82. Tour de Suisse

15. Juni 2018 16:59; Akt: 15.06.2018 17:09 Print

Quintana bringt den Leader in Bedrängnis

Nairo Quintana gewinnt die 7. Etappe der Tour de Suisse. Der Kolumbianer rückt auf Platz 2 der Gesamtwertung vor.

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Premiere im Tessin: Stefan Küng gewinnt erstmals eine Etappe bei seiner Landesrundfahrt. (17. Juni 2018) Für den Thurgauer Radprofi ist die Tour optimal verlaufen. Am Ende kann sich Gesamtleader Richie Porte behaupten und die Schweizer Landesrundfahrt gewinnen. Der Australier beweist, dass er für die Tour de France gerüstet ist. Arnaud Démare kommt als Erster in Bellinzona an und gewinnt die achte Etappe der Tour de Suisse. Der Blick nach oben: Ein Kolumbier macht die Rundfahrt wieder spannend. (15. Juni 2018) Nairo Quinitana macht mit seinem Etappensieg in Arosa die Tour wieder spannend. Leader bleibt allerdings der Australier Richie Porte. Leiden im Aufstieg nach Arosa: Der Luzerner Mathias Frank fällt zurück. Der grösste Triumph seiner Laufbahn: Sören Kragh Andersen ist im Ziel in Gommiswald SG überglücklich. (14. Juni 2018) Richie Porte kann seine Führung im Gesamtklassement in den Schweizer Bergen sogar ausbauen. Wenigstens schönes Wetter: Das Feld kämpft in der Königsetappe auf den steilen Alpenstrassen. Mathias Frank (M.) und Berufskollegen auf der rasanten Abfahrt vom Klausen. Der Luzerner stösst im Gesamtklassement auf Rang 14 vor. Tapfer geschlagen: Stefan Küng fällt im Gesamtklassement zurück. (13. Juni 2018) Neuer Leader ist Küngs australischer Teamkollege Richie Porte. Der Italiener Diego Ulissi gewinnt das fünfte Teilstück mit Ziel in Leukerbad VS. Angriff im Wallis: Stilstudie des Amerikaners Lawrence Warbasse. Eine Aureissergruppe auf dem Weg nach Crans-Montana. Feiert seinen bisher grössten Erfolg: Der Däne Christopher Juul-Jensen entscheidet die 4. Etappe der Tour de Suisse für sich. (12. Juni 2018) Der 28-jährige aus dem Team Mitchelton-Scott kann sich bis zur Zieleinfahrt in Gstaad vor dem Feld behaupten. Schon kurz nach dem Start in Gangsingen kann sich Juul-Jensen mit einer Fluchgruppe absetzen und fährt später solo voraus. Der Schweizer Michael Albasini freut sich über den Etappensieg seines Teamkollegen. Grund zur Freude hat auch Stefan Küng. Der Thurgauer (r.) vom BMC Racing Team nimmt die 4. Etappe im gelben Leadertrikot in Angriff. Küng erreicht das Ziel als 23. mit dem Feld und kann seine Führung im Gesamtklassement behaupten. Er hat weiterhin drei Sekunden Vorsprung auf seine ersten Verfolger. In Krauchthal im Emmental fährt der Tross an Kühen vorbei, die sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Franzose Nans Peters (Team Ag2r La Mondiale) bewältigt im Regen eine Steigung. Der Holländer Bauke Mollema vom Team Trek-Segafredo blickt den 189,2 km, die am Dienstag zu bewältigen sind, etwas kritisch entgegen. Hartnäckig in Gelb: Für Stefan Küng läuft es bisher bei der einheimischen Rundfahrt rund. (11. Juni 2018) Sonny Colbrelli (r.) setzt sich im Spurt in Gansingen durch. Der Italiener bezwingt auch Weltmeister Peter Sagan. Mit Michael Albasini (M.) mischtauch ein Schweizer um den Etappensieg mit. Der formstarke Thurgauer wird am Ende Vierter. Er fühlt sich hierzulande wohl: Peter Sagan lässt die Konkurrenz in Frauenfeld stehen. (10. Juni 2016) Der Slowake erfreut mit seinem 16. Etappensieg an der Tour de Suisse auch die Fans aus seiner Heimat. Etappensieg des slowakischen Weltmeisters hin oder her: Stefan Küng bleibt nach der 2. Etappe Leader der Tour de Suisse. Teamkollege Greg van Avermaet wünscht dem einheimischen Tourleader alles Gute. Das Feld während des zweiten Teilstücks rund um Frauenfeld. Zeichen gesetzt: Stefan Küng darf sich in seiner Heimat das gelbe Trikot überziehen lassen. (9. Juni 2018) Küng und das BMC Racing Team gewinnen das Teamzeitfahren in der 1. Etappe der Tour de Suisse überlegen. AG2R La Mondiale mit dem Luzerner Mathias Frank dagegen verliert schon viel Zeit. Am Sonntag geht die Landesrundfahrt weiter mit einem Rundkurs rund um Frauenfeld. Zwei treue Fans der Tour lassen sich das Spektakel nicht entgehen. Keiner zu klein, um an der Tour de Suisse dabei zu sein. Wie sieht so ein futuristisches Ding mit zwei Rädern überhaupt genau aus? Heisser erster Tag: Im Schatten lässt sich wunderbar ausharren. Fans aus Kolumbien schauen sich im Fahrerlager in Frauenfeld um. Es geht los – die Landesrunfahrt ist in der Ostschweiz perfekt lanciert worden.

