Tour de France

03. Juli 2017 18:06; Akt: 03.07.2017 18:48 Print

Sagan Sprintsieger in Longwy – Küng fällt zurück

Trotz Schwierigkeiten konnte der 26-jährige Slowake die 3. Etappe der 104. Tour de France für sich entscheiden. Stefan Küng verlor Zeit im Bergauf-Sprint.

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Aussergewöhnlicher Athlet: Chris Froome entscheidet zum vierten Mal die Frankreich-Rundfahrt für sich. (23. Juli 2017) Die Ehrendamen bitten in Paris zur Siegerehrung: Der Gesamterste des Sky-Teams lässt sich das sichtlich gefallen. Verdienter Schluck: Der Tour-Champion genehmigt sich auf dem letzten Teilstück ein Gläschen Champagner. (23. Juli 2017) Leader Chris Froome hat die Haupstadt Paris heil erreicht und... ...gibt kurz vor dem Ziel noch einmal mit seinen Berufskollegen mehr Gas. Sieger der Schlussetappe der Tour wird Dylan Groenewegen. Für den Holländer ist es eine Premiere im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt. Stolz und glücklich: Froomes Gattin Michelle und Sohnemann Kellan warten sehnsüchtig auf den erfolgreichen Ehemann respektive Daddy. Und schliesslich gibt es das erhoffte Wiedersehen in der Stadt der Liebe. Fast Partystimmung in Marseille: Chris Froome kann sich über einen weiteren grossen Sieg in seiner Karriere freuen. (22. Juli 2017) Glücklich im Ziel: Froome hat alle Angriffe souverän abgewehrt. (22. Juli 2017) Auf dem Weg zum dritten Rang im Zeitfahren. Froome trägt in der Schlussetappe das Maillot jaune und wird in Paris die Tour zum vierten Mal gewinnen. Es sei denn, er muss vorzeitig vom Rad steigen. Dritter Streich: Edvald Boasson Hagen freut sich über seinen Triumph. (21. Juli 2017) Es läuft für ihn rund: Chris Froome steht vor seinem nächsten Tour-Gesamtsieg. Hat das Geschehen auch in der letzten Bergetappe fest im Griff: Chris Froome. (20. Juli 2017) Froome hält die Konkurrenz in Schach: Der vierte Gesamtsieg für den Briten nach 2013, 2015 und 2016 ist zum Greifen nah. Stolz und glücklich: Ein ehemaliger Skispringer hat das schwere Teilstück über den Galibier für sich entschieden. (19. Juli 2017) Der Kampf am legendären Galibier: Der Brite Chris Froome kann das Maillot jaune verteidigen. Vive la France – Support für die einheimischen Fahrer am Galibier. Schwer gezeichnet: Marcel Kittel muss nach einem Massensturz vom Sattel steigen. Natürlich darf die Politik an der Tour nicht fehlen: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt sich die Ehre. Michael Matthews feiert seinen Sieg nach der vom Wind geprägten 16. Etappe. (18. Juli 2017) 15. Etappe der Tour de France: Bauke Mollema feiert seinen Tagessieg. (16. Juli 2017) Grosse Freude nach der Anstrengung: Roman Bardet kommt als erster Fahrer im ersten Pyrenäen-Teilstück an. (13. Juli 2017) Fabio Aru unterstreicht seine Ambitionen in der diesjährigen Tour. Der Italiener übernimmt... ...neu das Maillot jaune und löst den bisherigen... ...Leader Chris Froome ab. Aber das letzte Wort in Sachen Gesamtsieg ist natürlich noch nicht gesprochen. Eine Klasse für sich: Marcel Kittel lässt der Konkurrenz erneut keine Chance. (12. Juli 2017) Der Brite Chris Froome trägt auch nach der 11. Etappe der Tour de France das Maillt jaune. Begeisterung für das Velo-Spektakel: Eine Zuschauerin feuert die Fahrer an. Seine Gegner sahen nur noch sein Hinterrad. Marcel Kittel war auch in der 10. Etappe der Tour de France nicht zu bezwingen. (11. Juli 2017) Auf dem auf dem 178 km langen Teilstück durch das Département Dordogne waren Sprinter-Waden gefragt. (11. Juli 2017) Marcel Kittel, der 29-jährige Deutsche aus Erfurt, hat bewiesen, dass er diese hat. (11. Juli 2017) Die Strecke führte die Fahrer durch das Städtchen Montignac. Vier Etappensiege in einer einzigen Tour schaffte Kittel bereits 2013 und 2014. Die Strecke zwischen Perigueux und Bergerac führte vorbei an altehrwürdigen Gebäuden. (11. Juli 2017) Erst im Fotofinish war der reifenbreite Vorsprung Urans (unten) sichtbar. (9. Juli 2017) Australier Richie Porte stürzte an der 9. Etappe schwer und scheidet aus der Tour aus. Grund zur Freude Lilian Calmejane gewinnt die 8. Etappe mit imponierenden 37 Sekunden Vorsprung. (8. Juli 2017) Die Schmerzen der Krämpfe konnten Calmejane vom Solosieg nicht abhalten. Gross in Form: Marcel Kittel setzt sich auch in Troyes durch. (6. Juli 2017) Leader nach der 6. Etappe bleibt der britische Favorit Chris Froome. Umsturz im Klassement: Chris Froome wird auf charmante Weise ins Leadertrikot geholfen. (5. Juli 2017) Solo-Sieger der 5. Etappe wird der italienische Meister Fabio Aru. (5. Juli 2017) Kleine Aufmerksamkeit im Wasser für die Fahrer der Tour. (5. Juli 2017) Feiert seinen ersten Etappenerfolg bei einer Grand Tour: Arnaud Démare auf dem Siegerpodest in Vittel. (4. Juli 2017) Der Brite Mark Cavendish stürzt, nachdem er von Peter Sagan in die Absperrgitter gedrückt worden ist. «Gefahr: Nukleare Zone»: Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Vittel gegen das Kernkraftwerk Fessenheim. Glücklicher Gewinner der 3. Etappe: Peter Sagan bei der Zieleinfahrt in Longwy. (3. Juli 2017) Maillot-jaune-Träger Geraint Thomas (l.) verfolgt seinen britischen Teamkollegen Chris Froome. Beim Start der 3. Etappe im belgischen Verviers unterhält sich Stefan Küng (l.) mit dem Deutschen Marcel Kittel, der am Vortag das zweite Teilstück gewonnen hatte. Menschen, nichts als Menschen auf den Strassen von Mönchengladbach, wo die Tour in der 2. Etappe vorbeikam. Der Velofotograf Chris Auld stand genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als das Feld in der 2. Etappe zu schnell in eine Kurve fuhr, fanden sich rasch alle grossen Namen am Boden wieder – und Auld drückte ab. Auch im Rückspiegel voraus: Eine Fluchtgruppe aus der 2. Etappe. Rätselaufgabe: Was ist an diesem Bild ungewohnt? Genau, die Umgebung. Für einmal fuhren auf der Formel-1-Strecke von Spa nicht die Boliden, sondern Velofahrer. Die 3. Etappe führte nämlich über die längste Strecke im Formel-1-Kalender. Deutsche Velobegeisterung: Vor dem Start zur 2. Etappe in Düsseldorf stehen die Zuschauer in unzähligen Reihen. Aber nicht nur Zweibeiner sind auf der Strecke: Die 2. Etappe wurde auch von den neugierigen Blicken dieser drei Hunde verfolgt. Frau im Pommes-frites-Kleid: Die Tour de France ist auch für ihre grosse und lange Werbekarawane berühmt. Mit dabei ist auch ein Hersteller von Pommes frites.

