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Nach Pokal-Aus
09. Februar 2012 12:17; Akt: 09.02.2012 12:17 Print
Hoffenheim entlässt Trainer Stanislawski
Hoffenheim-Trainer Holger Stanislawski wurde das Aus im DFB-Pokal gegen Greuter Fürth zum Verhängnis. Der 42-Jährige wurde wie erwartet entlassen.

Holger Stanislawski muss sich einen neuen Job suchen. (Bild: Keystone)
Holger Stanislawski ist nicht mehr Trainer des Bundesligisten Hoffenheim. Wie erwartet wurde der 42-Jährige einen Tag nach der Cup-Niederlage gegen den Zweitligisten Greuther Fürth (0:1) entlassen.
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Stanislawski macht Starke fertig
In der Bundesliga kam das kriselnde Hoffenheim auch nach der Winterpause nicht auf Touren. Zuhause gab es zwei Unentschieden, auswärts war man bei Meister Dortmund chancenlos. Schon vor dem Cup-Viertelfinal hatte Klub-Mäzen Dietmar Hopp von Stanislawski ultimativ den Vorstoss unter die letzten vier gefordert. Das Ziel gegen den unterklassigen Gegner wurde verfehlt, die Entlassung somit unumgänglich.
Von Anfang an kein Erfolg
Stanislawski hatte im Sommer den FC St. Pauli verlassen und hätte dem oft als «Retortenklub» verspotteten Hoffenheim ein frischeres Image verpassen sollen. Der beliebte Stanislawski konnte die Imagepolitur nicht herbeiführen. Im Gegenteil: Hoffenheim war zuletzt nicht mehr der Retortenklub sondern nur noch eine «Graue Maus». Das hatte vor allem sportliche Gründe. Nie erlebte Hoffenheim seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga (2008) schlechtere Zeiten als jetzt. In den letzten 10 Spielen gewann der Klub aus Sinsheim nur einmal.
Vor Stanislawski waren in dieser Saison schon die Trainer von Freiburg, Hertha Berlin und Hamburg entlassen worden. Ralf Rangnick trat als Coach von Schalke aus gesundheitlichen Gründen von sich aus zurück.
(si)
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