich Stephan Lichtsteiner die erste gelbe Karte eingehandelt hatte. Das war unprofessionell. Bei einem italienischen Schiedsrichter bringt Reklamieren überhaupt nichts.»

Im Spitzenfussball entscheiden jeweils winzige Details. Um an den Details zu arbeiten, sollte das Fundament allerdings stimmen – und dazu gehört, nicht jede Schiedsrichterentscheidung wort- und gestenreich zu kommentieren. Und gebracht hat es bisher sowieso noch nie etwas.

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  • S.F am 09.09.2010 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Das problem ist wie man verliert!!!

    Also ich finde es ja nicht sehr schlimm das wir verloren haben, nur weil wir Spanien besiegt haben heisst das nicht das wir jeden Grossen besiegen können und unsere Chancen standen nun mal schlechter!!!!! Aber man sollte sich auf dem Fussballfeld wirklich nicht so verhalten, hat es jemals etwas gebracht wenn ein spieler reklamiert hat??? Der Schiedsrichter hat eh schon entschieden!!! Und Alex Frei verdient respekt für das was er für die Nati getan hat.... Aber es ist Zeit die jungen Spieler einzusetzen jeder andere wird auch nach Leistung gemessen und nicht nach geleistetem!!!

  • G.K am 09.09.2010 11:38 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist doch immer dasselbe...

    Das Fussball-Fieber packt uns, es gelingen ein paar gute Spiele und am Schluss werden wir wieder enttäuscht. Darum mein Tipp: Senkt eure Erwartungen.

  • Alain Bavaud am 09.09.2010 02:10 Report Diesen Beitrag melden

    Die Medien...

    ... sind wohl das grösste Problem der schweizer Nati. Was in Gottes Namen soll bitte der Titel dieses Beitrags, Blick ist ja harmlos dagegen. Wenn sich Lichti nicht im Griff hat, hat die Nati noch lange kein Disziplinproblem. Einfach nur völliger Schwachsinn, sorry. Übrigens ich bin England Fan.

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
04.02.12  Luzern - Zürich 1:1 (1:0)
05.02.12  Basel - Sion 0:0
05.02.12  Grasshoppers - Thun 0:1 (0:1)
05.02.12  Young Boys - Servette 3:1 (3:0)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Basel 19 11 6 2 38 : 17 39

2. Luzern 19 9 5 5 26 : 16 32
3. Young Boys 19 8 6 5 29 : 18 30

4. Thun 19 7 5 7 22 : 21 26
5. Servette 19 7 3 9 26 : 32 24
6. Zürich 19 6 4 9 27 : 27 22
7. Grasshoppers 19 6 1 12 19 : 37 19
8. Lausanne-Sport 18 3 2 13 16 : 44 11

9. Sion 19 9 5 5 26 : 17 -4 (-36)

10. Neuchâtel Xamax 18 7 5 6 22 : 22 26
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