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Ski-Debakel
17. Dezember 2012 22:05; Akt: 17.12.2012 22:05 Print
Mit «Ein-Mann-Team» an die WM?
von Peter Berger - Skination Schweiz – das war einmal. In sieben Wochen beginnt die WM. Bis jetzt erfüllt nur Didier Défago die Kriterien.
Am 4. Februar wird die WM in Schladming eröffnet. Doch bisher erfüllte Didier Défago als Einziger der Schweizer Männer die Selektionskriterien. Um dabei zu sein, fordert Swiss-Ski von den Athleten entweder:
- eine Klassierung zwischen den Rängen 1 und 7 oder
- zwei Klassierungen zwischen den Rängen 8 und 15.
Diese beiden Klassierungen müssen in ein und derselben Disziplin erreicht werden.
Défago wurde im Riesenslalom in Sölden Fünfter. Reist der 35-jährige Walliser am Ende gar als «Ein-Mann-Team» an die WM? Noch besteht die Chance, dass Défago – mit Rang 31 (!) momentan der beste Schweizer im Gesamtweltcup – Begleitung erhält. Ein Trio braucht noch ein zweites Top-15-Resultat: Patrick Küng (Abfahrt oder Super-G), Carlo Janka (Abfahrt) und Silvan Zurbriggen (Super-G).
Nominierung trotz ungenügender Leistungen?
«Es gibt immer eine Möglichkeit, Fahrer zu selektionieren, die die Kriterien nicht zu hundert Prozent erfüllt haben», sagt dazu Lorenz Liechti von Swiss-Ski. Der Verband muss diesmal die Hintertüre wohl weit aufstossen. Denn 2010 hatte Swiss-Ski zwölf Männer an der WM in Garmisch, Ambrosi Hofmann durfte trotz eines 8. statt 7. Platzes mit. Justin Murisier profitierte vom Junioren-Bonus.
Derzeit steht das desaströse Männer-Team laut Skionline sogar «faktisch vor der Auflösung» – zumindest was die Nationalmannschaft betrifft. Für den Nati-Status ist ein Podestplatz oder ein Rang in den Top 15 der aktuellen Weltcupstartliste nötig. Nach dem Nuller im Riesenslalom in Alta Badia ist Défago als Letzter aus den Top 15 geflogen. Er belegt noch Rang 20. In der Abfahrt ist er als Bester 24., im Super-G ist Patrick Küng (19.), im Slalom Markus Vogel (18.) der Beste.
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Alle 30 Kommentare

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Lehmann
Naja, es kann nicht sein das es eine sogenannte Skination wie die Schweiz einen derart grossen Leistungseinbruch hinnehmen muss ohne das endlich Köpfe rollen. Herr Lehmann ist seit vier Jahren Vater der Misere, wovon Cuche ihm 2 Jahre den Kopf rettete. Wie zum Geier schaffen es die Ösis jede Saison gestandene Routiniers mit jungen Athleten zu ersetzen die bald einmal denn Anschluss an die Weltspitze geschafft haben??? Es kann nicht sein das ein so modernes Land wie die Schweiz es nicht schafft die wenigen guten Leute die wir haben ordentlich zu fördern. Räumt auf in der Teppichetage!!
Zum Telefon greifen!
Vielleicht sollten die Verantwortlichen bei Swiss-Ski über ihren Schatten springen, zum Telefon greifen und Martin Rufener auf Knien bitten, zurück zu kommen. Ich habe sowieso nie verstanden, warum man einen derart erfolgreichen Trainer entlassen konnte!
Dabei sein ist alles ?
wo ist das Problem? es gab mal Jamaica Fahrer an der Olympiade. Dabei sein ist alles oder ist dem nicht mehr so ? Alle die hier fordern und auf dem Sofa jammern -> geht doch selber trainieren, lasst die doch einfach mitmachen, ist ja nur Sport kaum der Rede wert ^^