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GP von San Marino
16. September 2012 13:32; Akt: 16.09.2012 16:02 Print
Aegerter fängt Lüthi ab
Tom Lüthi ist der GP von San Marino nicht nach Wunsch geglückt. Der Berner fährt auf den 9. Platz. Dominique Aegerter ist besser und wird Sechster.
Der Motorrad-GP von San Marino gehört für Tom Lüthi mit Rang 9 in die Kategorie Enttäuschung. Bester Schweizer im von Marc Marquez gewonnenen Rennen wurde Dominique Aegerter auf Rang 6.
Bildstrecken Alle Schweizer Töff-GP-Sieger
Das Rennen, das ohne Randy Krummenacher stattfand, weil der 22-jährige Zürcher Oberländer nach seinem im Qualifying zugezogenen zweifachen Mittelfussknochenbruch wegen zu grossem Schmerzen verzichtete, musste nach drei Runden abgebrochen werden: Gino Reas Suter-Maschine hatte nach einem Motorschaden so viel Öl verloren, dass die Strecke zuerst gereinigt werden musste.
Zwei Blitzstarts von Aegerter
Nicht unglücklich darüber war Dominique Aegerter: So konnte er zweimal von seinen üblichen Blitzstarts profitieren. Im ersten Anlauf gelang ihm der Sprung von Rang 17 auf 10, im zweiten von Rang 10 auf 7. Der 21-jährige Rohrbacher holte nach seinem schlechtesten Qualifying der Saison (17.) gar sein bestes Resultat des Jahres und verbesserte sich in der WM um einen Platz auf Rang 8.
Einen Rang verloren hat Tom Lüthi, liegt nur noch auf WM-Platz 4. Vor ihm stehen die drei Piloten, die das von 26 auf 17 Runden verkürzte Rennen dominierten: WM-Leader Marc Marquez (238 Punkte) siegte vor Verfolger Pol Espargaro (185) und Andrea Iannone (165), der nun vier Punkte vor dem Schweizer liegt. Marco Colandrea beendete das Rennen auf dem 24. und letzten Platz.
In der Moto3 war der Schweizer Giulian Pedone in einen Startcrash mit vier Piloten verwickelt, konnte das Rennen zwar fortsetzen, gab aber nach drei Runden auf. Mit seinem 5. GP-Sieg baute der Deutsche Sandro Cortese seine WM-Führung gegenüber Maverick Viñales (5.) auf 46 Punkte aus.
Lorenzo nicht zu stoppen
In der Königsklasse MotoGP machte Jorge Lorenzo einen grossen Schritt Richtung WM-Titel. Der spanische Yamaha-Pilot gewann vor Valentino Rossi, der vor heimischem Publikum sein bestes Trockenrennen auf Ducati absolvierte. Pole-Mann Dani Pedrosa schied dagegen mit seiner Honda bereits in der ersten Runde nach einer Kollision mit dem Tschechen Karel Abraham aus. Damit baute Lorenzo seinen Vorsprung in der WM auf komfortable 38 Zähler aus.
GP San Marino, Moto2:
1. Marc Marquez (Sp), Suter, 23:11,278
2. Pol Espargaro (Sp), Kalex, 0,359 Sekunden zurück
3. Andrea Iannone (It), Speed up, 1,634
4. Mika Kallio (Fi), Kalex, 5,078
5. Esteve Rabat (Sp), Kalex, 5,246
6. Dominique Aegerter (Sz), Suter, 5,570
Ferner:
9. Tom Lüthi (Sz), Suter, 7,480
24. Marco Colandrea (Sz), FTR, 47,403
Nicht gestartet: Randy Krummenacher (Sz), Kalex (zu grosse Schmerzen nach dem im Qualifying erlittenen zweifachem Mittelfussknochenbruch)
WM-Stand:
1. Marquez 238.
2. Espargaro 185.
3. Iannone 165.
4. Lüthi 161.
(si)
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Alle 5 Kommentare

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Falsch!
Na ja, was solls. Hauptsache ers ist gefallen. Wer dabei Schuld war ist doch egal. Irgen Einen Namen nennen, vielleicht ist es ja der richtige. Etwa so erkläre ich mir die obige Berichterstattung. Nicht das erste Mal, dass völlig falsche Aussagen getroffen werden. Pedrosa ist nicht von Abraham abgeschossen worden, sondern von Barbera.
aegeter fängt lüthi ab!!!
bravo ägi bravo ! und bin gespannt was bei lüthi der grund ist? er wird ganz bestimmt eine ausrede finden! aber ägi ist ja erst 21jahre alt und der kommt bravo !
SCHADE
Schade, dass Lüthi und sein Team vorne nicht mithalten können! So wird das nix mit einer top Platzierung beim WM-Schlussstand! Bleibt nur zu hoffen, dass die Teamleistung noch verbessert werden kann!!
Motorradfahren genügt nicht
Wir sollten nicht nur vom "Team" reden. Es hat sich im Motorsport die Sitte etabliert, die Resultate mit der Teamleistung zu begründen. Eine softe Art, die Leistung des Rennfahrers nicht individuell kommentieren zu müssen. In Tat und Wahrheit aber geht es hier primär um Lüthi, nicht um sein Team. Lüthi ist, wie seine Karriere schon lange deutlich macht, ein toller Motorradfahrer. Für einen Rennfahrer der Spitzenklasse fehlt ihm aber das letzte Quäntchen Aggressivität. Leider steckt er im Zweifel regelmässig zurück, und das tun seine direkten Konkurrenten eben nicht!
100% richtig!!
Endlich wieder mal einer der den Durchblick hat! 100% richtig, Chris!