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Routinier stichelt
09. Dezember 2012 18:01; Akt: 09.12.2012 18:08 Print
Défago kritisiert Cuches Beraterfunktion
Der schlechteste Saisonstart der Schweizer Männer im Ski-Weltcup aller Zeiten lässt auch Routinier Didier Défago nicht kalt. Er kritisiert das Handeln von Swiss Ski im Fall von Didier Cuche.
Der schwächste Schweizer Saisonstart aller Zeiten.
Didier Défago ist die am Donnerstag bekanntgegebene Verpflichtung seines langjährigen Teamkollegen Didier Cuche als Swiss-Ski-Berater für die Speed-Disziplinen in den falschen Hals geraten.
Bildstrecken Nächstes Schweizer DebakelPinturault entfesselt zum SIeg«Nun werden wir alles gewinnen», versuchte der auf Cuche angesprochene Défago im Zielraum von Val d'Isère nach seinem 22. Platz im Weltcup-Riesenslalom zunächst ironisch zu antworten. Auf Nachfrage brach es dann aber aus dem 35-jährigen Walliser heraus: «Die Art, wie das Ganze von Swiss-Ski vorgestellt wurde, ist eine Katastrophe. Ich finde, Swiss-Ski geht mit der vorhandenen Situation nicht gut um. Auch der Cheftrainer (Osi Inglin - Red.) managt seine Arbeit nicht gerade gut.»
In seiner Situation, so Défago weiter, könne er ja auch nicht einfach Martin Rufener, den Vorgänger von Inglin als Cheftrainer der Schweizer Männer, anrufen, wenn er einen Rat benötige. Von Seiten von Swiss-Ski ist vorgesehen, dass Cuche schon in dieser Woche in Val Gardena (It) beratend auf der Piste sein wird. Danach soll der Neuenburger auch bei den Klassikern in Wengen und Kitzbühel sowie beim Weltcup-Finale auf der Lenzerheide vor Ort sein.
«Habe nichts gegen Cuche»
Abfahrts-Olympiasieger Défago - zeit seiner Karriere im Schatten des drei Jahre älteren Cuche - betonte, dass «ich nichts gegen Didier habe. Mit seiner Erfahrung kann er sicherlich einiges bringen. Ich habe auch schon geahnt, dass Didier bei einem, zwei Rennen wieder vor Ort sein würde. Doch ich verstehe nicht, weshalb gerade jetzt gehandelt wurde. In den technischen Disziplinen sind wir seit langem weit davon entfernt, eine gute Equipe zu sein. Doch dort ignoriert man es im Moment einfach. Im Speed-Bereich hingegen sind wir nicht so weit von der Spitze weg.» Doch es sei klar, dass nun bald weitere Fortschritte folgen müssen, so Défago abschliessend. «Ich freue mich auf die kommenden Rennen. Ich will meiner Rolle als Teamleader gerecht werden.»
Inglin: «Bin überrascht»
Osi Inglin, in Val d'Isère angesprochen auf die Vorwürfe seines Teamleaders, war darum bemüht, die Wogen zu glätten: «Die Verpflichtung von Didier Cuche als Berater wurde von mir schon länger angestrebt. Das ist nicht eine Massnahme aufgrund der jetzigen Situation und Resultate. Angedacht ist vor allem, dass er sich um die jüngeren Fahrer kümmert. Es geht also weniger um einen Didier Défago. Dass er sich nun so äussert, überrascht mich. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es für unsere Jungen eine gute Massnahme darstellt.»
(si)
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Soll doch froh sein
Ich wäre um jeden Tipp dankbar, besonderes wenn dieser von einem Champ sind.
Defago sollte schweigen
Defago stellt sich selbst ins Abseits. Hätte er verestanden / gelesen, wozu Cuche geholt wurde, könnte er sich sein Geschwafel sparen. Und Cuche - wie Defago meint - wenn schon zu den Technikern zu gesellen, ist sowieso eine Schnapside von Defago.
Herr
Das ganze Debakel hatt schon länger angefangen aber mit Cuche super Leistungen konnte man sich in der Führungsetage immer verstecken und jetzt kommen die Probleme zum Vorschein.. Nur nützt das Jammern nichts,es ist Saison jetzt und nun heisst es Angriff nach vorne und die Leistungen abrufen...! Ihr könnt es glaubt an Euch!!!
Cuche ist kein Raich, Accola, Eberharter
Aber dafür, dass Cuche das einzige halbaktuelle Aushängeschild ist, hätte er auch mal den Gesamtweltcup gewinnen müssen.