Dreimal in 30 Tagen

28. Januar 2013 14:54; Akt: 28.01.2013 16:17 Print

Ronaldo und Messi ballern sich warm für den Clásico

Die kommenden vier Wochen stehen im Zeichen des Clásico. Gleich dreimal treffen Real und Barça im Cup sowie in der Liga aufeinander. Die Stars Messi und Ronaldo sind heiss auf das Duell.

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Sergio Ramos schiesst Real Madrid zum zweiten Clásico-Sieg innerhalb weniger Tage. Das Resultat: 2:1. Im Vorfeld dieses Clásicos bleibt es erstaunlich ruhig. Das liegt an der Ausgangslage: Barcelona lagt in der Primera Division bereits 16 Punkte vor Real Madrid. Real Madrid legt los wie die Feuerwehr. Bereits in der 6. Minute bringt Karim Benzema sein Team in Führung. Dann aber trifft Barças Zauberfloh Lionel Messi zum Ausgleich. Diego Lopez beibt gegen den Schuss des Argentiniers machtlos. Real Madrid gewinnt das Rückspiel im Halbfinal der Copa del Rey gegen Barcelona 3:1. Cristiano «CR7» Ronaldo lässt sich als Doppeltorschütze feiern. Piqué kann den Portugiesen nur noch mit einem Foulspiel stoppen. Den anschliessenden Elfmeter verwandelt Ronaldo dann eiskalt. Obwohl die Katalanen eindeutig mehr Ballbesitz haben, sind die Madrilenen jederzeit Herr der Lage und haben das Spielgeschehen unter Kontrolle. Erst in der 89. Minute markiert Jordi Alba noch den Ehrentreffer für Barca. Von Superstar Lionel Messi ist lange Zeit nicht viel zu sehen. Real Madrid und der FC Barcelona trennen sich im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Real 1:1. Cesc Fabregas und Raphael Varane heissen die Torschützen in einem packenden ersten Clásico 2013. Ach ja, er ist ja so sympathisch beim Torjubel: Cristiano Ronaldo nach seinem 1:0. Der Portugiese wird später auch noch für das 2:2 der Königlichen zuständig sein. Damit hat Ronaldo in sieben aufeinanderfolgenden Clasicos mindestens einmal getroffen - Rekord. Ebenfalls doppelt trifft beim 2:2 Lionel Messi. Der Argentinier erzielt seine Treffer 16 und 17 in einem Clasico und bleibt jetzt nur noch ein Törchen hinter Clasico-Rekordtorschütze Alfredo di Stefano. Neben vier Toren sehen die Zuschauer auch je einen Pfostenknaller und jede Menge harte Duelle. Real Madrid stoppt Barcelonas Siegesserie von sechs Erfolgen mit dem 2:2 und schützt somit seinen eigenen Startrekord von neun Erfolgen en suite. Schon nach 11 Minuten eröffnet Gonzalo Higuain das Score im Rückspiel des spanischen Supercups. Weniger als 10 Minuten später folgte ein Tor von Cristiano Ronaldo zum 2:0. Kurz vor der Pause erzielte Lionel Messi für den FC Barcelona den Anschluss. Doch mehr lag nicht drin. Die Katalanen mussten sich geschlagen geben. Nach dem 2:3 im Hinspiel reicht den Madrilenen ein 2:1 im Rückspiel, um die Supercopa 2012 zu gewinnen. Der FC Barcelona gewinnt das Hinspiel der spanischen Supercopa mit 3:2. Das erste Goal erzielte aber der Madrilene Ronaldo. Nach dem Ausgleich kamen die Barça-Stars aber in Fahrt und erzielten drei Tore in Folge. Am Schluss kassierten die Katalanen den Anschluss, weil Valdes patzte. Mourinho und Vilanova scheinen sich nach der Auseinandersetzung vom letzten Jahr wieder versöhnt zu haben. , kurz vor 20.00 MEZ. Barça-Coach Pep Guardiola begrüsst Reals Jose Mourinho vor dem Anpfiff im Camp Nou. Zwischen den beiden scheint eine Eiseskälte zu herrschen. Im Spiel war Barcelona zwar viel am Ball, aber überzeugen konnten sie trotzdem nicht. Es waren auch die Madrilenen, die das erste Tor schossen. Real Madrid gewann