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Extrazüge
17. Mai 2010 22:44; Akt: 18.05.2010 01:41 Print
SBB will keine Fans mehr transportieren
Die SBB hat genug: Wegen Sachbeschädigungen an Extrazügen fallen pro Saison 3 Millionen Franken an. Deshalb will die Bahn von der Beförderungspflicht für gewaltbereite Fans befreit werden.
Siegt ihre Mannschaft, heisst das für Fussball-Fans noch lange nicht, dass sie keinen Grund haben, etwas zu zerstören. Beweis dafür sind die Vandalen von FC Basel-Fans nach der gewonnen Meisterschaft am Sonntag. FCB-Anhänger sind auf der Reise von Bern nach Basel laut dem Nachrichtenmagazin «10vor10» in den Lokführer-Stand eines SBB-Extrazugs eingedrungen, zerstörten dort die Rettungsmasken und rissen den Fahrtenschreiber heraus, so dass die Lok nicht mehr weiterfahren konnte. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Franken. Dies ist kein Einzelfall. Wie «10vor10» weiter berichtet, belief sich die Schadensumme im letzten Jahr bei Fan-Zügen auf drei Millionen Franken.
Die SBB hat jetzt genug von den Sachbeschädigungen und zieht die Notbremse. Wie SBB-Sprecher Reto Kormann gegenüber dem Magazin sagte, habe man zwei grundsätzliche Forderungen: Die Vereine müssten stärker in die Verantwortung genommen werden und die SBB will bei gewaltbereiten Fans von der Beförderungspflicht befreit werden.
Nationalliga und Vereine schweigen
Die Fussball-Nationalliga lehnte gegenüber «10vor10» ein Interview zum Thema ab. Ob sie Beschädigungen an den Sonderzügen künftig bezahlen werden, wollten auch zahlreiche Spitzenvereine nicht sagen. Nur der FC Basel liess verlauten, dass er seit Jahren grosse Anstrengungen mit Fanbegleitern unternehme, um solche Schäden zu vermeiden. Solche Vorkommnisse bedauere der FCB ausserordentlich. Allfällige Konsequenzen werde der Club direkt mit der SBB regeln.
(feb)
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Alle 272 Kommentare































Fans Algemein
Man sollte die ausgerichteten Schäden an der richtigen Stelle abwälzen. AN DEM CLUB selber mit Punkteabzug und Geisterspiele (bei schlimmen Fällen, ein Abstieg des Club). Die RICHTIGEN FRIEDLICHEN FANS würden die Verursacher selber ERZIEHEN!!!
Scheinbar nicht so agressiv..
verhalten sich die meisten Fans, die in Extrazügen zu den Austragungsorte fahre,Doch was machen die braven 90% ? Sie überlassen das Chaos den anderen.Sie spielen die Warheit herunter und lassen sich nicht gerne als Chaoten behandel. Wenn 90% der Fans keine Ordnung im Zug durchsetzen kann, dann werden die Extrazüge ausfallen, so einfach ist das.Mitgegangen mitgefangen !
zögerliche Politiker
...peinliche für die Schweiz, was in Holland geht sollte hier auch möglich sein. Aber nein, hier kassiert der Veranstalter (Club) und die Steuerzahler bluten dafür (in dem sie die SBB mitfinanzieren). Sehr schwache Politik!