Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Transfer-Verluste-Top-10
17. November 2012 10:46; Akt: 17.11.2012 10:50 Print
Teurer Schwede, günstige Brasilianer
Zlatan Ibrahimovic hat diese Woche mit seinem Wundertor entzückt. Ob es je einen spektakuläreren Treffer gab, ist offen. Sicher ist: Ibra war das bisher grösste Minusgeschäft in der Fussball-Welt.
Die Spieler mit den grössten Transferverlusten.
-
Ibra begeistert: Zlatanunser statt Gähn-Gipfel
-
Einfach unglaublich: Ibras Fallrückzieher-Goal aus 25 Metern
-
Sommertransfers im Check: Mega-Transfers tun sich meist schwer
-
Transfer-Schlussspurt: ManCity schlägt zu - Dramatik bei Tottenham
-
Uefa-Financial-Fairplay: Bald ist Schluss mit Millionentransfers
Zlatan Ibrahimovic begeisterte mit seinem 4:2 gegen England. Ein schöneres Tor - da sind sich einige Experten einig - hat man noch nie zuvor gesehen. Ob dem so ist, bleibt wohl für immer ungeklärt. In einer anderen Rangliste ist der Schwede aber ganz sicher top, auch wenn ihn dies nicht freuen dürfte.
Bildstrecken Zwischenbilanz zu den Toptransfers des Sommers 2012Jagd auf FalcaoVereine wie Porto, Benfica Lissabon oder Arsenal können mit Spielerverkäufen immer wieder grosse Gewinne einfahren. Zumindest finanziell lohnen sich bei diesen Klubs die spielerischen Verluste von Topstars wie Robin van Persie, Falcao oder David Luiz.
Doch wo Gewinner sind, gibts auch Verlierer. Den grössten Transferverlust im Fussball (nur bei Spielern, bei denen für den Kauf und Verkauf eine Ablösesumme bezahlt wurde) fuhr bisher ausgerechnet Barcelona ein, das die Stars normalerweise schon in jungen Jahren zu sich holt, wenn die Ablösesummen noch bezahlbar sind. Was nach seinem Traumtor gegen England noch paradoxer erscheint: Der Grund dafür war Zlatan Ibrahimovic. Der Schwede kam 2009 für 86,875 Millionen Franken von Inter Mailand und wurde zwei Jahre später für nur 30 Millionen an Milan weiterverkauft.
47 Mio. Verlust mit Ronaldo
Das macht ein Minus in der Buchhaltung der Katalanen von 56,875 Millionen Franken. Nicht einberechnet sind hier die Leistungen des Spielers während seiner Zeit bei Barcelona – doch auch wenn diese im Fall von Ibrahimovic tatsächlich bescheiden waren, kann man solche Transferverluste nicht einfach für bare Münze nehmen, wie das Beispiel Real Madrid zeigt.
Auf Platz 2 der grössten Transferverluste liegt nämlich Ronaldo – der Brasilianer Ronaldo. Real Madrid hat mit der Ablösesumme 47 Millionen Franken Verlust gemacht. Doch während seiner fünf Jahre bei den Königlichen sorgte das «Phänomen» für Titel und lockte die Fans in Scharen ins Stadion. Allein dank T-Shirt-Verkäufen dürfte der Transferverlust ausgeglichen worden sein. Auf Platz 3 folgt Lilian Thuram: Er kam 2001 für 52 Millionen Franken von Parma zu Juventus Turin, 2006 wechselte er nach Barcelona – für 6,3 Millionen.
Grösster Schweizer Exportflop: Behrami
Schweizer Spieler oder Vereine finden sich in der Top 100 der höchsten Transferverluste nicht. Für die grösste finanzielle Differenz zwischen Kauf und Verkauf sorgte Valon Behrami bei West Ham: 2008 kam er für 7,875 Millionen Franken von Lazio Rom, drei Jahre später wurde er für 2,5 Millionen wieder nach Italien verkauft (Fiorentina).
Bei den Schweizer Vereinen liegt Basel auf den Rängen 1 und 2. Aber auch hier gilt: Christian Giménez und Boris Smiljanic lohnten sich zwar beim Blick auf die Transferverluste nicht – doch während ihrer Zeit bei den Bebbi dürften sie diese Differenz mit Leistungen auf dem Platz ausgeglichen haben.
(fox)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 22 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt



















Verkehrte Werte!
Da gehen Bürger zu tausenden in Lissabon,Spanien usw auf die Strasse,streiken und protestieren gegen die,Arbeitslosigkeit und Sparmassnahmen der Regierung. Doch bis jetzt sah ich noch nie einen Protestmarsch gegen die Millionen in diesen Ländern, welche für die Fussballspieler bezahlt werden?Anscheinend hat es in gewissen Kässeli doch noch genug Geld!
Meine Worte
Richtig
Leadership
Wenn man die Autobiographie von Zlatan gelesen hat, erhält man den Eindruck, dass Zlatan nicht zu Pep Guardiola's Führungsstil passte. Dass Ibrahimovic sich lösen konnte und desto trotz erneut erfolgreich wurde, spricht für den zähen Schweden.
Carignano
Was ist mit César Carignano vom FCB? Für 4,5 Millionen gekommen und für unter einer Million wieder verkauft...
Carignano II
Konnte nicht gut berechnet werden, da in der Zeit beim Fc Basel mehrheitlich verletzt. In den wenigen Spielen schoss er aber auch seine Tore.