das Spiel 2:1 und holte sich wenige Wochen später auch den Meistertitel. Am 25. Januar 2012 kam es zum Rückspiel im Cup-Viertelfinal in Barcelona. Die Katalanen führten durch Treffer von Pedro und Dani Alves zur Pause sicher 2:0. Doch Real kämpfte sich zurück und glich dank Cristiano Ronaldo und Karim Benzema innert 4 Minuten zum 2:2 aus (68. und 72. Minute). Die Partie wurde hektisch. Ein Tor und Real hätte sich für die Halbfinals qualifiziert. Doch Sergio Ramos nahm seinem Team in der 88. Minute mit der Gelb-Roten Karte die Hoffnung. Es blieb beim 2:2 - Barça im Halbfinal der Copa del Rey. Im Hinspiel eine Woche zuvor am 18. Januar 2012 im Santiago Bernabeu brachte Ronaldo Real in Führung. Carles Puyol glich kurz nach der Pause per Kopf zum 1:1 aus. (49.) In der 77. Minute erzielte dann Eric Abidal (Mitte) auf Pass von Lionel Messi den 2:1-Siegtreffer. Wieder hatte Real gegen Barça nicht gewinnen können. Barcelona gegen Real Madrid - eine brisante Begegnung, welche die Massen vor den Fernseher zieht. Von tollen Spielen bis unzähligen Skandalen bietet die Affiche alles. Beim ersten Clásico der Saison 2011/12 wähnte sich Real seit langem wieder einmal auf Augenhöhe mit Barcelona. Doch auch der frühe Treffer von Karim Benzema (nach 23 Sekunden) nütze nichts. Barça drehte die Partie zwar mit etwas Glück, aber dennoch nicht unverdient. 3:1 lautete der für Real enttäuschende Endstand. In der Saison 2011/12 trafen die beiden Teams schon in der Supercopa aufeinander. Real dominierte das und ging durch Meszt Özil in Führung. Doch zwei Traumtore von Lionel Messi und David Villa brachten Barça zwischenzeitlich in Führung. Für das verdiente Unentschieden sorgte Xabi Alonso. Lionel Messi war auch beim die alles überragende Figur. Der Zauberfloh erzielte beim 3:2-Sieg zwei Traumtore und legte das dritte nicht minder genial auf. In der Nachspielzeit brannten beiden Mannschaften die Sicherungen durch, als Marcelo Barça-Neuzugang Cesc Fàbregas an der Seitenlinie übel von den Beinen holte. , bei dem vor allem José Mourinho negativ auffiel, waren die Konsequenzen. Barcelona konnte schliesslich die erste Trophäe der Saison in die Höhe stemmen. Im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals 2011/12 erledigte Barcelonas Lionel Messi Real Madrid im eigenen Stadion gleich selbst. Er schoss das 1:0 für die Gäste ... ... und erzielte mit einem wunderbaren Dribbling durch die Real-Abwehr den zweiten Treffer, der zum 2:0-Schlussresultat führte. Reals Pepe sah nach einem harten Tackling gegen Barcelonas Dani Alves auch noch Rot. Das war Real-Trainer José Mourinho zu viel. Nach harscher Kritik am Schiedsrichter wurde er vom Spielleiter auf die Tribüne verbannt. Land unter dann im : Strömender Regen verwandelte das Camp Nou in einen Swimming Pool. Dank einem 1:1 qualifizierte sich Barça ohne Probleme für den Champions-League-Final. Real mit Ronaldo fühlte sich wieder einmal betrogen. Schiedsrichter de Bleeckere gab den regulären Treffer von Higuaín zum vermeintlich 0:1 wegen einem angeblichen Stürmer-Foul nicht. In der Pause hatte seinen grossen Auftritt. Der Profi-Flitzer stürmte auf Ronaldo zu und versuchte, ihm eine Baskenmütze aufzusetzen. Mann des Spiels war aber Eric Abidal: Der Franzose kam in den letzten Minuten zu seinem Comeback, nachdem er erst gerade den Krebs besiegt hatte. Das Endspiel der Copa Del Rey: Nachdem Real Madrid im Vorfeld heftig für die defensive Spielweise kritisiert wurde, überraschten die Königlichen