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Peter Sagan gewinnt im Nordosten Frankreichs die 3. Etappe der 104. Tour de France. Der slowakische Strassenweltmeister beweist im Bergsprint einmal mehr seine ausgezeichneten Puncher-Qualitäten.

Im Finish einer hügeligen Etappe über 212,5 km von Verviers in Belgien durch Luxemburg bis in die französische Kleinstadt Longwy war eine 1,6 km lange Schlussrampe zu bewältigen. Der kurze, aber heftige Anstieg war für einen sogenannten Puncher wie Peter Sagan wie geschaffen.

Sagans achter Etappenerfolg

Obwohl der 26-Jährige aus Zilina bereits früh im Wind draussen war und 200 m vor dem Ziel sogar noch aus den Pedalen rutschte, liess er der Konkurrenz keine Chance. Hinter Sagan belegten der Australier Michael Matthews und der Ire Daniel Martin die Plätze 2 und 3. Sagan gelangte damit zu seinem achten Etappenerfolg an der Tour de France.

Stefan Küng konnte im Bergauf-Sprint erwartungsgemäss nicht mit den Besten mithalten. Der 23-jähriger Thurgauer musste auf den letzten Metern abreissen lassen und verlor als 57. 35 Sekunden auf die Spitze. Damit fiel er in der Gesamtwertung vom 2. auf den 12. Rang zurück. Auch das weisse Trikot des besten Nachwuchsfahrer unter 25 Jahren verlor Küng an den Franzosen Pierre Latour.

Thomas vor Froome

Das gelbe Leadertrikot des Gesamtführenden bleibt weiter in den Händen von Geraint Thomas. Der Waliser vom Team Sky, der am Samstag in Düsseldorf das Auftakt-Zeitfahren gewonnen hatte, erreichte das Ziel in Longwy mit zwei Sekunden Rückstand als Achter. Damit klassierte sich Thomas unmittelbar vor seinem britischen Teamkollegen Chris Froome. Der Vorjahressieger und dreifache Tour-Gewinner ist mit einem Rückstand von zwölf Sekunden neu erster Verfolger von Thomas im Gesamtklassement.

Die reinen Sprinter wie der Deutsche Marcel Kittel, der am Vortag das zweite Teilstück gewonnen hatte, blieben am Montag in Longwy erwartungsgemäss ohne Chance. Eine nächste Gelegenheit bietet sich den Sprintspezialisten aber bereits am Dienstag. Die 4. Etappe mit Start in Mondorf-les-Bains führt über 207,5 km nach Vittel und enthält keine nennenswerten Steigungen.

(chi/sda)

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