Slalom in Wengen

20. Januar 2013 09:12; Akt: 20.01.2013 15:07 Print

Felix Neureuther auf den Spuren seines Vaters

Felix Neureuther triumphiert beim Slalom in Wengen vor Marcel Hirscher und Ivica Kostelic. Als 22. ist Ramon Zenhäusern erneut der beste Schweizer.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Der Deutsche Felix Neureuther schnappt sich im Final noch Halbzeit-Leader Marcel Hirscher und gewinnt den Slalom in Wengen mit 0,21 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher.

Vor dem Finaldurchgang hatte in Wengen Hochspannung geherrscht. Gleich 15 Fahrer waren nach dem ersten Lauf innerhalb von nur einer Sekunde klassiert gewesen. Das Top-Trio Marcel Hirscher, Felix Neureuther und Jens Byggmark war dabei gar nur durch elf Hundertstel auseinander gelegen.

Neureuther im Zielhang überragend

Während der Schwede Byggmark in der Entscheidung weit zurückfiel, setzte sich Neureuther auf dem von seinem Trainer Albert Doppelhofer gesetzten Kurs an die Spitze. Einzig Hirscher konnte dem 28-jährigen Deutschen noch dessen vierten Weltcup-Sieg streitig machen. Der Gesamtweltcup-Leader führte bei der letzten Zwischenzeit noch mit vier Hundertsteln Vorsprung, doch dank des besseren Finishs behielt Neureuther schliesslich die Oberhand. Hirscher, der die zwei vorangegangenen Slaloms in Adelboden und Zagreb gewonnen hatte, blieb noch um vier Hundertstel vor Vorjahressieger Ivica Kostelic. Der Kroate hatte in Wengen schon am Freitag in der Super-Kombination die Top 3 erreicht.

Ramon Zenhäusern sorgte wie vor Wochenfrist im Slalom von Adelboden - als er als 22. erstmals im Weltcup gepunktet hatte - für das beste Resultat aus Schweizer Sicht. Der 20-jährige Walliser wurde in Wengen 21., mit 2,13 Sekunden Rückstand auf Sieger Neureuther. Ein paar wenige Punkte gab es ebenfalls für Marc Gini (25.) und Markus Vogel (27.).

Der Berner Luca Aerni war am Morgen nach guter erster Zwischenzeit ausgeschieden.

Wengen. Weltcup-Slalom der Männer:
1. Felix Neureuther (De) 1:50,53.
2. Marcel Hirscher (Ö) 0,21.
3. Ivica Kostelic (Kro) 0,25.
4. Manfred Mölgg (It) 0,46.
5. Stefano Gross (It) 0,62.
6. Fritz Dopfer (De) 0,66.
7. Giuliano Razzoli (It) 1,04.
8. Mattias Hargin (Sd) 1,10.
9. Axel Bäck (Sd), Markus Larsson (Sd) 1,11.
Ferner: 21. Ramon Zenhäusern (Sz) 2,13. 25. Marc Gini (Sz) 2,33. 27. Markus Vogel (Sz) 3,09.
Im ersten Lauf ausgeschieden: u.a. Luca Aerni (Sz).

(si)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • verena am 20.01.2013 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bravo

    bravo romi;-)

  • Mäxchen am 20.01.2013 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    NATURTALENT

    schon christian neureuther, der vater von felix neureuther, war ein begnadeter slalom-skirennfahrer. seinen ersten weltcupslalom gewann er am lauberhorn in wengen.

  • speakthetruth am 20.01.2013 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Was zu erwarten war

    Na ja die Heimrennen sind vorbei und die Annahmen wurden bestätigt. Man kann nur hoffen, dass die wenigen jungen Fahrer von der unfähigen Trainergilde und dem schlechten Beispiel der noch nicht Pensionierten nicht verdorben werden.

    • Kristallino am 20.01.2013 16:07 Report Diesen Beitrag melden

      @speak the thruth:

      stimmt, den erfolgreichen trainer rufener hätte man jedenfalls behalten müssen und der herr lehmann sollte jetzt gehen.

    • Heidi Müller am 20.01.2013 16:21 Report Diesen Beitrag melden

      Das Talent von der Mutter!!!!

      der hat die Gene von Vater und Mutter mitbekommen!!!

    • mikkesch am 20.01.2013 21:20 Report Diesen Beitrag melden

      Rosi

      Deiner Einschätzung bezüglich Christian Neureuther stimme ich in allen Punkten zu. Rosi Mittermaier gewann mehr Olympia Gold als der Vater.

    einklappen einklappen
infografik