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Super-Effet
02. September 2010 15:31; Akt: 02.09.2010 15:46 Print
Roberto Carlos' Traumtor war kein Zufall
Der unglaubliche Effet von Roberto Carlos' Treffer gegen Frankreich 1997 erstaunt noch heute. Viele reden von Glück und vom Ausserkraftsetzen physikalischer Gesetze. Das ist falsch.

Roberto Carlos' Wunderfreistoss. (Quelle: BBC)
Der Hammer des kleinen Brasilianers mit den dicken Oberschenkeln am Confed-Cup 1997 zwischen Brasilien und Frankreich gilt als eines der spektakulärsten Tore der Fussballgeschichte. Unvergessen, wie Torhüter Fabien Barthez – wie auch viele Zuschauer – den Ball weit am Pfosten vorbeisausen sah, bevor sich dieser doch noch in sein Gehäuse drehte.
Roberto Carlos habe die Gesetze der Physik ausser Kraft gesetzt, hiess es vielerorts. Eine Studie im «New Journal of Physics» behauptet jetzt das Gegenteil. Französische Wissenschaftler fanden eine Erklärung für die ungewöhnliche Flugbahn des Balles. Der Schuss könne wiederholt werden. Wichtig sei, dass dieser hart genug getreten wird, der Effet stimmt und vor allem: Dass der Schuss von genug weit weg aufs Tor geschossen wird.
Denn die Flugbahn des Balles hätte – würde unter anderem die Schwerkraft nicht einsetzen – in einer Schneckenform geendet (Bild oben). Roberto Carlos’ Ball flog 35 Meter durch die Luft. Bei so einer grossen Distanz sei eine längere Flugbahn sichtbar, als dies im Normalfall möglich sei. Ob es je wieder einen Fussballer geben wird, dem solch ein Hammerschuss gelingt, können aber auch die Wissenschaftler nicht herausfinden.
Der Wunderfreistoss von Roberto Carlos
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(Quelle: YouTube)
(fox)

























