Tour de Suisse

16. Juni 2018 19:07; Akt: 16.06.2018 19:55 Print

Arnaud Démare siegt im Massensprint

Der Franzose hat die 8. Etappe der Tour de Suisse rund um Bellinzona für sich entschieden. Er setzte sich vor Fernando Gaviria und Alexander Kristoff durch.

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Premiere im Tessin: Stefan Küng gewinnt erstmals eine Etappe bei seiner Landesrundfahrt. (17. Juni 2018) Für den Thurgauer Radprofi ist die Tour optimal verlaufen. Am Ende kann sich Gesamtleader Richie Porte behaupten und die Schweizer Landesrundfahrt gewinnen. Der Australier beweist, dass er für die Tour de France gerüstet ist. Arnaud Démare kommt als Erster in Bellinzona an und gewinnt die achte Etappe der Tour de Suisse. Der Blick nach oben: Ein Kolumbier macht die Rundfahrt wieder spannend. (15. Juni 2018) Nairo Quinitana macht mit seinem Etappensieg in Arosa die Tour wieder spannend. Leader bleibt allerdings der Australier Richie Porte. Leiden im Aufstieg nach Arosa: Der Luzerner Mathias Frank fällt zurück. Der grösste Triumph seiner Laufbahn: Sören Kragh Andersen ist im Ziel in Gommiswald SG überglücklich. (14. Juni 2018) Richie Porte kann seine Führung im Gesamtklassement in den Schweizer Bergen sogar ausbauen. Wenigstens schönes Wetter: Das Feld kämpft in der Königsetappe auf den steilen Alpenstrassen. Mathias Frank (M.) und Berufskollegen auf der rasanten Abfahrt vom Klausen. Der Luzerner stösst im Gesamtklassement auf Rang 14 vor. Tapfer geschlagen: Stefan Küng fällt im Gesamtklassement zurück. (13. Juni 2018) Neuer Leader ist Küngs australischer Teamkollege Richie Porte. Der Italiener Diego Ulissi gewinnt das fünfte Teilstück mit Ziel in Leukerbad VS. Angriff im Wallis: Stilstudie des Amerikaners Lawrence Warbasse. Eine Aureissergruppe auf dem Weg nach Crans-Montana. Feiert seinen bisher grössten Erfolg: Der Däne Christopher Juul-Jensen entscheidet die 4. Etappe der Tour de Suisse für sich. (12. Juni 2018) Der 28-jährige aus dem Team Mitchelton-Scott kann sich bis zur Zieleinfahrt in Gstaad vor dem Feld behaupten. Schon kurz nach dem Start in Gangsingen kann sich Juul-Jensen mit einer Fluchgruppe absetzen und fährt später solo voraus. Der Schweizer Michael Albasini freut sich über den Etappensieg seines Teamkollegen. Grund zur Freude hat auch Stefan Küng. Der Thurgauer (r.) vom BMC Racing Team nimmt die 4. Etappe im gelben Leadertrikot in Angriff. Küng erreicht das Ziel als 23. mit dem Feld und kann seine Führung im Gesamtklassement behaupten. Er hat weiterhin drei Sekunden Vorsprung auf seine ersten Verfolger. In Krauchthal im Emmental fährt der Tross an Kühen vorbei, die sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Franzose Nans Peters (Team Ag2r La Mondiale) bewältigt im Regen eine Steigung. Der Holländer Bauke Mollema vom Team Trek-Segafredo blickt den 189,2 km, die am Dienstag zu bewältigen sind, etwas kritisch entgegen. Hartnäckig in Gelb: Für Stefan Küng läuft es bisher bei der einheimischen Rundfahrt rund. (11. Juni 2018) Sonny Colbrelli (r.) setzt sich im Spurt in Gansingen durch. Der Italiener bezwingt auch Weltmeister Peter Sagan. Mit Michael Albasini (M.) mischtauch ein Schweizer um den Etappensieg mit. Der formstarke Thurgauer wird am Ende Vierter. Er fühlt sich hierzulande wohl: Peter Sagan lässt die Konkurrenz in Frauenfeld stehen. (10. Juni 2016) Der Slowake erfreut mit seinem 16. Etappensieg an der Tour de Suisse auch die Fans aus seiner Heimat. Etappensieg des slowakischen Weltmeisters hin oder her: Stefan Küng bleibt nach der 2. Etappe Leader der Tour de Suisse. Teamkollege Greg van Avermaet wünscht dem einheimischen Tourleader alles Gute. Das Feld während des zweiten Teilstücks rund um Frauenfeld. Zeichen gesetzt: Stefan Küng darf sich in seiner Heimat das gelbe Trikot überziehen lassen. (9. Juni 2018) Küng und das BMC Racing Team gewinnen das Teamzeitfahren in der 1. Etappe der Tour de Suisse überlegen. AG2R La Mondiale mit dem Luzerner Mathias Frank dagegen verliert schon viel Zeit. Am Sonntag geht die Landesrundfahrt weiter mit einem Rundkurs rund um Frauenfeld. Zwei treue Fans der Tour lassen sich das Spektakel nicht entgehen. Keiner zu klein, um an der Tour de Suisse dabei zu sein. Wie sieht so ein futuristisches Ding mit zwei Rädern überhaupt genau aus? Heisser erster Tag: Im Schatten lässt sich wunderbar ausharren. Fans aus Kolumbien schauen sich im Fahrerlager in Frauenfeld um. Es geht los – die Landesrunfahrt ist in der Ostschweiz perfekt lanciert worden.

