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Wettskandal in Europa
21. November 2009 23:43; Akt: 22.11.2009 19:02 Print
Thun und Gossau im Visier der Justiz
Die Untersuchungen im wohl grössten Wettskandal des europäischen Fussballs schreiten voran. Aufgrund von Abhörprotokollen sickern so langsam die ersten Details an die Oberfläche. Spieler von Thun und Gossau sollen mit mehreren zehntausend Euro bestochen worden sein.
Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Wirtschaftskriminalität in Bochum ermittelt die Bundesanwaltschaft in Bern die Fälle in der Schweiz.
Der Thuner Pape Omar Faye (Nummer 19) bekam überraschenden Besuch von den Ermittlern. (Bild: Keystone)
So soll am Challenge-League-Spiel vom 26. April 2009 zwischen Yverdon Sport und FC Thun gedreht worden sein:
Dem «SonntagsBlick» blieb nicht verborgen, dass der Thuner Pape Omar Faye letzte Woche Besuch von den Ermittlern der Bundesanwaltschaft erhalten hat. Die polizeiliche Einvernahme wurde von Clubpräsident Markus Stähli bestätigt.
Ein weiterer Betrug soll sich ebenfalls in der zweithöchsten Schweizerliga zugetragen haben: Am 24. Mai 2009 trafen Gossau und Locarno aufeinander. Dabei wurden mehreren Spielern Summen bis zu
Verdachtsmomente auch in Belgien, Kroatien und der Türkei
Aber nicht nur die Schweiz taucht in der oben erwähnten Liste auf, auch in Belgien, Kroatien und der Türkei soll es zu Manipulationen gekommen sein. Aus Belgien werden gleich zwei Spiele mit dem Zweitligisten UR Namur näher unter die Lupe genommen. Am 14. und 21. März 2009 sollen die Mittelsmänner einer angeblich türkischen Wettbetrüger-Bande bei einem Wetteinsatz von total
In Kroatien steht das Erstligaspiel NK Zadar gegen Hajduk Split vom 26. April 2009 im Fokus der Ermittler. Ebenfalls im April 2009 fand das türkische Süperlig-Spiel Ankaraspor gegen Bursapor statt, hier sollen Schmiergelder für eine Heim-Niederlage von Ankaraspor mit zwei Toren Unterschied geflossen sein.


























