Wengen und Adelboden

17. Dezember 2012 16:50; Akt: 17.12.2012 16:50 Print

Schweizer Ski-Fans trotzen der Misere

Obwohl die Leistungen der Schweizer Ski-Cracks derzeit zu wünschen übrig lassen, sind die Fans hierzulande heiss auf die Heimrennen in Adelboden und Wengen. Die Tickets sind grösstenteils weg.

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Nicht nur unsere männlichen Ski-Cracks machen eine schwierige Zeit durch. Keinen einzigen Podestplatz konnte die Skination Schweiz im ersten Drittel der Saison bejubeln. Nach den letzten Auftritten in Gröden und Alta Badia scheint die Situation noch aussichtsloser. Und bald stehen die Heimrennen in Adelboden (12./13. Januar) und Wengen (18./20. Januar) auf dem Programm.

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Die logische Konsequenz: Setzt sich die Krise auch im 2013 fort, dann droht die grosse Skiparty im Berner Oberland ins Wasser zu fallen. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Die Fans sind heiss auf das Chuenisbärgli und die Lauberhorn-Strecke. Die Organisatoren sind mit dem bisherigen Ticketverkauf sehr zufrieden.

Wer Samstag-Ticket will, muss sich beeilen

Markus Lehmann, Geschäftsführer der Lauberhornrennen: «Wie schon in den letzten Jahren ist die Nachfrage enorm. Die Tribünenplätze fürs Abfahrtsrennen im Zielraum sind so gut wie weg. Wer sich einen Platz für den Samstag ergattern will, sollte dies in den nächsten Tagen tun.» Die momentane Durststrecke des Männer-Teams schlägt sich am Lauberhorn nicht auf die Begeisterung der Ski-Fans nieder – im Gegenteil: «Wir haben treue Fans und im Vergleich zum letzten Jahr verkaufen sich die Tickets zum Teil sogar besser», schwärmt Lehmann auf Anfrage von 20 Minuten Online.

In Adelboden, wo eine Woche zuvor am Samstag ein Riesenslalom und tags darauf ein Slalom stattfindet, macht sich die derzeitige Schlappe der Männer – bis jetzt - nicht bemerkbar. «Die Tribünenplätze waren innerhalb von fünf Minuten ausverkauft, von den VIP-Tickets im Zielraum gibt es ebenfalls keine mehr», gibt Kathrin Hager, Geschäftsführerin der Ski-Weltcup-Adelboden AG, bekannt.

Wetter spielt ebenfalls eine Rolle

Ob sich die restlichen Karten – vor allem für den Slalom am Sonntag – verkaufen werden, werde sich in den kommenden Wochen zeigen. Zwei Faktoren werden dafür entscheidend sein: «Das Wetter spielt immer eine wichtige Rolle. Zudem könnte der eine oder andere in dieser Saison fernbleiben, weil die Leistung der Schweizer derzeit nicht so gut ist», vermutet Hager.

In Wengen und Adelboden ist man sich der prekären Situation der Schweizer bewusst und so appelieren die Organisatoren an die Ski-Fans hierzulande: «Liebe Skifans: Kommt im Januar nach Adelboden und Wengen, um unsere Männer zu unterstützen!», heisst es aus dem Berner Oberland.

(als)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus Bühler am 17.12.2012 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichts im griff!!!

    Mit einem Selbstdarsteller wie einem Urs Lehmann wird es mit 100%iger Sicherheit keinen Erfolg einstellen!!! Und der grösste Witz ist das man solchen Leuten noch viel Geld nachwirft - ich kann nur staunen!

    • Hans am 18.12.2012 07:51 Report Diesen Beitrag melden

      Praxis ist gefragter den je . . . .

      Früher hatten die Seilschaften aus den Universitäten auch keine Bedeutung, aber heute, ohne Verbindungen geht nichts mehr. So gesehen kommen eben auch Nieten zum zug, denn nicht alle studierten sind das Ei des Kolumbus. Ausser Spesen nichts gewesen, jahrelang studiert und nichts dazugelernt.

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  • D.G. am 17.12.2012 18:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    I Love Adelboden

    Adelboden Party des Jahres =D

  • Didi Halervorden the racer am 17.12.2012 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Rennen mehr anschauen

    Mit Abwesenheit bestrafen...wenn in einer Firma eine Person solche Arbeit leistet...und diese Superfahrer leben von der Oeffentlichkeit!!

    • Andreas Jenny am 17.12.2012 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Pleiten, Pech und Pannen

      Alle Männer nach Hause schicken, damit es nicht noch peinlicher wird und Lehmann entlassen

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