in Halbzeit eins mit mehr Spielanteilen. Pepe stand in der 41. Minute mit einem herrlichen Kopfball dem 1:0 nahe. Aber das Leder prallte an den Innenpfosten. Allerdings war es teilweise mehr eine Diskussionsrunde als ein Fussballspiel. Rudelbildungen gehörten zum Bild des Spiels. In Madrid wurde vor der Begegnung Shakiras Song Waka Waka aus dem Stadion verbannt, weil die Kolumbianerin mit Barcelonas Gerard Piqué liiert ist. In Valencia war sie in der Arena. So sah die Sängerin in der zweiten Hälfte das vermeintliche 1:0 durch Pedro. Doch der Stürmer stand im Offside. Das Tor wurde aberkannt, das Spiel musste in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel in der 103. Minute: Cristiano Ronaldo schloss einen schönen Angriff herrlich per Kopf ab und sicherte Real die Trophäe. Es war der erste Sieg der Königlichen gegen Barça nach drei Jahren - und der erste Titel für die Hauptstädter unter José Mourinho. Am 16. April 2011 trafen Real Madrid und Barcelona in der Meisterschaft aufeinander. Reals Trainer José Mourinho lancierte das Duell mit seinem Schweigen an der Vor-Match-PK. Im Spiel dominierte Barça mit viel Ballbesitz. Lanciert wurde die Partie in der 52. Minute mit der roten Karte gegen Raul Albiol (l.). Er hatte David Villa als letzter Mann umgerissen. Lionel Messi - vom Laser nicht gestört - verwandelte den folgenden Elfmeter sicher zum 1:0. Wenig später musste Carles Puyol bei seinem Comeback nach drei Monaten Verletzungspause vom Feld. Real kam trotz Unterzahl besser auf. Nach einem strittigen Foul von Dani Alves an Marcelo kam auch Real zu einem Elfmeter. Cristiano Ronaldo verwertete diesen - mit seinem ersten Tor gegen Barcelona im siebten Spiel - sicher zum 1:1-Endstand. In den letzten Minuten ging es heiss zu und her. Lionel Messi knallte den Ball frustriert gegen die Zuschauer Trotzdem jubelte am Ende Barcelona. Dank dem Punktgewinn lagen die Katalanen sechs Runden vor Schluss weiterhin mit acht Punkten Vorsprung vor Real an der Tabellenspitze. Die Meisterschaft war praktisch gesichert. Im Sommer 2010 kam José Mourinho zu Real Madrid. Seine erste Clásico-Erfahrung war sehr bitter. Es ging heiss her auf dem Feld. Cristiano Ronaldo war mittendrin. Aber Tore schossen die Königlichen nicht. Dafür war vor allem David Villa in dessen erstem Clásico besorgt. Der Stürmer traf beim 5:0 doppelt und bereitete ein Tor vor . Weitere Tore von Xavi, Pedro und Jeffren liessen die Madrilenen endgültig ausflippen. Sergio Ramos sah in der 90. Minute für diese Aktion gegen Carles Puyol Rot . Es war wieder einmal ein Clásico für die Geschichtsbücher und Real verlor die Tabellenspitze an den ewigen Rivalen. Der 160. Clásico im April 2010 war einmal mehr richtungsweisend für die Meisterschaft. Beide Teams hatten vor der Partie gleich viele Punkte auf dem Konto und Real war seit zwölf Spielen unbesiegt. Barcelona siegte dank Toren von Lionel Messi (l.) vor und Pedro (r.) nach der Pause mit 2:0. Es war die erste Heimniederlage Reals der Saison. Barcelona hatte danach drei Punkte Vorprung auf die Königlichen - und liess sich diesen nicht mehr nehmen. Im Sommer 2009 verstärkte sich Real unter anderem mit Ronaldo, Kaká oder Benzema. Doch die neuen Galaktischen konnten in ihrem ersten Clásico nicht siegen. Barças Neuerwerbung Zlatan Ibrahimovic erzielte fünf Minuten nach seiner Einwechslung den goldenen Treffer. Neben einem Tor flog auch je ein Spieler mit gelb-rot vom Feld. Nie mehr vergessen wird man den 