Nati-Chauffeur Mario Brönnimann

06. Oktober 2017 13:15; Akt: 06.10.2017 13:15 Print

Herr über eine 300 Mio Franken teure Fracht

Die Nati ist von Feusisberg unterwegs nach Basel. Am Steuer des Busses sitzt Mario Brönnimann. Der Chauffeur im Gespräch mit 20 Minuten.

Es geht langsam los. Nati-Chauffeur Mario Brönnimann chauffiert seine 300 Millionen teure Fracht zum WM-Qualifikationsspiel nach Basel. (Video: 20 Minuten)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Langsam rollt der rund 20 Tonnen schwere und fast 14 Meter lange Car die Auffahrt des Teamhotels hinunter und biegt in die Hauptstrasse in Feusisberg ein. «Wir bewegen die Fussball-Schweiz», steht in grossen Lettern auf dem Nati-Bus. Es ist Freitagmorgen, und die Vorbereitung der Schweizer Nationalmannschaft am Zürichsee ist zu Ende. Am Samstag tritt sie in Basel gegen Ungarn an.

Umfrage
Qualifiziert sich die Schweizer Fussballnati direkt für die WM 2018 in Russland?

Der Mann, der die besten Fussballer des Landes zum wichtigen WM-Qualifikationsspiel 120 Kilometer quer durchs Land chauffiert, heisst Mario Brönnimann. Der Solothurner, der eigentlich Verkaufsberater bei Emil Frey ist, macht das nebenbei und seit inzwischen 21 Jahren.

Eine teure Fracht an Bord

Brönnimann ist nur ein kleines Rädchen im Getriebe, aber ohne «Brönni», wie ihn die Spieler nennen, läuft nichts. Seit 1996 ist er der Einzige, der immer ein Aufgebot erhält – egal, wie der Nati-Trainer gerade heisst –, und er hat seither keinen Zusammenzug verpasst. Brönni ist ein Vertrauensmann der Spieler. Sie fühlen sich sicher, wenn sie in den Bus steigen.

Die Fahrt verläuft ruhig. Über den Westring, durch den Bareggtunnel und danach auf die A3. Ab und zu winkt einer aus einem überholenden Auto, oder der Nati-Bus wird mit Lichthupe begrüsst. Die über 300 Millionen Franken teure Fracht an Bord bekommt wenig mit. Es geht weiter an Stein vorbei und an Rheinfelden. Rund eineinhalb Stunden dauert die Fahrt, ehe Lichtsteiner, Xhaka und Kollegen das Teamhotel in Basel erreichen.

Seit 21 Jahren erledigt Brönnimann seine Arbeit unfallfrei. Aber das soll der Nati-Chauffeur selber erzählen – im etwas anderen Talk oben im Video.

(ete)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jared Cohen am 06.10.2017 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    300Mio? Typische - Der Fussball

    ist ein aufgeblähter überteuerter Haufen! 300 Mio! Das ich nicht lache. In der Privatwirtschaft wären die keine 300k wert. Der Fussball und dementsprechende Transfergelder sind komplett jenseits von Gut und Böse und komplett überbewertet.

    einklappen einklappen
  • Onurb am 06.10.2017 13:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    falsch

    es ist viel Geld an falschen Orten im Umlauf. Und ja, Sport gehört oft auch dazu

  • Adi am 06.10.2017 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fracht?,,

    Ich bin ja ein Fan der Nati. Muss man immer etwas rund um die schreiben. Es geht hier um Menschen und nicht um 300 Millionen. Man kann ja den Fahrer auch anders vorstellen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Andy Buel am 07.10.2017 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    300 umd ein Handy

    naja..hab den Chauffeur gestern gesehn...nachdem die Ampel auf gruen wechselte...gemuetlich weiter am Handy gwerkelt...und der Bus stand nicht!!!

  • Sheryl am 07.10.2017 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Du bist wertvoller mein Schatz!

    Ein Mann ist noch mehr wert als diese Fussballer zusammen. Mein Mann! Er ist unbezahlbar! Er ist schön, ein liebe-und hingebungsvoller Daddy für unsere Tochter und immer für uns da! Das ist wertvoll! Mein Diamant im Herzen! Einen Chauffeur braucht er nicht dazu. :-)

  • Peter am 07.10.2017 06:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arbeiten

    Ein Herr über 300 Millionen wert das sind sie nicht mal wert, Fussball nachrennen kann jeder, aber was ist mit Arbeiten das ist natürlich mit Körperlich verbunden mit viel Schweiss, den alle fünf Minuten auf den Rasen zu spucken ekelhaft frage mich ob Sie Hause auch immer auf den Teppich oder Tisch spucken. Das ist mir eigentlich egal die werden so oder so rausfallen den Migranten Fussball.

  • N. Lederhetzer am 06.10.2017 23:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Top Kader

    Dieser Chauffeur muss ja sehr teuer sein. Transportiert so viel Scheinkapital und muss auch noch 11 Fremdsprachen beherrschen und für alle aus dem Deutschen übersetzen.

  • Franz am 06.10.2017 23:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geld stinkt nicht?

    Hätte man nicht wenigstens dieses peinliche blaue Betrügerlogo abdecken können? Ist ja zum Fremdschämen, wenn man mit so etwas auftritt.