Kohle futsch

19. Oktober 2012 13:26; Akt: 19.10.2012 14:21 Print

Lauda geht einem Betrüger auf den Leim

Niki Lauda ist um 100 000 Euro leichter. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister verliert sein Geld in dubiosen Geschäften. Es hätte aber noch schlimmer kommen können.

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Niki Lauda muss sich 100 000 Euro ans Bein streichen. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister fiel auf einen im Anlagengeschäft tätigen Betrüger rein, ist aber noch mit einem blauen Auge davongekommen.

Lauda schloss 2011 mit der Money Service Group (MSG) des mutmasslichen Millionenbetrügers Michael Seidl einen Vierjahresvertrag für ein Käppchen-Sponsoring ab. Die vereinbarte Summe von jährlich 1,2 Millionen Euro sollte jeweils in drei Raten à 400 000 Euro bezahlt werden. Zuvor hatte Lauda aber noch 500 000 Euro in einen Hermes Fonds von Michael Seidl investiert.

Die erste Tranche wurde im März 2011 auch noch pünktlich bezahlt. Statt einer zweiten Ratenzahlung erhielt Lauda im Sommer 2011 die Aufforderung, er solle erneut fünf Millionen Euro in einen Fonds von Seidl investieren, wie das «Liechtensteiner Volksblatt» berichtete. Da wurde der heutige TV-Experte von RTL stutzig und kündigte den Vertrag mit Seidl. Unter dem Strich blieb ihm ein Verlust von 100 000 Euro.

Inzwischen steht Seidl wegen Millionenbetrugs vor Gericht, Lauda ist zusammen mit Ex-Skirennfahrer Harti Weirather das prominenteste von 44 Seidl-Opfern. Übrigens: Inzwischen trägt Lauda ein «Kapperl» mit der Aufschrift einer Investmentfirma aus Abu Dhabi.

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alexa Baumann am 19.10.2012 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts zu verschenken

    Nicki Lauda macht im ORF eine witzige Werbung für eine Versicherung: "Ich hab doch nichts zu verschenken" lautet dort sein Spruch. - Jetzt hat er halt 100 000 Euro "verschenkt". Bei seinem Vermögen wird er dies sicher verschmerzen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alexa Baumann am 19.10.2012 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts zu verschenken

    Nicki Lauda macht im ORF eine witzige Werbung für eine Versicherung: "Ich hab doch nichts zu verschenken" lautet dort sein Spruch. - Jetzt hat er halt 100 000 Euro "verschenkt". Bei seinem Vermögen wird er dies sicher verschmerzen

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