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Am Vortag hatten auf dem Weg nach Arosa die besten Bergfahrer rund um den Leader Richie Porte und den Kolumbianer Nairo Quintana ihre Beine für die Tour de France getestet. 24 Stunden später auf dem zweitletzten Teilstück der diesjährigen Schweizer Rundfahrt bestritten die besten Sprinter ihre Hauptprobe für die in drei Wochen beginnende Frankreich-Rundfahrt.

Und die endschnellsten Profis im Feld der Tour de Suisse enttäuschten nicht. Mit Arnaud Démare setzte sich dabei ein Fahrer durch, der bisher eine diskrete Schweizer Rundfahrt gezeigt hatte. In Bellinzona wuchtete der 26-Jährige sein Rad um wenige Zentimeter vor dem Kolumbianer Gaviria und dem Norweger Kristoff über die Ziellinie.

Zweiter Etappensieg an der Tour de Suisse

Démare sandte mit seinem Sieg aber ein starkes Zeichen mit Blick auf die Tour de France aus. Im Team Groupama-FDJ steigt der Franzose für seine Heimrundfahrt zum Captain auf, nachdem Thibaut Pinot am Samstag wegen den Nachwirkungen einer Lungenentzündung für die Tour hat Forfait erklären müssen.

Im Rahmen der Tour de Suisse gewann Démare seine zweite Etappe, nachdem er vor fünf Jahren in Buochs bereits einmal einen Massensprint für sich entschieden hatte. Hinter Démare, Gaviria und Kristoff blieb dem 16-fachen Etappensieger Peter Sagan nur der undankbare 4. Rang. Der dreifache Weltmeister sicherte sich aber mit dieser Klassierung die Punktewertung der Rundfahrt.

Nichts Neues an der Spitze

In der Gesamtwertung gab es in der mehrheitlich flachen Etappe wie erwartet keine Veränderungen. Der Australier Richie Porte geht mit einer Reserve von 17 Sekunden auf den Kolumbianer Nairo Quintana in das abschliessende Einzelzeitfahren, das am Sonntag ebenfalls in Bellinzona stattfindet. Dritter im Gesamtklassement ist mit einem Rückstand von 52 Sekunden derzeit der Niederländer Wilco Kelderman.

Radsport

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werner Zürcher am 16.06.2018 21:55 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Gidon

    Herr Gidon.. Zum Glück machen sie es im 2019 besser.... oder planen sie nur auf dem Sofa?

  • Jo am 17.06.2018 07:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Nach Pech bei Paris-Rubaix jetz dieser verdiente tolle Sieg! Super Motivation für die tdF.

  • Giachem Gidon am 16.06.2018 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Katastrophe

    Zum Glück ist dieses Hauseckenrennen bald vorbei. Streckenführung der gesamten TdS katastrophal. Langweilig von der 1. Etappe bis heute. Am besten man verzichtet in Zukunft auf einen solchen Anlass.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jo am 17.06.2018 07:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Nach Pech bei Paris-Rubaix jetz dieser verdiente tolle Sieg! Super Motivation für die tdF.

  • Werner Zürcher am 16.06.2018 21:55 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Gidon

    Herr Gidon.. Zum Glück machen sie es im 2019 besser.... oder planen sie nur auf dem Sofa?

  • Giachem Gidon am 16.06.2018 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Katastrophe

    Zum Glück ist dieses Hauseckenrennen bald vorbei. Streckenführung der gesamten TdS katastrophal. Langweilig von der 1. Etappe bis heute. Am besten man verzichtet in Zukunft auf einen solchen Anlass.

    • Heinz Richter am 16.06.2018 21:58 Report Diesen Beitrag melden

      Herr Gidon

      Zum glück machen sie es im 2019 besser.... oder planen sie nur auf dem Sofa?

    • Röbi Rindi am 17.06.2018 06:32 Report Diesen Beitrag melden

      TdS

      wer Radsport kennt, weiss was Du meinst. Jedoch kennst Du Dich nicht aus. Radrennen mit Rundkursen sind Bevölkerungsnäher und Interessanter um Live mitzuerleben. Die Rennen sind kürzer und attraktiver. Wer selbst Radsport betreibt weiss, dass dies auch für die Fahrer besser sein wird. Du vergleichst die Ettappen der TdS mit jenen grausamen der TdF...also ich finde kurze und schnelle Ettappen ganz cool!

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