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Der Australier Richie Porte konnte auf dem Teilstück zwischen Atzmännig und Arosa sein Leadertrikot mit Erfolg verteidigen. Nairo Quintana griff zu Beginn der langen Schlusssteigung 27 Kilometer vor dem Ziel an und feierte seinen ersten Sieg im Rahmen der Schweizer Rundfahrt. Auf den Plätzen 2 und 3 der Tageswertung folgten mit einem Rückstand von 22 Sekunden der Däne Jakob Fuglsang und Porte.

Vor den letzten beiden Etappen in Bellinzona liegt Porte in der Gesamtwertung neu 17 Sekunden vor Quintana und 52 Sekunden vor dem drittklassierten Niederländer Wilco Keldermann.

Porte hats in eigenen Händen

45 Sekunden hatte die Differenz vor dem 170 Kilometer langen Teilstück durch Südostschweiz zwischen Porte und Quintana betragen. Und lange Zeit sah es so aus, als könnte Quintana dem Rivalen das Gelbe Trikot zumindest vorübergehend abnehmen.

Quintana überholte nach seiner Attacke einen Fahrer nach dem anderen aus der Fluchtgruppe, die sich kurz nach dem Start gebildet hatte. Dahinter jagte Porte mit der Unterstützung seines Teamkollegen, dem Olympiasieger Greg van Avermaet, dem Kolumbianer nach. In den letzten Kurven der Steigung schien Porte aufzuschliessen, doch mit einer neuerlichen Temposteigerung sicherte sich Quintana den Tagessieg.

Zum Leadertrikot reichte es Quintana aber nicht. Mit Blick auf den Gesamtsieg hat Richie Porte alle Trümpfe in den eigenen Händen. Am Samstag auf dem eher flachen Rundkurs sind keine grossen Veränderungen in der Gesamtwertung zu erwarten. Am Sonntag im Zeitfahren liegen die Vorteile ohnehin auf der Seite von Porte

Den Vorjahressieg abschminken kann sich wohl Simon Spilak. Der Slowene büsste auf dem Weg nach Arosa 1:08 Minuten ein und liegt in der Gesamtwertung 1:48 hinter Porte.

Frank über drei Minuten hinter Porte

Auch Mathias Frank wird seinen Traum vom Gesamtsieg an der Tour de Suisse um ein weiteres Jahr verschieben müssen. Der Luzerner verlor als 19. der Etappe über zwei Minuten auf Quintana. Sein Handicap in der Gesamtwertung beträgt 3:09 Minuten.

Nebst Frank endete der Tag auch für zwei weitere Schweizer mit einer Enttäuschung. Mit Silvan Dillier, der sich einmal mehr an der Spitze zeigte, und Michael Albasini, an dessen Wohnort Gais die Etappe vorbei führte, schafften es zwei Einheimische in die Fluchtgruppe des Tages. Im Kampf um den Tagessieg konnten aber beide nicht eingreifen; Albasini und später auch Dillier verloren den Anschluss in der Schlusssteigung bald einmal.