158. Clásico. Barça siegte im Bernabéu mit 6:2. Es war die zweithöchste Niederlage Reals in einem Heimspiel. Nie zuvor schoss Barça sechs Tore beim Erzfeind. Und ... ... Barça schoss das 100. Saisontor der Spielzeit. Zudem war der Titel vier Runden vor Schluss praktisch gesichert. Die Katalanen feierten im Bernabéu den Titel vorzeitig. Die absolute Höchststrafe für Barça gabs am 8. Mai 2008. Die Azulgrana mussten Real den traditionellen «Pasillo» erweisen, weil Real schon vor dem Spiel als Meister feststand und dem Gegner beim Einlaufen zum Titel gratulieren. Und die Königlichen setzten im Spiel noch einen drauf: Mit 4:1 wurde Barcelona aus dem Stadion gescheucht. Am 23. Dezember 2007 fand der letzte Clásico mit Ronaldinho statt. Real entschied diesen für sich. Den einzigen Treffer erzielte Julio Baptista. Im März 2007 hatte Lionel Messi seinen ersten grossen Auftritt. Er traf in einer Partie gleich drei Mal. Aber Real liess sich nicht besiegen. Zweimal van Nistelrooy und einmal Sergio Ramos verhinderten den Barça-Sieg. Die Partie endete 3:3. 2006 entschieden Raul und van Nistelrooy das Duell mit je einem Treffer zum 2:0 für Real. Ein denkwürdiges Spiel sahen die Fans am 19.11.2005 in Madrid. Die Partie fing mit einem Flitzer an, der auf den Platz stürmte. Dann wurde es eine Ronaldinho-Show. Höhepunkte waren dabei seine zwei Tore nach Slalomläufen durch Reals Defensive. Der Brasilianer ebnete Barça den Weg zum 3:0. Unterbrochen wurde die Ronaldinho-Show von einem zweiten Flitzer. Diesmal nackt. Von der «As» wurde Ronaldinho danach als «übermenschliches Wesen» betitelt. Als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, ereignete sich Aussergewöhnliches. Reals Fans im Bernabéu verabschiedeten sich mit grossem Beifall vom Star des Erzfeindes. Das hatte es zuvor nur einmal gegeben: Bei Diego Armando Maradona. Es gibt auch friedliche Begegnungen bei den Clásicos: Dies bewiesen Ronaldinho und Landsmann Ronaldo 2004. Freude bei Real Madrid. Die Königlichen siegten mit 4:2 gegen Barcelona. Während sich Real-Trainer Vanderlei Luxemburgo im Vordergrund freut, versteht Frank Rijkaard die Welt nicht mehr. Real gegen Barça war schon immer eine heisse Angelegenheit. Doch im Juli 2000 stieg die Hitze in ungeahnte Höhen: Luis Figo hatte die «Unverschämtheit», von Barça zu Real zu wechseln - eine Geschichte, die lange für Aufregung sorgte. 56 Millionen Dollar kassierte Barça als Abfindung. Dafür boten die Katalanen den Fans an, den Namen Figo gratis von ihren Fan-Shirts zu entfernen. Zuvor hatten diese Figo heiss geliebt. Doch nach dem Transfer schlug dies in blanken Hass um. Dieser sollte zwei Jahre später unvergessliche Ereignisse nach sich ziehen. Nachdem es in den ersten Derbys nach Figos Wechsel nur Schmährufe für den Portugiesen gab, artete das Spiel am 24.11.2002 völlig aus und ging als «Derby der Schande» in die Geschichtsbücher ein. Bei Eckbällen brauchte Figo Polizeischutz. Es hagelte Cola-Flaschen, Feuerzeuge, Handys, Billardkugeln, Whisky-Fläschchen und ... ... sogar einen Schweinekopf von den Rängen. Das Spiel musste während 15 Minuten unterbrochen werden. Übrigens: Das Resultat war 0:0. Vor dem Rückspiel explodierte kurz vor dem Spiel in der Nähe des Santiago-Bernabeu-Stadions eine Autobombe. Das Spiel wurde durchgeführt. Real holte ein 1:1, qualifizierte sich für das Endspiel und schlug dort Leverkusen mit 2:1. Erst 2005 wurde die Busse für die Vorfälle ausgesprochen. Barcelona musste 4000 Euro Strafe bezahlen.

