Ecclestone zu Crashpilot

11. Oktober 2012 13:49; Akt: 11.10.2012 14:50 Print

«Grosjean sollte seine Augen testen»

Romain Grosjean fällt in der Formel-1-Saison 2012 vor allem durch eines auf: Unfälle. F1-Boss Bernie Ecclestone hat darum einen bösen Tipp für den Franzosen auf Lager.

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Der Massencrash beim Start vom GP von Belgien. Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Der schweizerisch-französische Doppelbürger Romain Grosjean sorgt in seiner ersten ganzen Saison in der Königsklasse für Aufsehen. Dies nicht nur mit seinen guten Leistungen vor allem im Qualifying, wo er Teamkollege Kimi Räikkönen immer wieder besiegt. Vielmehr fällt der 26-Jährige aber durch seine Unfälle auf.

Im ersten Rennen kollidierte er in Australien in der ersten Runde (unverschuldet), eine Woche später touchierte er Michael Schumachers Auto in Kurve 4, konnte erst weiterfahren, aber landete wenig später im Kiesbett. Danach blieb es kurz ruhig. Bis Grosjean in Belgien einen Massencrash, der vier Fahrer zum Aufgeben zwang, verursachte. Daraufhin wurde Grosjean für ein Rennen gesperrt. In zwölf Rennen war er siebenmal in einen Zwischenfall involviert. Beim letzten Grand Prix in Japan verursachte der Franzose einen Crash mit Mark Webber.

Ecclestone empfiehlt Optiker

Kein Wunder will niemand mehr neben dem Crashpiloten starten. Selbst Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat mittlerweile eine Erklärung für die forsche Fahrweise: «Vielleicht ist irgendetwas mit seinem peripheren Sehen nicht in Ordnung», so der bald 82-Jährige. «Er ist schnell, aber er war in zu viele Startzwischenfälle involviert. Ich schlage ihm definitiv vor, seine Augen zu testen, weil er nicht sieht, was um ihn herum geschieht.» Auch der dreifache Weltmeister Jackie Stewart bot schon Hilfe an. Er würde dem jungen Piloten gerne als Mentor zur Seite stehen.

Ob er den Augentest in der nächsten Saison noch benötigt, ist unklar. Selbst sein Teamchef Eric Boullier forderte, dass Grosjean die letzten fünf Rennen ohne Crash übersteht. Sonst müsse er einen Vertrag für 2013 nochmals hinterfragen.

«Keine Berührung in der ersten Runde»

Am Wochenende steigt der GP in Südkorea. Grosjean entschuldigte sich bei der Eröffnungs-PK bei Mark Webber und gelobte Besserung. Er sei nicht dumm und kenne das Risiko. Auch wolle er einige Dinge in seiner Fahrweise ändern: «Ich versuche hier in der ersten Runde keine Berührung zu haben, das ist klar eins der Ziele.»

(fox)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike R L am 12.10.2012 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Grosjean

    Super-Lizenzen werden von Bernie vergeben. Ich finde es gut, dass auch er zu Grosjean mal einen Kommentar abgibt. Letzte Chance für Romain. Noch einen Crash in dieser Saison. Dann muss die Super-lizenz weg. Für immer

  • haha am 11.10.2012 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    what

    schweizerisch-französische doppelbürger wird doch erwähnt oder siehst du schlecht. lol

  • G. zu Fuss am 11.10.2012 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Haha... Wieder mal typisch Medien...

    Als Grosjean noch passable Leistungen gezeigt hat, wurde in sämtlichen Artikeln hervorgehoben, dass er Schweizer ist. Jetzt, wo er nur noch durch negative Aktionen auffällt wird er als Franzose bezeichnet. Auch wenn er Mist baut, so bleibt er ein Schweizer und dazu muss man stehen...;)

    • r.buhl am 11.10.2012 18:11 Report Diesen Beitrag melden

      hallo

      lieber G. zu Fuss er ist doppelbürger, sowieso ein Quatsch, aber- er fährt für Frankreich. Klar?

    einklappen einklappen
  • simon gerber am 11.10.2012 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    zum glück Franzose

    Gottseidank ist Grosjean ja Franzose und nicht Schweizer. Wäre ein schlechtes Image für alle Schweizer Rennfahrer.

  • S.B. am 11.10.2012 15:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Untragbar für die F1

    Unsinn der braucht keinen Augentest! Er sollte besser mal Stefan Raab anrufen und fragen ob er Stock Car fahren darf - dort kann man so Chaoten brauchen!!

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