82. Tour de Suisse. 7. Etappe, Eschenbach/Atzmännig - Arosa (170,5 km): 1. Nairo Quintana (COL) 4:01:39. 2. Jakob Fuglsang (DEN) 0:22 zurück. 3. Richie Porte (AUS), gleiche Zeit. 4. Gregor Mühlberger (AUT) 0:38. 5. Wilco Kelderman (NED). 6. Enric Mas (ESP). 7. Igor Anton (ESP), alle gleiche Zeit. 8. Steven Kruijswijk (NED) 0:50. 9. Mikel Landa (ESP), gleiche Zeit. 10. Sam Oomen (NED) 0:59. 11. Simon Spilak (SLO) 1:08. Ferner: 14. Bauke Mollema (NED) 1:34. 19. Mathias Frank (SUI) 2:08. 40. Silvan Dillier (SUI) 8:46. 50. Stefan Küng (SUI) 10:52. 60. Michael Albasini (SUI) 18:06. 64. Reto Hollenstein (SUI) 19:11. 81. Gregory Rast (SUI) 25:52. 132. Michael Schär (SUI) 29:57. - 141 Fahrer gestartet, 140 klassiert. - Aufgegeben: Roman Kreuziger (CZE).

Gesamtklassement: 1. Porte 26:06:10. 2. Quintana 0:17. 3. Kelderman 0:52. 3. Oomen, gleiche Zeit. 4. Mas 0:53. 5. Oomen 1:13. 6. Fuglsang 1:28. 7. Landa 1:31. 8. Kruijswijk 1:37. 9. Spilak 1:48. 10. Mollema 2:26. Ferner: 16. Frank 3:09. 38. Küng 16:38. 48. Dillier 30:26. 54. Hollenstein 35:14. 83. Albasini 1:03:09. 89. Rast 1:07:22. 108. Schär 1:18:40.

Radsport

(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • EX Velo Profi. am 16.06.2018 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Quintana trainierte an derTour de Suisse

    Vermutlich wird Porte den Sieg der Tour de Suisse heimbringen.Aber Favorit war für mich von Anfang an Quintana.Da wenn er richtig will der beste Bergfahrer war der Tour.Das hat er gezeigt bei der Etappe von Chur nach Arosa.Für in war es auch ein Test für die Tour de France das Training bei der Tour de Suisse.Kolumbianer waren schon immer extrem gute Bergfahrer.

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  • Iwana L am 16.06.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Velo Sportler Harte Kerle !

    Finde das diese Velo Sportler super Leistung bringen ,gegenüber Fussballer ,Tennis Spieler und Golf Spieler.Aber wenig verdienen ausser die 20 besten im Velo Zirkus.Wasserträger verdienen etwa soviel wie ein normaler Arbeiter.

  • Johnno am 16.06.2018 06:07 Report Diesen Beitrag melden

    Brueder?

    gibt's zwei Fahrer die Oomen heissen, 3. und 5. Rang?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Iwana L am 16.06.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Velo Sportler Harte Kerle !

    Finde das diese Velo Sportler super Leistung bringen ,gegenüber Fussballer ,Tennis Spieler und Golf Spieler.Aber wenig verdienen ausser die 20 besten im Velo Zirkus.Wasserträger verdienen etwa soviel wie ein normaler Arbeiter.

  • EX Velo Profi. am 16.06.2018 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Quintana trainierte an derTour de Suisse

    Vermutlich wird Porte den Sieg der Tour de Suisse heimbringen.Aber Favorit war für mich von Anfang an Quintana.Da wenn er richtig will der beste Bergfahrer war der Tour.Das hat er gezeigt bei der Etappe von Chur nach Arosa.Für in war es auch ein Test für die Tour de France das Training bei der Tour de Suisse.Kolumbianer waren schon immer extrem gute Bergfahrer.

    • Junior Triathlon Fahrerin CH am 16.06.2018 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      Nur zustimmen

      DA kann ich nur zustimmen

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  • Johnno am 16.06.2018 06:07 Report Diesen Beitrag melden

    Brueder?

    gibt's zwei Fahrer die Oomen heissen, 3. und 5. Rang?

    • Gümmeler am 16.06.2018 11:49 Report Diesen Beitrag melden

      Kenne nur ein Oomen

      Kenne nur ein Oomen

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