104. Tour de France

20. Juli 2017 15:50; Akt: 20.07.2017 18:10 Print

Froome lässt sich nicht abschütteln

Die letzte Chance für die Kletterer, den Leader Chris Froome noch zu bedrängen, ist vorbei. Der Brite steht vor seinem vierten Gesamtsieg.

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Verdienter Schluck: Der Tour-Champion genehmigt sich auf dem letzten Teilstück ein Gläschen Champagner. (23. Juli 2017) Leader Chris Froome hat die Haupstadt Paris heil erreicht und... ...gibt kurz vor dem Ziel noch einmal mit seinen Berufskollegen mehr Gas. Sieger der Schlussetappe der Tour wird Dylan Groenewegen. Für den Holländer ist es eine Premiere im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt. Stolz und glücklich: Froomes Gattin Michelle und Sohnemann Kellan warten sehnsüchtig auf den erfolgreichen Ehemann respektive Daddy. Und schliesslich gibt es das erhoffte Wiedersehen in der Stadt der Liebe. Fast Partystimmung in Marseille: Chris Froome kann sich über einen weiteren grossen Sieg in seiner Karriere freuen. (22. Juli 2017) Glücklich im Ziel: Froome hat alle Angriffe souverän abgewehrt. (22. Juli 2017) Auf dem Weg zum dritten Rang im Zeitfahren. Froome trägt in der Schlussetappe das Maillot jaune und wird in Paris die Tour zum vierten Mal gewinnen. Es sei denn, er muss vorzeitig vom Rad steigen. Dritter Streich: Edvald Boasson Hagen freut sich über seinen Triumph. (21. Juli 2017) Es läuft für ihn rund: Chris Froome steht vor seinem nächsten Tour-Gesamtsieg. Hat das Geschehen auch in der letzten Bergetappe fest im Griff: Chris Froome. (20. Juli 2017) Froome hält die Konkurrenz in Schach: Der vierte Gesamtsieg für den Briten nach 2013, 2015 und 2016 ist zum Greifen nah. Stolz und glücklich: Ein ehemaliger Skispringer hat das schwere Teilstück über den Galibier für sich entschieden. (19. Juli 2017) Der Kampf am legendären Galibier: Der Brite Chris Froome kann das Maillot jaune verteidigen. Vive la France – Support für die einheimischen Fahrer am Galibier. Schwer gezeichnet: Marcel Kittel muss nach einem Massensturz vom Sattel steigen. Natürlich darf die Politik an der Tour nicht fehlen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt sich die Ehre. Michael Matthews feiert seinen Sieg nach der vom Wind geprägten 16. Etappe. (18. Juli 2017) 15. Etappe der Tour de France: Bauke Mollema feiert seinen Tagessieg. (16. Juli 2017) Grosse Freude nach der Anstrengung: Roman Bardet kommt als erster Fahrer im ersten Pyrenäen-Teilstück an. (13. Juli 2017) Fabio Aru unterstreicht seine Ambitionen in der diesjährigen Tour. Der Italiener übernimmt... ...neu das Maillot jaune und löst den bisherigen... ...Leader Chris Froome ab. Aber das letzte Wort in Sachen Gesamtsieg ist natürlich noch nicht gesprochen. Eine Klasse für sich: Marcel Kittel lässt der Konkurrenz erneut keine Chance. (12. Juli 2017) Der Brite Chris Froome trägt auch nach der 11. Etappe der Tour de France das Maillt jaune. Begeisterung für das Velo-Spektakel: Eine Zuschauerin feuert die Fahrer an. Seine Gegner sahen nur noch sein