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Es ist wieder Clásico-Zeit – die wohl schönste Zeit des Jahres für zahlreiche eingefleischte Fussballfans rund um den Globus. Am Mittwoch treffen Real Madrid und der FC Barçelona im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey erstmals in diesem Jahr aufeinander. Das Rückspiel steigt am 26. oder 27. Februar. Nur eine Woche später steht für die beiden Erzrivalen auch noch das Rückspiel in der Liga an.

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Die Voraussetzungen für ein Fussball-Spektakel sind gut, Real und Barça haben sich warmgeschossen. Vor Wochenfrist ein 5:0 in Valencia und jüngst das 4:0 über den kleinen Stadtrivalen aus Getafe: Was die Resultate betrifft, hat Real die jüngsten Dämpfer in der Meisterschaft mehr als überwunden. Und Barcelona? Nach der ersten Saisonpleite auswärts bei Real Sociedad hat sich der kaum mehr einholbare Leader der Primera División wieder gefangen. Am Wochenende gab es im Camp Nou ein Schützenfest gegen Osasuna. Mit 5:1 zementierten die Katalanen den Elf-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger Atlético Madrid. Real fehlen weiter 15 Zähler auf den grossen Widersacher.

Weitere Rekorde für Messi und Ronaldo

Warmgeballert haben sich insbesondere die beiden Superstars. Ronaldo erzielte gegen Getafe den 20. Hattrick seiner Karriere – dies innert nur elf Minuten. Einen noch besseren Abend zog Messi ein. Er traf im ungleichen Duell mit Osasuna gar vierfach und stellte damit zwei weitere Bestmarken ein. Als erster Spieler in der Geschichte der Primera División erzielte der Argentinier in elf aufeinanderfolgenden Spielen mindestens einen Treffer. Zudem knackte Messi mit seinen Saisontoren 30 bis 33 die 200-Tore-Marke in der spanischen Liga. Auch Ronaldo hatte etwas zu feiern. Der 27-jährige Goalgetter überschritt mit seinen Saisontoren 19, 20 und 21 die 300-Tore-Marke in Klubspielen. Nach 5 Toren für Sporting Lissabon und 118 für Manchester United schraubte er seine Bilanz für Real auf sagenhafte 179 Treffer.

Ob es auch im Clásico klappt, wird sich zeigen. So viel schon mal vorweg: Die Statistik spricht für Ronaldo. Er hat in sieben aufeinanderfolgenden Clásicos mindestens einmal getroffen – Rekord. In der Copa del Rey ist der Portugiese ein besonders sicherer Torgarant. Drei Duelle gab es seit 2010 mit Barça und dreimal traf er ins Schwarze. Sein Pendant kann ebenfalls auf drei Cup-Einsätze gegen den Erzrivalen zurückblicken. Und es ist nur schwer zu glauben: Messi steht noch bei null Toren. Für das Rückspiel in der Liga vom 2. März – im Hinspiel Anfang Oktober (2:2) trafen beide doppelt – ist dagegen Messi statistisch gesehen zu favorisieren. Messi trifft gegen Real durchschnittlich 0,75 Mal ins Netz. Ronaldo weist seit seinem Wechsel zu Real Madrid eine Trefferquote von 0,5 Toren pro Clásico auf.

Ramos' Aussetzer

Schon in der Saison 2010/11 trafen die beiden Equipen innert kürzester Zeit – im Frühling 2011 waren es gar vier Duelle während wenigen Wochen – aufeinander: Liga, Champions League und Copa del Rey. Insbesondere das erste von fünf Saisonspielen Ende November 2010 bleibt unvergessen. Wortgefechte, Rudelbildungen, rote sowie gelbe Karten, harte Fouls und viele Tore prägten das erste Gigantentreffen zwischen den Startrainern Pep Guardiola und José Mourinho. Gleich 0:5 verlor Mou seinen ersten Clásico im heimischen Bernabéu.

Die Real-Stars, die bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagen vom Leaderthron grüssten, wurden regelrecht vorgeführt. In der Nachspielzeit brannten bei Sergio Ramos die Sicherungen durch. Der Welt- und Europameister wurde nach einem rüden Foul an Messi und zwei Tätlichkeiten an seinen Nationalmannschafts-Kollegen Xavi und Puyol vom Platz gestellt. Ramos ist beim ersten Duell 2013 zum Zuschauen verdammt. Der Aussenverteidiger sitzt eine Sperre ab.

