Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Lucien Favre
18. September 2011 22:32; Akt: 18.09.2011 22:33 Print
Mit Digital-Fussball an die Bundesliga-Spitze
von Sandro Compagno - 1:0 in Hamburg. Lucien Favre und seine Borussia krallen sich in der Spitzengruppe der Bundesliga fest.

1:0 gegen den Hamburger SV: Lucien Favre macht alles richtig. (Bild: Keystone)
Die letzten Resultate der Elf vom Niederrhein lesen sich wie eine digitale Zahlenreihe: 0:1, 1:0, 1:0. So betrachtet war das 1:0 am Samstag über Krisen-Klub HSV ein fast typisches Resultat. «Ja, aber wir hätten durchaus auch höher gewinnen können», so Favre zu 20 Minuten. Das 1:0 stellt den Romand nicht gänzlich zufrieden. Er habe eine eher schlechte erste Halbzeit seiner Mannschaft gesehen, so Favre, und eine eher gute zweite. Doch da seine Mannschaft auch in der eher schlechten ersten Hälfte exzellent stand, kam der HSV über 90 Minuten kaum in Schlagdistanz.
Als Favre am 14. Februar als Borussen-Trainer vorgestellt wurde, war das Team die Schiessbude der Liga: Schnitt 2,6 Gegentore. In der aktuellen Saison hat Favre diesen Wert auf 0,5 gedrückt. Die defensive Stabilität war schon in seiner Zeit bei Hertha Berlin (2007 bis 2009) die Basis, als Favre oft 1:0 oder 2:1 gewann.
Sechs der letzten 13 Pflichtspiele hat Gladbach 1:0 gewonnen. «Wir haben in der Mannschaft eine Struktur geschaffen und das Gefühl, überall gewinnen zu können», sagt Sportchef Max Eberl. «Wir haben Vertrauen in die Ordnung, wir wissen, dass wir gut stehen.»
Favres Digital-Fussball hat den «Fohlen» den erfolgreichsten Saisonstart seit 35 Jahren beschert. Doch Favre wäre nicht Favre, würde er nicht zur Bescheidenheit mahnen: «Wir dürfen jetzt nicht anfangen zu träumen, sondern müssen weiter hart arbeiten.»




