Hinterrad. Marcel Kittel war auch in der 10. Etappe der Tour de France nicht zu bezwingen. (11. Juli 2017) Auf dem auf dem 178 km langen Teilstück durch das Département Dordogne waren Sprinter-Waden gefragt. (11. Juli 2017) Marcel Kittel, der 29-jährige Deutsche aus Erfurt, hat bewiesen, dass er diese hat. (11. Juli 2017) Die Strecke führte die Fahrer durch das Städtchen Montignac. Vier Etappensiege in einer einzigen Tour schaffte Kittel bereits 2013 und 2014. Die Strecke zwischen Perigueux und Bergerac führte vorbei an altehrwürdigen Gebäuden. (11. Juli 2017) Erst im Fotofinish war der reifenbreite Vorsprung Urans (unten) sichtbar. (9. Juli 2017) Australier Richie Porte stürzte an der 9. Etappe schwer und scheidet aus der Tour aus. Grund zur Freude Lilian Calmejane gewinnt die 8. Etappe mit imponierenden 37 Sekunden Vorsprung. (8. Juli 2017) Die Schmerzen der Krämpfe konnten Calmejane vom Solosieg nicht abhalten. Gross in Form: Marcel Kittel setzt sich auch in Troyes durch. (6. Juli 2017) Leader nach der 6. Etappe bleibt der britische Favorit Chris Froome. Umsturz im Klassement: Chris Froome wird auf charmante Weise ins Leadertrikot geholfen. (5. Juli 2017) Solo-Sieger der 5. Etappe wird der italienische Meister Fabio Aru. (5. Juli 2017) Kleine Aufmerksamkeit im Wasser für die Fahrer der Tour. (5. Juli 2017) Feiert seinen ersten Etappenerfolg bei einer Grand Tour: Arnaud Démare auf dem Siegerpodest in Vittel. (4. Juli 2017) Der Brite Mark Cavendish stürzt, nachdem er von Peter Sagan in die Absperrgitter gedrückt worden ist. «Gefahr: Nukleare Zone»: Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Vittel gegen das Kernkraftwerk Fessenheim. Glücklicher Gewinner der 3. Etappe: Peter Sagan bei der Zieleinfahrt in Longwy. (3. Juli 2017) Maillot-jaune-Träger Geraint Thomas (l.) verfolgt seinen britischen Teamkollegen Chris Froome. Beim Start der 3. Etappe im belgischen Verviers unterhält sich Stefan Küng (l.) mit dem Deutschen Marcel Kittel, der am Vortag das zweite Teilstück gewonnen hatte. Menschen, nichts als Menschen auf den Strassen von Mönchengladbach, wo die Tour in der 2. Etappe vorbeikam. Der Velofotograf Chris Auld stand genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als das Feld in der 2. Etappe zu schnell in eine Kurve fuhr, fanden sich rasch alle grossen Namen am Boden wieder – und Auld drückte ab. Auch im Rückspiegel voraus: Eine Fluchtgruppe aus der 2. Etappe. Rätselaufgabe: Was ist an diesem Bild ungewohnt? Genau, die Umgebung. Für einmal fuhren auf der Formel-1-Strecke von Spa nicht die Boliden, sondern Velofahrer. Die 3. Etappe führte nämlich über die längste Strecke im Formel-1-Kalender. Deutsche Velobegeisterung: Vor dem Start zur 2. Etappe in Düsseldorf stehen die Zuschauer in unzähligen Reihen. Aber nicht nur Zweibeiner sind auf der Strecke: Die 2. Etappe wurde auch von den neugierigen Blicken dieser drei Hunde verfolgt. Frau im Pommes-frites-Kleid: Die Tour de France ist auch für ihre grosse und lange Werbekarawane berühmt. Mit dabei ist auch ein Hersteller von Pommes frites.

