Super-G der Frauen in Aspen

16. März 2017 16:14; Akt: 16.03.2017 18:14 Print

Tina Weirather ist die Super-G-Königin

Tina Weirather gewinnt den sturzreichen Super-G in Aspen und stiehlt Ilka Stuhec die Disziplinenkugel. Stuhec wird Zweite, Brignone Dritte und das Schweizer Team enttäuscht.

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Tina Weirather gewinnt in Aspen das Duell gegen Ilka Stuhec um die kleine Kristallkugel für den Super-G-Weltcup. Die Liechtensteinerin sichert sich auch im abschliessenden Rennen den Sieg.

15 Punkte hatte Tina Weirather vor dem abschliessenden Rennen hinter der Slowenin Ilka Stuhec zurückgelegen. Doch dank ihrem ersten Saisonsieg drehte sie den Spiess um. Die Liechtensteinerin stellte mit Nummer 5 Bestzeit auf, Stuhec als Zweite, mit Nummer 7 gestartet, war um 35 Hundertstel langsamer. Damit lag Weirather nun plötzlich 5 Punkte vor der Slowenin.

An dieser Wertung änderte sich nichts mehr. Die Italienerin Sofia Goggia, zuletzt Gewinnerin in Jeongseon in Südkorea, zahlte ihre Risikobereitschaft mit einem Sturz, ihre Teamkollegin Federica Brignone wurde einen Hundertstel hinter Stuhec Dritte, und auch die Amerikanerin Lindsey Vonn schied durch Sturz aus.

Premiere für Liechtenstein

So feierte Tina Weirather ihren 7. Weltcupsieg, den ersten in dieser Saison. Im Februar hatte Tina Weirather in St. Moritz als Zweite im Super-G hinter der Österreicherin Nicole Schmidhofer ihre erste Medaille an einem Grossanlass gewonnen, doch nun im US-Bundesstaat Colorado errang sie einen Erfolg, der sportlich gar noch mehr zählt. Die 27-Jährige darf sich als beste Super-G-Fahrerin des Winters bezeichnen. Noch nie hat eine Fahrerin aus Liechtenstein in einer Speed-Disziplin eine Kristallkugel gewonnen. Auch Weirathers Mutter Hanni Wenzel war dies nicht vergönnt gewesen. Die Mama hat ihr aber dennoch noch einiges voraus. Sie besitzt fünf Kugeln, zwei grosse für ihre Gesamtsiege 1978 und 1980 sowie drei kleine (zwei im Riesenslalom, eine im Slalom).

Die Schweizerinnen konnten nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. Die Schwyzerin Corinne Suter belegte Platz 11, die Bernerin Joana Hählen wurde Fünfzehnte. Die Bündnerin Jasmine Flury, zuletzt in Jeongseon hervorragende Fünfte, schied mit einem Torfehler aus.

Aspen (USA). Weltcup-Super-G der Frauen: 1. Tina Weirather (LIE) 1:11,66. 2. Ilka Stuhec (SLO) 0,35 zurück. 3. Federica Brignone (ITA) 0,36. 4. Nicole Schmidhofer (AUT) 0,74. 5. Elisabeth Görgl (AUT) 1,34. 6. Ricarda Haaser (AUT) 1,38. Ferner: 11. Corinne Suter (SUI) 2,34. 15. Joana Hählen (SUI) 3,35. - Ausgeschieden u.a.: Jasmine Flury (SUI), Sofia Goggia (ITA) und Lindsey Vonn (USA).

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Private Parts am 16.03.2017 17:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo Tina

    Ganz herzliche Gratulation. Sie hat das sowas von verdient, nach all den Verletzungen und Rückschlägen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Private Parts am 16.03.2017 17:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo Tina

    Ganz herzliche Gratulation. Sie hat das sowas von verdient, nach all den Verletzungen und Rückschlägen.