Ski alpin

01. Dezember 2017 18:40; Akt: 01.12.2017 22:08 Print

Kriechmayr holt ersten Saisonsieg für Österreich

Vincent Kriechmayr gewinnt in Beaver Creek den Weltcup-Super-G, in welchem die Schweizer ganz vorne nicht mitmischen konnten.

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Vincent Kriechmayr stellte seinen ersten Weltcupsieg sicher. Der 26-Jährige triumphierte in Beaver Creek 23 Hundertstel vor dem Norweger Kjetil Jansrud, der am vergangenen Sonntag den Super-G von Lake Louise für sich entschieden hatte. Dritter wurde mit Hannes Reichelt ein weiterer Österreicher.

Je zwei 2. Plätze in Kvitfjell (jeweils im März 2015 und 2016) und ein 3. Rang in Jeongseon (im Februar 2016) - dies waren die bisher besten Klassierungen des in Linz wohnenden Kriechmayr. Seinen für einen Österreicher etwas ungewöhnlichen Vornamen hat er übrigens von seiner Mutter, einer Belgierin. Sie benannte ihren Sohn nach dem Maler Vincent van Gogh.

Tumler bester Schweizer

Von den Schweizern schaffte wie schon im Super-G von Lake Louise keiner den Vorstoss in die Top 10. In Kanada war Beat Feuz als Zwölfter bester Mann von Swiss-Ski gewesen, in Beaver Creek war der Bündner Thomas Tumler mit derselben Klassierung bester Schweizer. Für Tumler war dieses Ergebnis aber zweifellos ein Erfolg. Besser war der 28-jährige Samnauner erst einmal klassiert (8. im März 2016 beim Finale in St. Moritz).

Gleiches gilt für den Zürcher Oberländer Gilles Roulin, der erst seinen dritten Super-G im Weltcup bestritt und als 17. sein bestes Resultat in dieser Disziplin ablieferte. Feuz musste sich mit Rang 24 bescheiden, womit er auch noch hinter dem Ostschweizer Ralph Weber (22.) klassiert war.

Sturz von Caviezel

Ein Top-Ergebnis wäre wohl nur für Mauro Caviezel möglich gewesen. Doch der Bündner, der in Lake Louise als 28. enttäuscht hatte, schied diesmal gar aus. Doch immerhin erhielt der 29-Jährige die Gewissheit, bis zu seinem Ausfall sehr schnell gewesen zu sein. Bei der Zwischenzeit nach rund der Hälfte des Kurses lag er nur 26 Hundertstel hinter Kriechmayr zurück und damit auf Kurs in Richtung Podest.

Resultate: 1. Vincent Kriechmayr (AUT) 1:09,71. 2. Kjetil Jansrud (NOR) 0,23 zurück. 3. Hannes Reichelt (AUT) 0,33. 4. Adrien Théaux (FRA) 0,44. 5. Alexis Pinturault (FRA) 0,53. 6. Aksel Lund Svindal (NOR) und Matthias Mayer (AUT), je 0,60. 8. Aleksander Kilde (NOR) 0,67. 9. Andreas Sander (GER) 0,79. 10. Thomas Dressen (GER) und Dominik Paris (ITA), je 0,83. 12. Thomas Tumler (SUI) 0,94.

Ferner: 16. Peter Fill (ITA) 1,34. 17. Gilles Roulin (SUI) 1,39. 19. Max Franz (AUT) 1,58. 22. Ralph Weber (SUI) 1,80. 25. Beat Feuz (SUI) 1,89. 31. Stefan Rogentin (SUI) 2,12. 33. Urs Kryenbühl (SUI) 2,22. 40. Gian Luca Barandun (SUI) 2,48. 42. Marc Gisin (SUI) 2,53. 52. Patrick Küng (SUI) 3,04. 56. Nils Mani (SUI) 3,87. - 73 Fahrer gestartet, 56 klassiert. - Ausgeschieden u.a.: Mauro Caviezel (SUI).

(nag/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Titus am 02.12.2017 06:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    miese Leistung

    Sind die Schweizer an Party gewesen am vorabend?

  • seppetoni am 01.12.2017 21:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der Südtiroler meint :

    Kein Problem , denn die Schweizer und Schweizerinnen schnallen die Ski auf dem Rücken fest und fahren so runter :-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Titus am 02.12.2017 06:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    miese Leistung

    Sind die Schweizer an Party gewesen am vorabend?

  • seppetoni am 01.12.2017 21:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der Südtiroler meint :

    Kein Problem , denn die Schweizer und Schweizerinnen schnallen die Ski auf dem Rücken fest und fahren so runter :-)

    • K. Meier am 02.12.2017 01:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @seppetoni

      Haha Ich finde den Namen des Siegers toll. Will aber nicht die Kanten mit ihm kreuzen. Gut gemacht. Wieder mehr Glück für unsere Jungs next Time. Ansonsten soll der Bessere gewinnen.

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