WM-Quali gegen Färöer

02. Juni 2017 21:16; Akt: 02.06.2017 21:17 Print

Petkovic bietet Basler Neuling auf

Vladimir Petkovic hat sein Kader für das WM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer nominiert. Der Nationalcoach nimmt einen jungen Verteidiger mit.

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Premiere: Manuel Akanji darf auf die Färöer reisen. (Mai 2017) (Bild: Keystone/Samuel Golay)

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Manuel Akanji ist der einzige Neuling im Schweizer Kader gegen die Färinger. Der Innenverteidiger, der seit 2010 für die Nachwuchs-Auswahlen des SFV auflief, überzeugte beim FCB in der Rückrunde nach längerer Verletzungspause und erkämpfte sich einen Stammplatz. Der 21-Jährige rückt nach seinem ausgeheilten Kreuzbandriss für den gesperrten Fabian Schär und den verletzten Léo Lacroix ins A-Nationalteam auf. Akanji ist der einzige Debütant im Kader für das sechste WM-Qualifikationsspiel der Schweiz.

Gregor Kobel, Ulisses Garcia, Anto Grgic und Djibril Sow, die in den letzten anderthalb Wochen im Camp in Neuenburg ihre ersten Erfahrungen im A-Nationalteam gemacht haben, figurieren nicht im Kader. Sie werden am Sonntag wie Albian Ajeti und Denis Zakaria aus dem erweiterten Kader ins Trainingslager der U21 einrücken. Diese startet am 13. Juni in Biel gegen Bosnien-Herzegowina in die EM-Qualifikation.

Prominente nicht mehr dabei

Nicht aufgeboten worden sind im Vergleich zum letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Lettland (1:0) nebst Schär, Lacroix und Zakaria Renato Steffen (Basel), Valentin Stocker (Hertha Berlin) und Shani Tarashaj (Eintracht Frankfurt).

Das Team von Vladimir Petkovic führt die Tabelle der Gruppe B nach einer bisher makellosen Kampagne drei Punkte vor Europameister Portugal an. Das übernächste Spiel bestreitet die Schweiz am 31. August in St. Gallen gegen Andorra.

Das Schweizer Aufgebot für das WM-Qualifikationsspiel auf den Färöer-Inseln (Freitag, 9. Juni, in Torshavn):Tor: Roman Bürki (Borussia Dortmund), Marwin Hitz (Augsburg), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach). Verteidigung: Manuel Akanji (Basel), Johan Djourou (Hamburger SV), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Timm Klose (Norwich City), Michael Lang (Basel), Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), François Moubandje (Toulouse), Silvan Widmer (Udinese). Mittelfeld: Valon Behrami (Watford), Blerim Dzemaili (Montreal Impact), Edimilson Fernandes (West Ham United), Gelson Fernandes (Stade Rennes), Fabian Frei (Mainz 05), Remo Freuler (Atalanta Bergamo), Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen), Xherdan Shaqiri (Stoke City), Granit Xhaka (Arsenal), Steven Zuber (Hoffenheim). Sturm: Eren Derdiyok (Galatasaray Istanbul), Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt).

(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pitri am 02.06.2017 22:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich bin entsetzt

    was sollen diese Kommentare, es sind alles schweizer Spieler, die hier aufgewachsen sind, hier integriert sind, die alle jugendabteilungen durchgemacht haben,die sich für sportlich unser Land vertreten. Die schweizer Nati ist erfolgreich wie schon lange nicht mehr. Also lasst es doch einfach.

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  • Reto am 02.06.2017 23:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es nervt irgendwann

    Manchmal frag ich mich echt, die Deutschen zum Beispiel sind stolz das sich Talente für die Deutsche Manschaft entschieden integrieren deren Stärken in Ihr System mit dem man auch mal um den WM Titel spielt, die Franzosen und Holländer hatten immer Top Teams bei denen der halbe Kader aus Farbigen bestand, die Brasilianer sind heute noch stolz auf Il Fenomeno der Deutsche Vorfahren hat und bei Uns würde so mancher eher eine Bergziege aufstellen als ein Top Talent mit Schweizer Pass und dunkler Haut, so gewinnt man sicher Ansehen und macht durchaus positiven Eindruck.

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  • Llij am 02.06.2017 22:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Für all diejenigen unter euch, welche jammern, freut euch ja nicht mit wenn einer dieser" nicht Schweizer" ein Tor schiesst..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • weissesned am 05.06.2017 12:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gejammer

    Was soll das Gejammer? Ich habe keinen Kommentar gelesen, der sich gegen Schwarze oder Spieler mit ausländischen Namen richtet. Und dennoch wird über solche rumgejammert. ... Ich finde, wer nicht bereit ist die Hymne mitzusingen, gehört nicht in die Nati - unabhängig von Name und Hautfarbe.

  • Walter Portmann am 04.06.2017 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Unsägliche Entwicklung

    Von den Feldspielern haben gerade mal 5 einen CH-Namen und 95% der Spieler spielen im Ausland. Wieso sollte ich noch Fan von "unserer" Nati sein? Basle und Sion spielen praktisch nur noch mit Ausländern, FC Neunkirch der Frauen spielte nur mit Ausländerinnen, das ist doch keine CH-Meisterschaft mehr !! Für mich immer mehr ein Grund, Fussball nicht mehr zu schauen.

  • Toni K. am 03.06.2017 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mario Gabranovic

    Ich frage mich warum man den momentan besten stürmer und vorbereiter, mario gavranovic nicht nominiert. er spielte eine sackstarke saison bei rijeka mit 17 toren und etlichen vorlagen und wurde gerade erst meister und cupsieger.

  • markus erb am 03.06.2017 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    katastrophe

    traurig ist, dass Moritz bauer sich für Österreich entscheiden wird. Da hast du mal einen Schweizer der im Ausland Stammspieler ist aber ja du bietest ja lieber andere Gurken auf

  • Der Findige am 03.06.2017 11:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso

    wieso nicht Ajeti oder Steffen für Severovic oder Dirmic einsetzen. Man braucht viele Tore um nicht noch Gruppen zweiter zu werden.