Mountainbike

02. September 2010 22:11; Akt: 02.09.2010 21:53 Print

Nach Trikot-Ärger WM-Gold im VisierNach Trikot-Ärger WM-Gold im Visier

Nino Schurter (24) entwickelt sich zum Roger Federer des Mountainbiking. Sorgt er am Samstag mit seinem zweiten WM-Gold für das nächste Highlight?

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Der weltbeste Mountainbiker in Action: Nino Schurter. (Bild: photopress)

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Die Ausgangslage in der Königsklasse Cross-Country ist bei der WM im kanadischen Mont-Sainte-Anne verheissungsvoll. Im Weltcup war Nino Schurter mit den Erfolgen in Dalby Forest und im Val di Sole sowie mit dem Gesamtsieg die herausragende Figur. Florian Vogel und Nathalie Schneitter gewannen beim Heimauftritt in Champéry. Ma­thias Flückiger, Christoph Sauser, Lukas Flückiger, Ralph Näf, Esther Süss und Katrin Leumann sorgten dafür, dass sich in der Endabrechnung des Weltcups sechs weitere Athleten aus dem Schweizer Lager in den Top 12 klassierten.

Schurter ist bei den Männern der Titelverteidiger und Top-Favorit. «Ich will den Titelgewinn wiederholen», un­terstreicht der Bündner seine Ambitionen. Dass er sich einer guten Form erfreut, stellte Schurter am Wochenende beim Weltcup-Finale in Windham (USA) unter Beweis, als er sich lediglich Jaroslav Kulhavy (Tsch) geschlagen geben musste. Zu ärgern braucht sich der Bündner momentan nur abseits der Strecke. In Windham brummte ihm der Radsport-Weltverband UCI eine Busse in der Höhe von 5000 Franken auf, weil er nicht reglementskonform mit dem Dress des Weltcup-Führenden, sondern mit dem Regenbogen-Trikot des Weltmeisters unterwegs gewesen war.

Das Tragen des falschen Jerseys soll in der Ecke seines hartnäckigsten Rivalen, des Franzosen Julien Absalon, auf Kritik gestossen sein. Die Situation hat sich aber inzwischen etwas beruhigt, der zweifache Olympiasieger hält auf seiner Homepage fest, dass er Schurter den Erfolg gönne.

Das nächste Duell werden sich die beiden Platzhirsche morgen wieder auf den Bikes liefern – um WM-Gold.

(mal/20 Minuten/si)