Für YB und Basel

05. Dezember 2012 23:19; Akt: 05.12.2012 23:19 Print

Rechnen – oder ganz einfach Daumen drücken!

von Sandro Compagno - YB gegen Anschi, Basel gegen Genk. In der Europa League spielt die Schweiz auch um einen Platz in der Königsklasse.

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So schaffen es YB und Basel in die K.o.-Phase.

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Wenn die Young Boys und der FC Basel heute Abend europäisch im Einsatz stehen, geht es in erster Linie natürlich um das Überwintern auf der internationalen Bühne.

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YB spielt gegen die neureichen Russen von Anschi Machatschkala, Basel tritt beim belgischen Tabellenvierten Genk an. Doch die heutigen Resultate haben für den Schweizer Fussball weiter reichende Folgen: Dank der Leistungen von Basel und YB im europäischen Herbst hat sich die Schweiz in der 5-Jahres-Wertung der Uefa auf Platz 14 vorgeschoben. Die Plätze 14 und 15 berechtigen zu zwei Plätzen in der Qualifikation zur Champions League und zu drei Tickets für die Qualifikation zur Europa League.

2014 direkt in die CL?

Ein Abrutschen auf Platz 16 ist mathematisch nicht mehr möglich. Damit steht bereits fest, dass die Schweiz auch 2014 mit fünf Mannschaften in den Europacup startet. Das ist gut, kann aber noch besser werden. Sollten YB und Basel weiter punkten und sich für die K.o-Runde qualifizieren, liegt am Ende der Europacup-Saison gar Platz 13 im Uefa-Ranking drin.

Derzeit steht dort Zypern. Die Insulaner sind noch mit AEL Limassol in der Europa League vertreten, aber ohne Chance auf ein Erreichen der Sechzehntelfinals und substanziellen Punktezuwachs. Und ab Platz 13 wird es richtig spannend: Sollte die Schweiz Zypern überflügeln, dann winkt dem Schweizer Meister 2014 die Direktqualifikation für die CL-Gruppenphase – wie 2011 (Basel). Einzige Bedingung: Der CL-Sieger muss sich via eigene Landesmeisterschaft für die «Königsklasse» qualifizieren.

Daumen drücken einfacher als rechnen

Das kommt meistens vor, aber nicht immer: Der FC Chelsea (6. der Premier League) musste dieses Jahr quasi durch die Hintertüre als Titelverteidiger in die CL. Das hatte zur Folge, dass Belgiens Meister Anderlecht trotz Platz 13 im Uefa-Ranking ins CL-Playoff musste. Dort schalteten die Belgier dann Limassol aus.

So viel zur Mathematik. Wem dies zu weit geht, dem sei hier eine simplere Botschaft mit auf den Weg gegeben: Daumen drücken heute Abend!

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Oehler am 06.12.2012 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hop Schwiitz

    Als FCB Fan sage ich Hop FCB UND Hop YB. Heute geht es nicht um nationale Rivalitäten, sondern um das Renomée des Schweizer Fussball's. Egal welche Schweizer Mannschaft spielt, ih drücke jeder die Daumen.

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  • Gc Fan am 06.12.2012 07:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ch fussball

    Wow, muss die schweizer liga stark sein?! Direkt hinter der fussball- weltmacht zypern platziert! Spitze!

  • Fussballfan am 06.12.2012 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Also bitte

    Diese Rechnungen der YB Gruppe sind aber sowas von falsch. Es zählen zuerst die PUNKTE der Direktbegegnungen und erst dann die Tore. Kurz: Gewinnt Liverpool -> YB out, auch wenn sie 30:0 gewinnen. Verliert Liverpool -> YB weiter und Anschi ist sowieso weiter ganz egal was passiert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • jakob meier am 06.12.2012 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    TOP CH Fussball!

    CH Fussball entwickelt sich! ob ihrs wollt oder nicht;)

    • Hafechabis am 06.12.2012 23:05 Report Diesen Beitrag melden

      klar ...

      fragt sich nur in welche Richtung. Das langweilige Querpässlen sind wir uns schon seit Jahren gewohnt. Die Nati mauert, die Vereinsmannschaften können es nicht besser.

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  • Loco am 06.12.2012 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Stimmt nicht

    Falls Liverpool gewinnt, hat YB KEINE Chance mehr weiterzukommen. Da in diesem Fall nur die Direktbegegnungen der drei Teams zählen. Dann wäre Liverpool 1. und Anschi 2.

  • Yakan Moruk City am 06.12.2012 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unfair

    Zählt heute Abend mal die Basler Schwalben. Der Frühling kommt zurück.

  • Adrian am 06.12.2012 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wir müssen zusammenstehen

    Es wäre an der Zeit für den Schweizer Fussball einen Schritt vorwärts zu machen. Wir können die Zyprioten und sogar die Türkei noch einholen, langfristig die Griechen und Belgier. Dafür müssen wir den Schweizer Fussball professionalisieren und zusammenstehen international.

  • Fussballfan am 06.12.2012 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Also bitte

    Diese Rechnungen der YB Gruppe sind aber sowas von falsch. Es zählen zuerst die PUNKTE der Direktbegegnungen und erst dann die Tore. Kurz: Gewinnt Liverpool -> YB out, auch wenn sie 30:0 gewinnen. Verliert Liverpool -> YB weiter und Anschi ist sowieso weiter ganz egal was passiert.