Rechtsstreit

21. September 2016 18:30; Akt: 21.09.2016 18:33 Print

Head verhindert Comeback von Bode Miller

Das war es wohl endgültig mit der Skikarriere von Bode Miller. Der 39-Jährige liebäugelt zwar mit einer Rückkehr, sein ehemaliger Ausrüster stellt sich aber quer.

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«Es gibt nichts, was ich noch beweisen muss.» Warum also denkt Bode Miller eineinhalb Jahre nach seinem letzten Weltcup-Rennen nun doch über eine Rückkehr in den Skizirkus nach? Der 39-Jährige will der Karriere nach der Karriere zusätzlichen Schub verleihen.

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Er wollte sich bei den Klassikern wie Kitzbühel oder Wengen präsentieren. Oder besser gesagt sein Material: Die Öffentlichkeit soll «seine» Marke Bomber kennen lernen. Miller, der zuletzt an der Ski-WM im Februar 2015 in Beaver Creek gefahren war und sich dabei verletzte, ist Mitbesitzer und Markenbotschafter des amerikanischen Ausrüsters, der die Teams aus den USA und Kanada einkleidet.

Vertrag ist Vertrag

Head hat etwas dagegen. 2015 hatte Miller den Ausrüster um eine vorzeitige Vertragsauflösung gebeten. Dabei wurde eine Vereinbarung getroffen, dass er im Falle einer Rückkehr bis und mit Saison 2016/17 ausschliesslich auf Head unterwegs sein dürfe. Nun hat sich das Enfant terrible jedoch umentschieden – und geht auf die Barrikaden. Er zieht Head vor Gericht.

Beim Skihersteller reagiert man enttäuscht, wie aus einer Facebook-Nachricht hervorgeht. Head-CEO Johan Eliasch: «Ich bin wirklich sehr enttäuscht, dass Bode keine Anstalten macht, sein Wort zu halten. Wir werden alles unternehmen, um unser Recht durchzusetzen. Head-Renndirektor Rainer Salzgeber: «Natürlich würde ich Bode gern noch einmal Rennen fahren sehen, dies muss aber mit Head-Material erfolgen.»

(als)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bomben-Entschärfer am 21.09.2016 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Werbung

    Jetzt hat er so oder so Werbung für seine Marke bekommen.

  • Klammer Franz am 21.09.2016 18:54 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schelm der Böses denkt

    Da würde ich sagen ist Bode schlecht beraten, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu verklagen. Es wäre an ihm gewesen, Head um Freigabe von dieser Auflage zu bitten. Mit etwas gutem Willen hätte dies beiden zu mehr Vorteil gereicht. Außer Bode spekuliert darauf, dass ihm der Prozess Gratis Werbung bringt....;)?!

  • asdfwww am 21.09.2016 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    Naja... Geld kassieren, dann aber...

    Geld kassieren, dann aber sein Wort nicht halten? Naja, ist auch nicht die feine Art. Vor allem geht es hier um einen ganz gewöhnlichen Vertrag. Nicht etwa um einen unrealistischen Knebelvertrag, den ihn jahrelang unnötig an etwas bindet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • asdfwww am 21.09.2016 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    Naja... Geld kassieren, dann aber...

    Geld kassieren, dann aber sein Wort nicht halten? Naja, ist auch nicht die feine Art. Vor allem geht es hier um einen ganz gewöhnlichen Vertrag. Nicht etwa um einen unrealistischen Knebelvertrag, den ihn jahrelang unnötig an etwas bindet.

  • Bomben-Entschärfer am 21.09.2016 19:52 Report Diesen Beitrag melden

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    Jetzt hat er so oder so Werbung für seine Marke bekommen.

  • Klammer Franz am 21.09.2016 18:54 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schelm der Böses denkt

    Da würde ich sagen ist Bode schlecht beraten, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu verklagen. Es wäre an ihm gewesen, Head um Freigabe von dieser Auflage zu bitten. Mit etwas gutem Willen hätte dies beiden zu mehr Vorteil gereicht. Außer Bode spekuliert darauf, dass ihm der Prozess Gratis Werbung bringt....;)?!