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Nach Niederlage
06. Juli 2009 15:32; Akt: 06.07.2009 16:23 Print
Kolumbianischer Fussballprofi erschiesst Fan
In Südamerika sollte man Fussballspieler nach einer Niederlage lieber nicht belästigen. Ein Fan von Atlético Junior de Barranquilla machte es trotzdem und musste dafür mit seinem Leben bezahlen. Er wurde vom Profi Javier Flórez erschossen, weil er sich über ihn lustig machte.

Der kolumbianische Fussballprofi Javier Flórez. (Bild: juniorbarranquilla.com)
Javier Flórez sei am vergangenen Sonntag mit seinem Auto an der Küste unterwegs gewesen, als er von einigen Jugendlichen erkannt worden sei, berichtet die «Süddeutsche» und beruft sich dabei auf kolumbianische Medienberichte. Diesen zufolge hätten sie sich über den Mittelfeldspieler wegen einer Niederlage gegen Once Caldas de Manzinales eine Woche zuvor lustig gemacht.
Offenbar hatte der 27-jährige Profi Javier Flórez daran gar keine Freude, sprang aus dem Auto und eröffnete das Feuer auf die Jugendlichen. Einer von ihnen sei von zwei Kugeln getroffen worden und gestorben. Die Polizei konnte den flüchtenden Flórez nach einer Grossfahndung verhaften.
Natispieler von Fan erschossen
In Kolumbien gab es aber auch schon eine Trägodie, die den umgekehrten Weg nahm. Nachdem Andrés Escobar an der WM 1994 im Vorrundenspiel gegen die USA (1:2) ein Eigentor schoss, wurde er nach der Heimreise in der Nacht mit zwölf Schüssen getötet. Man nimmt an, dass der Täter Humberto Muñoz Castro als enttäuschter Fan oder als Auftragsmörder der kolumbianischen Wettspielmafia gehandelt hat.
(heg)

























