Treue Seele

18. Dezember 2012 11:43; Akt: 18.12.2012 13:32 Print

Messi verlängert bei Barça bis 2018

Lionel Messi hält dem FC Barcelona weiterhin die Treue. Der Argentinier hat seinen Vertrag bis 2018 verlängert. Auch Carles Puyol und Xavi bleiben dem Verein erhalten.

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Lionel Messi schiesst Tore am Laufmeter und gilt momentan als der beste Fussballer der Welt. Schon früh wurde sein ausserordentliches Talent festgestellt. Mit 12 Jahren debütierte er in der ersten Mannschaft der Newell's Old Boys in Argentinien. Als Messi 13 Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern und drei Geschwistern nach Barcelona aus, wo er trotz seiner Kleinwüchsigkeit (er war damals erst 1,40 Meter gross) die Talentschmiede von Barça durchlief. Messi wurde ab 2000 in der Jugendmannschaft des FC Barcelona eingesetzt. In seinem ersten Spiel schoss er fünf Tore, in seiner ersten Saison erzielte er in 30 Spielen 35 Treffer. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab der «Floh» im Oktober 2004. In dieser Saison holten die Katalanen den Titel und Messi ging als jüngster Barça-Torschütze in die Geschichte ein. International machte Messi bei der U20-WM 2005 zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Er holte den goldenen Schuh als bester Torschütze... ... und feierte mit Argentinien auch noch den Titel. Bei Barça verlängerte der Superdribbler seinen Vertrag vorzeitig bis 2014. Messi beim Handshake mit Joan Laporta im Jahr 2005. Der Stürmer erhielt ausserdem die spanische Staatsbürgerschaft, so dass er nicht mehr zum Ausländerkontingent zählte. Sportlich ging der Höhenflug zumindest auf Klubebene weiter. Mit Barça gewann er 2006 die Champions League und verteidigte den spanischen Meistertitel. Bei der WM 2006 konnte Messi keine Akzente setzen. Er kam allerdings auch nur auf drei Kurzeinsätze. Beim Viertelfinal-Aus gegen Deutschland durfte er überhaupt nicht spielen. Messi wurde schon früh mit der argentinischen Fussball-Legende Diego Maradona verglichen. Nicht zu unerecht, wie sich zeigen sollte. Gegen Getafe zeigte der 1,69-Meter-Mann 2007 einen Sololauf, der bis aufs Haar Maradonas Jahrhundert-Tor von 1986 gegen England glich. Nur wenige Tage später schlug Messi erneut im Stile Maradonas zu. Gegen Stadtrivale Espanyol packte er die neue «Hand Gottes» aus. Mit der Nationalmannschaft kam Messi weiterhin nicht auf Touren. Bei der Copa America 2007 verlor die Albiceleste im Final gegen Brasilien mit 0:3. Immerhin wurde er vor Cristiano Ronaldo zum Fifa Player des Jahres gewählt. Bei den Olympischen Spielen endlich der Erfolg mit dem Nationalteam: Messi führte Argentinien zum Titel beim U23-Turnier 2008 in Peking. Im Final gewann Argentinien gegen Nigeria mit 1:0, eine Runde früher wurde Brasilien mit Ronaldinho ausgeschaltet. Erfahrungen mit Messi machte auch der FC Basel: In der Champions-League-Gruppenphase 2008/09 schoss Messi bei der 0:5-Heimpleite der Basler den ersten Treffer. Auch im Heimspiel traf der Barça-Stürmer. Barça kämpfte sich schliesslich bis in den Final vor. In der 70. Minute traf Messi gegen Manchester United per Kopf zum 2:0. Es war die Entscheidung. Zum zweiten Mal durfte der Argentinier den Pokal in die Höhe stemmen. Auch in der Meisterschaft schwang Barça nach zwei Jahren Pause wieder obenauf. Im September 2009 verlängerte Messi seinen Vertrag bei den Katalanen bis 2016. Die festgesetzte Ablösesumme wurde von 150 auf 250 Millionen Euro angehoben und mit einem Jahreseinkommen von knapp 33 Millionen Euro wurde er zum Topverdiener unter den Fussballprofis. Zu Beginn des neuen Jahres wurde Messi zum ersten Mal zum Weltfussballer gewählt. Mit Barça holte sich der Starstürmer ausserdem die Klub-WM. Im Frühling 2010 durfte Messi mit Barcelona den nächsten Meistertitel feiern. Erstmals holte sich der Argentinier auch die Trophäe des «Pichichi», des besten Torschützen der Primera Division. Bei der WM sollte Messi zusammen mit Coach Maradona Argentinien