Transfer fix

07. Februar 2012 16:25; Akt: 08.02.2012 11:15 Print

Shaqiri-Clan an der Säbener StrasseShaqiri-Clan an der Säbener Strasse

FCB-Superstar Xherdan Shaqiri wechselt im Sommer zu Bayern München. Am Dienstag absolvierte er die Medizin-Tests in München, während seine Berater mit den Bayern-Bossen an den Vertragsdetails feilten.

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Lausbub Shaqiri: Mit nicht einmal 16 Jahren posierte der kleine Xherdan stolz für sein Portrait als U17-Natispieler. Noch keine 18 Jahre alt erhielt Shaqiri beim FC Basel 2009 einen Profivertrag. Am 6. August erzielte er in der EL-Qualifikation sein erstes Pflichtspieltor für den FCB. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln legte einen steilen Aufstieg hin. Beim FCB wurde er gleich in seiner ersten Saison Stammspieler. Im März 2010 folgte der «Kraftwürfel» dem Aufgebot von Ottmar Hitzfeld in die A-Nati. Im WM-Testspiel gegen Uruguay spielte Shaqiri von Beginn an, wurde in der Halbzeit dann aber ausgewechselt. Doch Hitzfelds Test hatte er bestanden. Auch in der Super League lief alles nach Plan. Im Mai 2010 durfte Shaqiri zum ersten Mal den Meisterpokal in die Höhe stemmen. Ottmar Hitzfeld belohnte den «Alpenmessi» für seine konstanten Leistungen und nahm ihn mit zur WM nach Südafrika. Shaqiri durftein Südafrika nur für die letzten 12 Minuten gegen Honduras ran und konnte das Aus nach der Vorrunde auch nicht verhindern. Nach der WM wurde der 1,70-Meter-Mann aber auch in der Nati zum Stammspieler. Gegen England erzielte «Shaq» im September 2010 sein erstes Länderspieltor - ein herrlicher Strich ins Lattenkreuz. In der Super League sorgte Shaqiri in der Saison 2010/11 unvermindert für Spektakel... ... und wurde immer mehr zum gefragten Mann bei den Medien. Der zweite Meistertitel: Im Mai 2011 konnte Shaqiri mit dem FCB wieder feiern. Eine kleine Showeinlage durfte da nicht fehlen. Bei der U21-EM im Sommer 2011 führte das Kraftpaket seine Mannschaft bis ins Finale. Dort unterlag die Schweiz Spanien aber mit 0:2 und musste sich mit Silber begnügen. Trotz zahlreichen Angeboten und noch mehr Gerüchten in der Sommerpause (angeblich waren Manchester United und Bayern München interessiert) blieb Shaqiri dem FCB treu. Das Ausland musste warten. Mit drei Toren gegen Bulgarien hielt Shaqiri die Hoffnungen der Schweizer Nati im Herbst 2011 auf eine EM-Qualifikation quasi im Alleingang am Leben. Doch im wichtigen Spiel gegen Wales blieb auch er blass und die Schweiz verspielte ihre letzte EM-Chance leichtfertig. Grosse Ehre für das Kraftpaket. Shaqiri wird an der 14. Nacht des Schweizer Fussballs 2011 als Credit Suisse Player of the Year gekürt. Shaqiri schafft im Februar 2012 den Sprung zu einem Top-Verein. Er unterschreibt bei Bayern München einen Vierjahresvertrag.

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Der «Kicker» liess die Bombe am Montag platzen: Die Sportzeitschrift berichtete, dass FCB-Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri auf die Saison 2012/13 zum deutschen Rekordmeister Bayern München wechseln wird. Schon in den nächsten Tagen soll der Vertrag unterschrieben werden.

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Denn am gestrigen trainingsfreien Dienstag absolvierte Shaqiri die medizinischen Tests bei Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt, und wenn diese positiv ausfallen, unterschreibt er einen Vertrag für vier Jahre, gültig ab Sommer 2012. Shaqiri wird wohl nach Ciriaco Sforza und Alain Sutter der dritte Schweizer bei den Bayern.

