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Weltcup-Final
09. März 2010 23:15; Akt: 09.03.2010 20:21 Print
«In den Speedrennen muss ich viel gutmachen»
Carlo Janka darf sich nach dem Abfahrtstraining gegenüber Benjamin Raich als Sieger fühlen, da dieser auf einen Start verzichtet. Der Schweizer rückt im Gesamtweltcup dem Österreicher wohl bedrohlich nahe.

Carlo Janka muss vor allem in der Abfahrt und im Super-G Punkte auf Benjamin Raich aufholen. (reuters)
Im Kampf um den Gesamtweltcup liegt der Bündner vier Rennen vor Schluss 46 Punkte hinter dem Pitztaler zurück. Im Training war Janka als 15. rund zweieinhalb Sekunden schneller als Raich (24.). Der Österreicher, der ohnehin kaum Punkte geholt hätte – die gibts nur bis Rang 15 – hat Forfait für die Abfahrt gegeben. Janka dagegen hat noch Steigerungspotenzial. Der Riesenslalom-Olympiasieger sagt: «Benni ist der Favorit. Ich muss in den Speedrennen viele Punkte gutmachen, sonst ist der Zug sicher abgefahren.»
Raich will den Angriff auf die grosse Kristallkugel indes kontern: «Carlo ist ein cooler Typ, er hat gute Karten. Aber auch ich werde alles geben. Und ich weiss, was ich kann.» Schnellster im gestrigen Training war der Österreicher Hans Grugger. Didier Cuche kam als bester Schweizer auf den sechsten Platz.
Beim Weltcupfinale wird Daniel Albrecht am Freitag auf die Weltcup-Pisten zurückkehren. Der 26-jährige Fiescher steht als Riesenslalom-Vorfahrer im Einsatz. Ein Jahr nach seinem schweren Unfall in Kitzbühel unterzieht sich Albrecht damit einem wettkampfmässigen Test. Das richtige Comeback plant der Walliser für nächste Saison.
Während Albrecht das spannende Saisonfinale zwischen Janka und Raich hautnah miterlebt, fehlt Bode Miller in Garmisch. Nachdem der Amerikaner an den Olympischen Spielen einen kompletten Medaillensatz gewonnen hat, ist sein Erfolgshunger offensichtlich gestillt.
(pbt/20 Minuten)


