den ersten Titel seit 1986 bescheren. Doch wieder enttäuschte Messi im Nationaltrikot. Im Viertelfinal gegen Deutschland war Endstation. Danach gönnte sich der Superstar eine Tage Strandurlaub mit seiner Freundin Antonella Roccuzzo. Die Paparazzi folgten die beiden aber auf Schritt und Tritt. Das Bild täuscht: Von schweren Verletzungen blieb Messi bislang weitestgehend verschont. Die nächste Auszeichnung: Im Herbst 2010 erhielt Messi den goldenen Schuh für Europas besten Torschützen der Saison 2009/10. Und trotz der enttäuschenden Leistungen bei der WM wurde Messi auch 2010 vor den Weltmeistern Xavi und Andrés Iniesta zum Weltfussballer gewählt. Die Diskussion, wer der beste Fussballer der Welt ist, bleibt immer aktuell. Die Fans schwanken meist zwischen Messi und Cristiano Ronaldo. Messi ist «wie eine Schlange», Ronaldo «pure Kraft», erklärte Casillas-Freundin Sara Carbonero einmal den Unterschied zwischen den beiden. Die Copa Del Rey musste Messi 2011 im Final Real Madrid überlassen. Dafür räumte er mit Barcelona in der Liga ab. Und in einem begeisternden Finalspiel gegen Manchester United holte der Argentinier die Champions League 2011. Die Enttäuschung im Sommer 2011: Messi und Argentinien scheiden bei der Copa America im eigenen Land im Viertelfinale aus. Nach dem zweiten Gruppenspiel wurde Messi gnadenlos ausgepfiffen. Am 28. September 2011 schoss Lionel Messi in der Champions League beim 5:0-Sieg von Barcelona gegen Bate Borisov zwei Tore. Damit hat er für Barça mittlerweile 194 Treffer erzielt und in der klubinternen Skorerliste zum Zweitplatzierten Ungaren Ladislao Kubala aufgeschlossen. Den Rekord hält Cesar Rodriguez mit 232 Treffern. Mit Barça wird der Argentinier im Dezember 2011 wieder Klub-Weltmeister. Am 9. Januar 2012 erhält Lionel Messi zum dritten Mal in Folge den «Ballon d'Or» der Fifa für den besten Fussballer der Welt. Beim 7:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen im Hinspiel des CL-Achtelfinals erzielt der Argentinier am 7. März 2012 als erster Kicker überhaupt fünf Tore in einem Champions-League-Spiel. Am 20. März 2012 übertrifft Messi den Rekordtorschützen Barcelonas. Der legendäre Cesar hatte 232-mal getroffen - Messi erzielt gegen Granada seine Klubtreffer 232 bis 234. Messi stellt einen weiteren Rekord ein. Der Floh ist dank seinen zwei Toren beim 3:1-Sieg im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel gegen Milan bei 14 Toren im Champions-League-Wettbewerb angelangt. Letztmals hatte der Brasilianer José Altafini in den Jahren 1962/63 so oft getroffen. Im Juni 2012 verkündet Messi, dass er zum ersten Mal Vater wird. Seine Freundin Antonella (r., hier bei der Hochzeit von Andres Iniesta) sei schwanger. Im Oktober soll es soweit sein. Für einmal ohne Fussballtrikot: Lionel Messi wurde am zum ersten Mal Vater. Das erste Bild vom glücklichen Papa postete der Frauenarzt direkt aus dem Kreissaal. Messis Freundin Antonella Roccuzzo hatte um 17.15 Uhr Ihr Sohn Thiago in einer Klinik in Barcelona zur Welt gebracht. Am 5. Dezember 2012 könnte Messi den Torrekord von Gerd Müller mit 85 Toren in einem Jahr brechen. Doch Messi trifft in der Champions League gegen Benfica Lissabon nicht, sondern muss kurz vor Schluss verletzt vom Platz. Am 9. Dezember 2012 erzielt Lionel Messi gegen Betis Sevilla zwei Tore und bricht damit den Rekord von Gerd Müller aus dem Jahr 1972 von 85 Treffern in einem Kalenderjahr. Messi steht jetzt bei 86 Toren. Die Verletzung vom Spiel gegen Benfica ist glücklicherweise nicht so schlimm, wie zuerst angenommen. Am 7. Januar 2013 erhält Lionel Messi zum vierten Mal in Serie den Ballon d'Or, die Auszeichnung für den Weltfussballer des Jahres. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.

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Weihnachtsbescherung in Barcelona: Lionel Messi hat seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2018 verlängert. Die spanischen Welt- und Europameister Xavi und Carles Puyol bleiben bis 2016.

