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Schweizer Ski-Misere
26. November 2012 14:51; Akt: 26.11.2012 15:14 Print
Der Absturz ins Mittelfeld droht
von Herbie Egli - Die Schweizer Skicracks fahren ihrer Form weit hinterher. Ohne Didier Cuche und Beat Feuz versinken die Eidgenossen in der Nationenwertung in der Bedeutungslosigkeit.
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Es ist ein Jahr her, seit die Skination Schweiz in der Ferne jubelte. Didier Cuche gewann vor Beat Feuz die Abfahrt in Lake Louise. Der 38-jährige Neuenburger und 25-jährige Emmentaler sorgten für zusätzliche Highlights in der Saison 2011/12. Cuche gewann drei weitere Rennen und fuhr ebenso viel Mal aufs Podest. Feuz siegte sogar viermal und konnte neun Podestplätze bejubeln. Den Gewinn des Gesamtweltcups verpasste er nur knapp.
Bildstrecken Svindal gewinnt in Lake Louise - Schlappe für SchweizerZettel gewinnt in Aspen Infografik Alpiner Ski-Weltcup 2012/13Nun sind beide verschwunden. Cuche trat zurück und Feuz ist zum Zuschauen verdammt. Der 25-jährige Emmentaler muss wegen seinen Kniebeschwerden sogar um seine Karriere bangen. Die beiden verbindet eine zusätzliche Leidensgeschichte. Nach seinem Rücktritt stand Cuche Feuz in beratender Funktion zur Seite. Diese Aufgaben fallen nun weg. Ebenso viele Punkte in der Nationenwertung.
Mittelfeld statt Podest
Die Schweiz belegte in der Nationenwertung der letzten Saison mit 6503 Zählern den 3. Schlussrang. Rund 400 Punkte hinter Italien und mit mehr als der Hälfte weniger als die Überflieger aus Österreich. Feuz (1330) und Cuche (982) waren zusammen für mehr als 2300 Zähler verantwortlich. Zieht man diese von der Gesamtrechnung ab, belegt die Schweiz in der Saison 2011/12 lediglich noch den 7. Platz in der Nationenwertung. Hinter Deutschland und vor Italien.
Ein Jahr zuvor – als Feuz’ Stern noch nicht aufgegangen war – sorgte Carlo Janka nach Cuche für die meisten Punkte. 1049 Zähler fuhren die beiden Cracks für die Nationenwertung ein. Mit 6576 Punkten belegte die Schweiz in der Saison 2010/11 den 2. Platz hinter Österreich. Ohne diese Zähler von Cuche und Janka wäre die Schweiz hinter den USA und vor Deutschland auf dem 6. Rang gelandet.
Damen besser als Herren
In der neuen und noch jungen Saison sucht man die Schweiz vergebens in den vorderen Regionen der Nationenwertung. Nach 8 von 76 Rennen belegt das Alpenland mit 276 Punkten gerade mal den 10. Platz unter 18 Nationen. Die Damen haben mit 174 Zählern bisher sogar mehr Punkte als die Männer (105) eingefahren. Die Saison dauert aber noch lange und es wäre den Schweizern zu gönnen, dass sie aus dem Tief herausfinden. Sonst ist Ende Saison in der Nationenwertung der Absturz ins Mittelfeld garantiert.
Da unsere 2 ehemaligen Top-Fahrer nicht dabei sind, habe ich keine Hoffnung für unser Team. Sicher wird mal einer ein bisschen Glück haben und unter die besten 3 kommen, aber dass wird wohl eher eine Seltenheit werden. Wir brauchen neue, junge Stars. – Apko
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Alle 31 Kommentare

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Aber hallo...
Logisch wir haben tollen Nachwuchs doch bis die sich ins A Kkader vorgeschafft haben.......Lehmann ist doch das faule Ei das eigenrlich schom lange ersetzt werden sollte.....Ich jedenfalls hoffe auf unsere Nachwuchsfahrer und sehe gespannt in die Saison,hopp Schweiz!
Ausmisten
Wo ist der Nachwuchs? Seit Jahren kommt aus dieser Richtung nichts gescheites! Schaut mal bei den Ösis, wie es gemacht wird! Fällt bei denen einer aus oder hat aufgehört, ist der Nachwuchs zur Stelle. Bei uns gurken Männer wie Frauen nur herum, ohne etwas brauchbares zu liefern. Ausmisten und wenn es sein muss bei null beginnen und etwas aufbauen mit jungen, hungrigen Skifahrern! " Liefere statt Lafere!"
Lehmann WEG!
Das einzige was mich nervt ist dass dieser Lehmann weiterhin unantastbar an der Spitze seine zwei Däumchen dreht und sich auf den Lorbeeren von Cuche, Feuz und früher Janka ausgeruht hat.