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Chris Froome hat das Geschehen auch in der letzten Bergetappe der 104. Tour de France fest im Griff. Der Brite steht unmittelbar vor seinem vierten Tour-Triumph. Der Tagessieg geht an Warren Barguil.

Froome sah sich im Schlussanstieg hinauf zum Col d'Izoard, einem 14,1 km langen Anstieg der Hors Catégorie, nochmals Attacken der Konkurrenz ausgesetzt, hielt diesen aber stand. Im Ziel auf 2360 Meter über Meer verlor er gegen Bardet zwar den Spurt um Rang 3 (und damit um vier Sekunden Bonifikation, dennoch behält er weiterhin die besten Karten im Kampf um den Gesamtsieg.

Damit ist für Froome der vierte Tour-Triumph nach 2013, 2015 und 2016 zum Greifen nah. Vor der letzten grossen Herausforderung, einem 22,5 km langen Zeitfahren am Samstag in Marseille, führt Froome im Gesamtklassement 23 Sekunden vor dem Franzosen Romain Bardet und 27 Sekunden vor dem drittplatzierten Kolumbianer Rigoberto Uran. Im Zeitfahren wird es für Bardet und Co. aber wohl schwer, dem favorisierten Froome den Tour-Sieg nochmals streitig zu machen.

Etappensieg für Barguil

Der Sieg in der 18. Etappe über 179,5 km von Briançon nach Izoard ging an Warren Barguil. Der 25-jährige Franzose vom Team Sunweb setzte sich 20 Sekunden vor dem Kolumbianer Darwin Atapuma und den zeitgleichen Bardet und Froome durch. Für Barguil ist es bereits der zweite Etappenerfolg an der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. In den Pyrenäen hatte er schon die 13. Etappe gewonnen.

Die 19. Etappe vom Freitag dürfte eine Angelegenheit für die Sprinter sein. Am Samstag folgt das entscheidende Zeitfahren in Marseille, mit dem Thurgauer Stefan Küng als Anwärter auf einen Schweizer Etappensieg. In der Schlussetappe nach Paris wird das Maillot jaune traditionsgemäss nicht mehr angegriffen.

(nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marc am 20.07.2017 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spannend

    Starke Leistung von Barguil! Super Arbeit auch von Team Sky, vorallem von Helfer Landa.

  • kevin93 am 20.07.2017 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Froome

    Mag es ihm sehr gönnen, immer sehr konstant und hat ein super Team an seiner Seite, dazu macht es immer viel Spass ihm zuzusehen

  • Raffael K. am 22.07.2017 00:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sport

    Radrennfahrer kann man doch nicht mehr ernst nehmen. Viele sind gedopt, die Frage ist nur, wann fliegen sie auf. Für mich eine peinliche Sportart.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Raffael K. am 22.07.2017 00:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sport

    Radrennfahrer kann man doch nicht mehr ernst nehmen. Viele sind gedopt, die Frage ist nur, wann fliegen sie auf. Für mich eine peinliche Sportart.

  • Rosche Doperer am 20.07.2017 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Wäre interessant zu wissen ob rf den selben Lieferanten wie Froome und Co hat.

  • Marc am 20.07.2017 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spannend

    Starke Leistung von Barguil! Super Arbeit auch von Team Sky, vorallem von Helfer Landa.

  • Miguel85 am 20.07.2017 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jedes Jahr dasselbe

    und in ein paar Wochen kommt die Schlagzeile, dass er gedopt war...

    • Jürg Rüegg am 20.07.2017 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Miguel85

      Sicher nicht, er hat die Millionen von Sky im Rücken, und bei soviel Geld wird sich die UCI und alle anderen Instanzen vor allzu rigorosen Kontrolle hüten.

    • Yves Brunner am 20.07.2017 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Miguel85

      dann schauen Sie doch Soaps, da Sie wahrscheinlich eher ein GZSZ Typ sind .

    • Henessy am 20.07.2017 20:31 Report Diesen Beitrag melden

      Experten

      Radprofis sind die am strengsten kontrollierten Sportler. Es gibt Menschen die haben keinen blassen Schimmer von der Materie aber Kommentare werden trotzdem abgegeben. Möchte mal diesen Menschen begegnen wäre sicher ein ernüchterndes Erlebnis.

    • poter good am 20.07.2017 20:49 Report Diesen Beitrag melden

      poter

      ... wohl eher Jahre... wobei das wohl auf Uran und Bardet etc. auch zutrifft...

    • Lance am 20.07.2017 21:58 Report Diesen Beitrag melden

      @Henessy

      die kontrollen waren aber auch vor etwa 15 jahren die besten und trotzdem gab es sooo viele positive fahrer (hamilton, landys, contador, riis usw.). sieh dir doch nur mal das team sky an : die überlegenheit ist genau die selbe, wie damals bei us postal/discovery. und wie die das damals gemacht haben, weis man ja in der zwischenzeit. erfolgreicher spitzensport (egal welcher) ist ohne doping gar nicht mehr möglich. tatsache !

    • Dome am 21.07.2017 00:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lance

      Der kleine Unterschied ist das bei Sky alles nach Wattzahlen abgestimmt ist. Jeder Fahrer weiss ganz genau wie viel Watt er wie lange treten kann. Ausserdem wird nirgends so oft Kontroliert wie im Radsport, würde im Fussball auch so streng kontrolliert würde es auch en masse positive Tests geben.

    einklappen einklappen
  • kevin93 am 20.07.2017 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Froome

    Mag es ihm sehr gönnen, immer sehr konstant und hat ein super Team an seiner Seite, dazu macht es immer viel Spass ihm zuzusehen