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Messi hat in diesem Jahr bislang 90 Tore in Pflichtspielen erzielt und damit den Rekord von Gerd Müller (85 Tore) aus dem Jahr 1972 überboten. In den letzten sechs Spielen in der Primera Division gelangen dem 25-jährigen Argentinier jeweils Doppelpacks.

Mit seinen 25 Saisontoren in der Liga erzielte der dreimalige Weltfussballer alleine mehr Treffer in der laufenden Saison als 16 komplette Teams. Messi gilt auch bei der neuerlichen Wahl zum Weltfussballer vom 7. Januar 2013 im Zürcher Kongresshaus als grosser Favorit.

Puyols Vertrag wurde um drei Jahre bis 2016 verlängert. Bei Vertragsende wäre der 34-jährige Verteidiger somit 38 Jahre alt. Xavis Vertrag hatte bereits eine Laufzeit bis 30. Juni 2016, war allerdings an Einsätze gekoppelt - diese Klausel wurde dem 32-Jährigen nun aus dem Vertrag gestrichen.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • lionel 4ever am 20.12.2012 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    MEHR CA$h

    Wenn Eto 20 millionen in einem Jahr verdient, hätte MESSI 1 Milliarde verdient :)

  • acki am 18.12.2012 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Messi wäre zu teuer

    Messi musste ja fast bleiben, sonst wäre er vereinslos. Es gibt nur wenige Clubs, welche Messi's Ablöse bezahlen können (Man City, PSG und vielleicht noch Chelsea)

  • Madridista am 18.12.2012 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Geld

    Als Realfan anerkenne ich seine Leistungen. Ich mag ihn aber nicht. Dennoch ist er derzeit der beste! Was die Verlängerung betrifft: es ist doch klar, dass es eine saftige Lohnerhöhung gegeben haben muss. Ansonsten hätte er ja nicht verlängert. Aber es passt ja nicht zum Image vom Messi, da warten wir lieber auf die Vertragsverlängerung von Ronaldo.

  • Cash in the tash am 18.12.2012 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    Finanzchefs

    Woher wissen Sie das er nicht einen enormen Lohn bekomm... - Ah ja, Sie alle arbeiten ja beim FC Barcelona im Vorstand und sind CFO + CEO zusammen ;-) Er ist einer der bestverdienendsten Speiler dieses Planeten... doch wie gesagt, ein hoch auf euch Finanzchefs :)

  • Real Elezi am 18.12.2012 13:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na Ja..

    Er kann nur bei Barcelona spielen, deshalb wechselt er nicht. Xavi und Iniesta, ohne die zwei wäre er nie soweit gekommen.

    • Vivacolo am 18.12.2012 14:50 Report Diesen Beitrag melden

      Neider

      Neider (Hmm, 13 Punkte Vorsprung... Hihi ^^)

    • Ta qi nonen am 18.12.2012 14:51 Report Diesen Beitrag melden

      Iniesta

      hat in den ersten 6 Spielen nie von Anfang an gespielt und Xavi spielt auch nicht mehr so oft wie früher. Warum ist Messi dann ausgerechnet jetzt so gut?

    • Burim Berisha am 18.12.2012 15:09 Report Diesen Beitrag melden

      Er kann auch anderswo...

      Wieso kann er nur bei Barcelona spielen? Ein Profifusballer wie der kann überall spielen. Er ist halt nicht wie die anderen die immer den Verein wechseln. Paolo Maldini hat ja seine Karriere bei Milan angefangen und dort aufgehört. Geld ist nicht immer das wichtigste.

    • U Mad? am 18.12.2012 16:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      R.Madrid > UefaLona

      @Burim Ich glaube kaum, dass Messi bei z.B. ManU oder Arsenal noch so viele Tore schiessen würde. Er ist ein Spieler, der fast immer nur wenn er den Ball von Xavi und Iniesta vorgelegt bekommt treffen kann

    • Fussball Fan am 18.12.2012 16:03 Report Diesen Beitrag melden

      Ja schon, aber...

      ...Maldini ist bei Milan geblieben, weil sein Herz für diesen Verein geschlagen hat! Bei Messi sieht das anders aus. Niemand behauptet, er sei ein schlechter Spieler, im Gegenteil, er bringt immer eine geniale Leistung. Man muss aber auch sehen, dass er niemals so viele Tore erzielen könnte ohne Xavi und Iniesta! Siehe in der Argentinischen Nationalmannschaft. Dort trifft er auch, aber bei Weitem nicht so wie bei Barca. Darum sagen Kritiker, dass C. Ronaldo der komplettere Spieler ist. Der hatte auch in anderen Vereinen starke Leistungen!

    • shpetim am 18.12.2012 16:13 Report Diesen Beitrag melden

      Was??

      Messi hatte letzte saison 11/12 nur 10 assists von xavi und iniesta bekommen?? !

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