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Super League
14. Dezember 2011 17:48; Akt: 15.12.2011 07:47 Print
Xamax verliert vier Punkte
Die Spieler von Neuchâtel Xamax büssen für Fehltritte von Bulat Tschagajew. Dem Fünften der Axpo Super League werden wegen Verstössen gegen das Reglement für die Lizenzerteilung vier Punkte abgezogen.

Xamax-Boss Bulat Tschagajew (l.) dürfte das Urteil der SFL nicht gefallen. (Bild: Reuters)
Neuchâtel Xamax büsst für die Versäumnisse seines Besitzers Bulat Tschagajew. Wegen Verstössen gegen das Reglement für die Lizenzerteilung in zwei Fällen wird der Fünfte der Axpo Super League mit dem Abzug von vier Punkten bestraft.
Bildstrecken Tschagajew vor GerichtRückblick zur Hinrunde der Axpo Super LeagueKaum hat die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) alle Proteste gegen die Wertung der ASL-Partien mit den sechs neuen Spielern des FC Sion abgewiesen, wird nun der zweite Klub, der seit Sommer permanent im medialen Fokus steht, hart angepackt. Anfang November gab es noch eine Busse von
Einen Punkt Abzug gab es, weil der Klub die Bestätigungen zur Begleichung der Sozialversicherungsbeiträge des Monats August nicht eingereicht hatte. Die fehlende Bestätigung des Monats Septembers, nicht rechtzeitig erledigte Lohnzahlungen im selben Monat und das fehlende Bestätigungsschreiben des Unfallversicherers für die Prämien des dritten Quartals 2011 ahndete die Disziplinarkommission mit drei weiteren Zählern Abzug.
Fall auf Rang 7
Xamax hat die Möglichkeit, gegen die SFL-Entscheide Rekurs einzulegen. Es kann davon ausgegangen werden, dass Tschagajew respektive dessen Anwälte davon Gebrauch machen werden und damit aufschiebende Wirkung erzielen. Dann müsste das Rekursgericht der Swiss Football League ein endgültiges Urteil fällen. Würde das Veto abgewiesen, so fiele Xamax in der Rangliste mit dann 22 Zählern von Rang 5 hinter Servette und Thun auf Rang 7 zurück.
Mit den Punktabzügen ist die Sache für Neuchâtel Xamax noch nicht abgehakt. Dem Verein droht noch mehr Ärger. Von Amtes wegen hat die Disziplinarkommission zwei weitere Verfahren eröffnet: Im einen Fall geht es um den Verdacht auf Dokumentenfälschung. Tschagajew hat am 24. November vor Gericht zugegeben, dass eine Bescheinigung der «Bank of America» eine Fälschung sei. Im anderen Fall muss sich der tschetschenische Geschäftsmann wegen Arbeitsverträgen für Spieler rechtfertigen, die nicht bei der SFL deponiert worden sind.
(si)




