Kolportiert werden 15 Millionen Franken Ablöse

Bei der Ablösesumme scheiden sich allerdings noch die Geister. Während die «Bild»-Zeitung von 9 Millionen Euro spricht, schreibt die «Süddeutsche» von «etwa 13 Millionen Euro». Nicht dabei sind da die Bonuszahlungen, wenn Shaqiri in München richtig einschlägt und Titel gewinnt.

Aber während Shaqiri die Tests absolvierte, handelten Shaqiris Bruder Erdin (zurück aus den Ferien), Berater Arber Sakiri und Spielervermittler Wolfgang Vöge bereits mit den Bayern-Bossen die letzten Vertragsdetails aus. Bis knapp nach 17 Uhr steckten die beiden Parteien die Köpfe an der Säbener Strasse zusammen. Die letzten Zahlen, die danach durchsickerten: Shaqiri erhält einen Vertrag bis 2016. Die Ablösesumme soll bei 15 Millionen liegen. Damit wäre der kleine Kraftwürfel der teuerste Transfer eines Schweizers ins Ausland nach Patrick Müller.

Ankündigung noch vor dem CL-Duell?

Noch sagen die Bayern wie immer das Gleiche, wenn es um Gerüchte geht: «Wenn es etwas zu sagen gibt, dann machen wir das», liess Münchens Mediendirektor Markus Hörwick wissen. Und auch FCB-Präsident Bernhard Heusler gab an, «dass wir Transfers erst dann kommentieren, wenn sie definitiv sind».

Nachdem Shaqiri und seine Berater gestern an der Säbenerstrasse von diversen deutschen Medien gesehen worden sind, werden die Parteien wohl auch nicht mehr lange mit der Ankündigung zurückhalten können. Es wird wohl noch vor dem ersten Champions-Legue-Duell zwischen Basel und den Bayern (22. Februar) so weit sein.

Viel deutscher Kredit für den Kraftwürfel

Shaqiri, der auf beiden Flügeln spielen kann, erhält in den deutschen Medien bereits viel Respekt und gilt als «Mittelfeld-Juwel» (Bild) und als «idealer Ersatzmann» (Süddeutsche) für die verletzungsanfälligen Dribbler Franck Ribéry und Arjen Robben. Aber eben - noch lassen der FCB und der FCB alle auf die offizielle Bestätigung des Transfers warten. Derweil trainiert Shaqiri heute um 10 Uhr wieder beim FCB - dem aus Basel.

(pre/ete/si)

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  • msms am 08.02.2012 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    viel glück!

    viel glück, xs! du wirst deine chance packen und ein ganz grosser werden! bayern ist erst der anfang ;-) hoffe, du bleibst so ein "guter" junge wie jetzt!

  • Tim Seger am 08.02.2012 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Geld

    Was regiert die Welt? Geld Geld Geld

  • Boo.Too am 08.02.2012 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ironie

    Ja der beste Spieler in der Schweiz ist Albaner, was für eine Ironie ;)

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
23.05.12  Basel - Young Boys 1:2 (1:1)
23.05.12  Sion - Luzern 1:3 (1:1)
23.05.12  Lausanne-Sport - Grasshoppers 2:1 (1:1)
23.05.12  Thun - Zürich 2:4 (0:0)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Basel 34 22 8 4 78 : 33 74

2. Luzern 34 14 12 8 46 : 32 54
3. Young Boys 34 13 12 9 52 : 38 51
4. Servette 34 14 6 14 45 : 53 48

5. Thun 34 11 10 13 38 : 41 43
6. Zürich 34 11 8 15 43 : 44 41
7. Lausanne-Sport 34 8 6 20 29 : 61 30
8. Grasshoppers 34 7 5 22 32 : 66 26

9. Sion 34 15 8 11 40 : 35 17 (-36)

10. Neuchâtel Xamax 18 7 5 6 22 : 22 26
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