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Nach dem Contador-Urteil
06. Februar 2012 16:32; Akt: 06.02.2012 16:59 Print
«Das ist ein schlechter Tag für den Radsport»
Während das Team Saxo Bank zur Dopingsperre ihres Schützlings Alberto Contador schweigt, melden sich die Radprofis zu Wort. Fabian Cancellara und Andy Schleck bedauern, was passiert ist.
Das denken Cancellara & Co. über Contadors Sperre.
In den ersten Umfragen zur Sperre gegen Albert Contador vertraten die Berufskollegen des Spaniers vorwiegend die Meinung, dass das Urteil des Internationalen Sportgerichts in Lausanne einem schlechten Tag für den Radsport gleichkäme.
Das dänische Team Saxo Bank hüllte sich zur Dopingsperre für seinen spanischen Captain Alberto Contador vorerst in Schweigen. Teamsprecher Anders Damgaard sagte der Nachrichtenagentur Ritzau am Montag in Kopenhagen: «Wir brauchen Zeit für ein genaueres Studium, ehe wir das kommentieren.» Der Teamchef und frühere Tour-de-France-Sieger Bjarne Riis äusserte sich überhaupt nicht. Auch auf der eigenen Internetseite ging das Team Saxo Bank am Montag mit keinem Wort auf die Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS ein.
Der Luxemburger Andy Schleck, der am 'grünen Tisch' zum Gesamtsieg in der Tour de France 2010 gelangte: «Es gibt keinen Grund, jetzt glücklich zu sein. In erster Linie fühle ich mit Alberto. Ich habe immer an seine Unschuld geglaubt. Es handelt es sich um einen sehr schlechten Tag für den Radsport. Weitere Radprofis - unter anderem auch der Schweizer Fabian Cancellara - haben sich zur Affäre Contador geäussert. Erfahren Sie in der Diashow, was der Schweizer und weitere Radprofis über die zweijährige Sperre denken.
(si)
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