Didier Cuche erleichtert

31. Januar 2010 21:17; Akt: 09.02.2010 13:14 Print

«Es ist ja nur der Daumen»«Es ist ja nur der Daumen»

von Marcel Allemann - Zwei Tage nach seinem Sturz in Kranjska Gora stellte sich Didier Cuche den Medien - mit viel Optimismus: «Ich bin zuversichtlich, dass ich an den Olympischen Spielen wieder angreifen kann.»

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In der Hirslanden-Klinik hatte Snowboard-Queen Tanja Frieden am Dienstag ihren verletzungsbedingten Rücktritt erklärt. Rund 300 Meter Luftlinie davon entfernt hatte Didier Cuche gestern in der Schulthess-Klinik bessere Neuigkeiten: «Ich hatte Glück im Unglück.» Die Fakten: Der Neuenburger zog sich bei seinem Sturz einen Daumenbruch an der rechten Hand sowie eine Bänderzerrung und eine Knochenprellung im linken Knie zu. Der Bruch wurde mit einer Platte stabilisiert, Cuche plant nun seinen Einsatz an den Olympischen Spielen mit einer Spezialschiene. Zudem sollten ihn seine Knieprobleme bis zu seinen Einsätzen in Whistler nicht mehr behindern.

«Es war kein angenehmer Moment», beschrieb Cuche jenen Augenblick, als er sich am Freitag mit Schmerzen im Schnee wiederfand – im ersten Moment befürchtete er das Olympia-Aus. Entsprechend erleichtert war der Kitzbühel-Doppelsieger über die ärztliche Diagnose. «Es ist ja nur der Daumen», sagt er – und dieser kann einen «Kamikaze» wie ihn, der schon den halben Winter mit einer gebrochenen Rippe rumfährt («Sie hat beim Sturz gehalten») nicht wirklich beunruhigen. Im Gegenteil – der Schweizer Sportler des Jahres gewinnt dem Unfall sogar positive Aspekte ab: «Nun wird von mir vielleicht nicht mehr automatisch eine Goldmedaille erwartet.»

Didier Cuches Sturz

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(Quelle: Eurosport)