Lauberhorn

09. Januar 2018 09:52; Akt: 09.01.2018 16:14 Print

Dieses Video zeigt die Zerstörung in Wengen

Ein starker Föhnsturm hat die Infrastruktur für die Lauberhorn-Rennen beschädigt. Besseres Wetter ist erst morgen wieder in Sicht.

Die Sturmschäden in Wengen. (Video: Tamedia/SDA)
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Der Sturm war in der Nacht von Montag auf Dienstag mit Spitzengeschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern durch das Lauterbrunnental und über die Wengeneralp gefegt und hatte die Vorbereitungsarbeiten fürs verlängerte Rennwochenende am Lauberhorn massiv beeinträchtigt.

Die Schäden an den Einrichtungen rund um die Strecke waren immens. Am Hundschopf riss das Stahlseil, an dem das A-Sicherheitsnetz befestigt ist, entlang der gesamten Piste wurden B-Netze beschädigt, ein Material-Container wurde verschoben und musste wieder reinstalliert werden.

Rennen nicht in Gefahr

Trotz aller Schäden ist das Rennprogramm nicht gefährdet. Gemäss OK-Präsident Urs Näpflin können die Kombination am Freitag, die Abfahrt am Samstag und der Slalom am Sonntag wie geplant stattfinden. Die Instandstellungsarbeiten liefen am Dienstag mit verstärkten Kräften der Armee und des Zivilschutzes auf Hochtouren, so dass die Strecke bis zum Beginn des Trainings am Mittwochmittag bereit sein wird.

Föhnsturm richtet Schäden in Wengen an

Die Nacht auf Dienstag hatte nicht nur den Föhnsturm, sondern auch Schneefall gebracht. Im oberen Teil der Abfahrtspiste fielen rund 20 Zentimeter Neuschnee, in den unteren Passagen ging der Niederschlag in Regen über.

Abgesagtes Training tut nichts zur Sache

Wie die Sturmschäden hat auch die Annullation des ersten Trainings keine Auswirkungen auf das Programm, denn neben dem Mittwoch steht auch der Donnerstag als Trainingstag zur Verfügung. Zudem hatte FIS-Renndirektor Markus Waldner am Montagabend an der Mannschaftsführersitzung verkündet, dass von den drei vorgesehenen Trainings ohnehin nur zwei gefahren worden wären.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mühlemänndu am 09.01.2018 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    An die Soldaten

    Hab letztes Jahr im WK bei den Rennen geholfen. Unter anderem auch die VIP-Bühne aufzustellen. ToiToiToi ihr packt das und ein ein gutes Rennwochenende.

  • WM am 09.01.2018 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Armee

    Eine Woche Arbeit von unseren Soldaten für die Füchse, alles weggeweht.

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  • Hotwith am 09.01.2018 12:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sturm und wie

    Zelt wengernalp auch zimmlich weggeweht.Steht,bis auf kleinen teil der weggefehgt wurde.Arbeiten konnten wir zur zeit nicht.Zelt nicht mehr sicher.

Die neusten Leser-Kommentare

  • D.S. am 10.01.2018 06:42 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständliche Ignoranz

    Stur, uneinsichtig und gefährlich. Dem Veranstalter und der Gemeinde sollte die Verantwortung für diesen Event entzogen werden, bevor noch etwas schlimmeres passiert. Unverständlich, wie hier des grossen Profits wegen auf Biegen und Brechen eine Veranstaltung durchgeführt werden soll.

  • Thomas am 09.01.2018 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No go

    Es ist nicht die Aufgabe des Militärs ein Skirennen zu organisieren und dass dann Wengen Geld von den Touristen abzockt. Die reichen Kantone müssen schon dem armen Kanton Bern Millionen spenden.

  • JonnyBoy am 09.01.2018 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    Sponsoring sei Dank!

    Na ja, der Steuerzahler subventioniert ja die Rendite dieses fragwürdigen Events via Armee. Wann kommen die Ada's und sponsern meinen Party-Chämpis-Event???

  • Bertl am 09.01.2018 20:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    NoBillag ja

    Bei einem NoBillag Ja wird es wohl nächstes Jahr kein Lauberhornrennen am Fernsehen geben. Austrager ist ja wohl SRG mit der TCP Tochter. Da kann man auch nicht auf dem Ösi kucken wenn keine Cams da sind.

    • Lara am 09.01.2018 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bertl

      kannst ja für das geld live dabei sein

    • Jeru am 11.01.2018 20:43 Report Diesen Beitrag melden

      @ Bertl

      Ja das find ich ou usser dem macht ja d SRG ou Gäld mit Wärbig

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  • Fair ness am 09.01.2018 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zivilschutz leistet gleichviel

    Und wie immer, geht der Zivilschutz welcher fast 8 Wochen in Wengen leistet, gleich viel Manntage bewälltigt und das lediglich mit lokalen Kräften total unter. Ich danke auch euch für euren einsatz Jungs! btw. tolle plakate :)

    • Ben Scheurer am 09.01.2018 22:24 Report Diesen Beitrag melden

      Militär vs. Zivilschutz

      naja... ihr braucht halt auch viel länger für die Arbeit...

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