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Unglaubliche Bilder
26. Oktober 2011 10:28; Akt: 26.10.2011 12:39 Print
Simoncelli wird von Sanitätern fallen gelassen
Der Tod des Rennfahrers Marco Simoncelli bewegt die Welt noch immer. Nun ist ein Video aufgetaucht, welches zeigt, wie ungeschickt sich die Rettungskräfte anstellten.
Der Schock über den Verlust von Marco Simoncelli sitzt nach wie vor tief. Am Donnerstag soll der tödlich verunfallte Rennfahrer in seinem Heimatstädtchen Coriano beigesetzt werden, nachdem sein Leichnam gestern in seine Heimat Italien gebracht wurde. Die Genehmigung zur Rückführung der Leiche wurde erteilt, nachdem die Autopsie des 24-Jährigen abgeschlossen war. Am Mittwoch wird der Leichnam einen Tag lang in seinem Heimatort Coriano (in der Nähe von Rimini) aufgebahrt werden.
Bildstrecken Simoncelli-Leichnam in Italien angekommenTrauer nach Simoncellis TodDer Tod Simoncellis wurde als Tragödie des Motorsports bezeichnet. Aber dennoch ist nun ein höchst brisantes Video aufgetaucht, das zeigt, dass den Rettungskräften ein unglaubliches Missgeschick passierte. Die Helfer hievten den 24-Jährigen auf die Rettungstrage, um ihn so schnell wie möglich in den Notarztwagen hinter der Absperrung zu bringen. Zügig wurde der Italiener vom Asphalt getragen. Dann passierte das Unfassbare: Einer der Rettungskräfte stolperte und liess die Trage fallen. Der Schwerverletzte stürzte aus rund einem Meter auf den Boden, da auch die anderen drei Sanitäter losliessen.
Ärzte bestätigen Verdacht
Verschiedene Medien spekulieren darüber, ob der Aufprall die Überlebenschancen Simoncellis auf ein Minimum sinken liess oder ob dieser desaströse Fehler vielleicht sogar seinen Tod besiegelte. Dr. Heinzpeter Moecke, Arzt am Institut für Notfallpraxis in Hamburg, sagt gegenüber «Bild»: «Wenn ein Mensch mit schweren Kopfverletzungen aus einem Meter stürzt, kann das die Verletzungen noch verstärken und im schlimmsten Fall auch zum Tode führen.»
Streckenarzt Michele Macchiagodena berichtete von sehr ernsten Verletzungen in Kopf-, Nacken- und Brustbereich. Aber der 24-jährige Rennfahrer soll noch gelebt haben, bevor er im Rettungswagen angekommen sei. Dies bestätigte der Italiener in einem Artikel im «Tagesspiegel». «Als unser Ärzteteam bei ihm ankam, war er bewusstlos. Im Rettungswagen gab es einen Herzstillstand und wir starteten mit der Reanimation.» Eine Stunde nach dem grausamen Unfall erlag Simoncelli seinen Verletzungen und die Ärzte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Shoya Tomizawa wurde ebenfalls fallen gelassen
Der schreckliche Unfall und die Bergung erinnern an den tödlichen Crash von Shoya Tomizawa. Der 19-jährige Japaner starb vor einem Jahr beim GP von Misano. Er wurde nach einem Sturz ebenfalls von zwei nachfolgenden Piloten überfahren und bei seiner Rettung von den Helfern fallen gelassen.
(als)
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Alle 42 Kommentare
































Medicar?
Was ich nicht verstehe. Wo war das Medicar. und wo war der Notarzt? Hätte man ihn nicht vor dem Transport durch einen Notarzt behandeln lassen sollen? Ich bin kein Mediziner aber das sah für mich nicht nach einem korrekten Ablauf aus.
Unprofessionell
Ganz übel was man da sieht, dachte das sei besser organisiert. Er hätte immobilisiert werden sollen, Halskragen, Vakuummatratze etc. Sauerstoffabgabe. Und dann schonend in einen Rettungswagen schieben. Das der RTW nicht auf der Piste war ist Grobfahrlässig, zudem sind die Streckenposten keine Sanitäter wie man unschwer sehen konnte, sie trifft keine Schuld aber die Organisatoren sollte man verklagen! Nur schon um eine Verbesserung zu erzwingen.
Das Ist Simoncelli
Sicher war das Sic, der Vater ist übrigens der Mann mit dem Roller im weisem Hemd!