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15. Juni 2007 18:15; Akt: 16.06.2007 08:06 Print
«Wir haben alle unser Testament gemacht»
Nach dem Horrocrash von Robert Kubica und vor dem Hochgeschwindigkeits-Rennen in Indianapolis äussert sich Nick Heidfeld zu einem Thema, das die Formel-1-Piloten lieber verschweigen.
Robert Kubica donnerte beim GP von Kanada am letzten Sonntag mit rund 300km/h in die Mauer. Er überlebte mit ein paar Kratzern. Trotzdem ist die Angst vor einem schlimmen Unfall wieder offensichtlich in die Königsklasse des Motorsports zurückgekehrt. Am Sonntag steht der GP der USA mit der Schrägwandkurve in Indianapolis auf dem Programm. Viele Fahrer haben vor Indy den grössten Respekt des gesamten Formel-1-Kalenders.
Nick Heidfeld vor dem GP der USA.(Bild: Keystone)
«Wir haben alle unser Testament gemacht, ich zumindest, und ich denke der Rest auch», gesteht Kubicas Teamkollege Nick Heidfeld der «Münchner Abendzeitung». Der BMW-Sauber-Fahrer verunfallte letztes Jahr in Indy spektakulär, er weiss wovon er spricht. Auch der Formel-1-Schutzengel James Penrose, der Erfinder des HANS-System, welches Kubica vor einem Genickbruch bewahrte prophezeit: «Der Tod wird in die Formel 1 zurückkehren.»
(fox)

