Zahlreiche Real-Stars verpassen Clásico

Nicht nur sein Fehlen sorgt bei den Königlichen für eine unbequeme Ausgangslage. Verpassen wird das Gigantenduell auch Keeper Iker Casillas. Dieser fällt nach einem Handbruch mehrere Wochen aus und wird auch beim CL-Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester United im Old Trafford fehlen. Auch Angel di María, Fabio Coentrão und Pepe muss Mourinho ersetzen.

Sergio Ramos foult Lionel Messi und legt sich danach mit Carles Puyol an (Video: YouTube/taylan alkan)

(als)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fabian kirisch am 28.01.2013 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    Real gewinnt 4:1

    Real Madrid wird siegen da bin ich mir sicher, auch wenn sie auf viele gute Spieler verzichten müssen (pepe, marcelo, ramos, iker). Hala Madrid!

  • Santi am 28.01.2013 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vamos madrid!!

    Ich denke das einzige grössere problem wird der ausfall von iner sein, die anderen kann man verkraften.. Solange ronaldo, özil, xabi und khedira auf dem platz stehn ist der grundstein gelegt, ausserdem wurde auch bewiesen, dass mit varane und carvalho 2 gute reserven da sind, klar, barca ist kein getafe oder kein valencia.. Aber madrid mit mourinho hat schon das zeug dazu! Und all die kommentare von wegen madrid wird untergehen.. Man hat immer ne chance, man dachte auch nicht dass real sociedad das noch macht!

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  • Manfred F. am 28.01.2013 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Clasico

    Soviele Clasico's bedeuten immer viele Karten. Hoffentlich provozieren die Barca-Jungs nicht immer Karten, mit Ihren Schwalben a la Busquets oder Dani Alves. Hoffe auf 3 gute, faire Spiele. Schade, dass bei Barca nicht der eine oder andere wichtige Mann fehlt, wäre sicherlich spannender geworden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Iker Casillas am 28.01.2013 22:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Animo IKER3! Get Well Soon

    Schade um die guetn Stammspieler wie Casillas, Pepe, Ramos und Di Maria, es word schwierig aber machbar sein. Jetzt sollte Ádan zeigen was er kann! Falls es zu einer niederlage kommen sollte wäre es sicher kein sehr erkämpfter Sieg von Barca da ja genug gute Spieler fehlen.

    • Barca am 29.01.2013 22:00 Report Diesen Beitrag melden

      nicht Ádan

      Falls du es noch nicht weisst: Real hat jetzt den Goalie von Sevilla gekauft und ich glaube er wird diesen Match auch spielen

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  • xXx am 28.01.2013 22:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball

    Ich bin eingefleischter Barca Fan, ich mag Barca weil sie meiner Meinung nach leidenschaftlich spielen und man Spass hat ihnen zuzusehen. Auch schaue ich alle Real spiele, hoffe natürlich dass sie verlieren, aber dennoch gefallen mir einige Spieler bei Real vor allem gönne ich es Benzema oder Özil wenn sie erfolgreich sind. Auch ManUtd spiele verfolge ich, so wie Bayern und auch Dortmund spiele. Kurz gesagt, ich liebe Fussball. Barca kann manchmal auch langweilig spielen so wie Real, aber bei Clasicos spielen alle mit Leidenschaft, diese Spiele lassen Fussballerherzen höher schlagen.

  • Fabian E. am 28.01.2013 21:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Fussballfest

    Egal ob Messi oder Ronaldo, egal ob Barca oder Real, diese Affiche bietet immer etwas vom Besten im Weltfussball. Ein Muss für Fussballfans und -geniesser.

  • Oliver S. am 28.01.2013 18:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sensa monetas

    Das spiel wird nicht statt finden, weil der strom für die flutanlage nicht bezahlt werden kann ;)

  • Fabian kirisch am 28.01.2013 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    Real gewinnt 4:1

    Real Madrid wird siegen da bin ich mir sicher, auch wenn sie auf viele gute Spieler verzichten müssen (pepe, marcelo, ramos, iker). Hala Madrid!