Super-G in Lake Louise

25. November 2012 11:03; Akt: 25.11.2012 21:21 Print

Svindal doppelt nach - Küng in den Top 10

Aksel Lund Svindal siegt im Super-G von Lake Louise überlegen. Das Schweizer Team enttäuscht erneut. Lediglich Patrick Küng sorgt mit dem zehnten Platz für einen Lichtblick.

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Einen Tag nach der grössten Abfahrts-Schlappe der Weltcup-Geschichte droht dem Schweizer Speed-Team eine nächste Enttäuschung. Für den Lichtblick sorgte Patrick Küng. Der Glarner, der am Ende der letzten Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte, ist an 10. Stelle klassiert. Nach 30 Fahrern ist Küng der einzige Schweizer in den Top 15 der Zwischenrangliste. Didier Défago, Carlo Janka, Sandro Viletta, Silvan Zurbriggen und Tobias Grünenfelder wurden wie in der Abfahrt schwer geschlagen.

An der Spitze doppelte derweil Aksel Lund Svindal nach. Wie am Samstag in der Abfahrt durfte er einen souveränen Sieg feiern. Der Norweger ist ein Spezialist für die Destination Lake Louise. Zum fünften Mal im Weltcup hätte er an einem Rennen in dieser Ski-Station Platz 1 erreicht - wenn er nicht noch wider Erwarten verdrängt werden sollte.

Im Super-G steuert er einem noch deutlicheren Sieg als in der Abfahrt entgegen. Nachdem am Samstag sein Vorsprung auf die Konkurrenz 64 Hundertstel und mehr betragen hatte, legte er am Sonntag eine Differenz von 0,85 Sekunden zwischen sich und dem ersten Verfolger. Zweiter ist der Franzose Adrien Théaux. Rang 3 belegt aktuell Joachim Puchner. Für den Österreicher wäre es der dritte Podestplatz im Weltcup. Den mit der Nummer 1 gestartete Ted Ligety trennt als Vierter ein Hundertstel vom Podest. Hinter Dominator Svindal ging es relativ knapp zu und her. Küng verliert auf Ligety vier Zehntel.

Lake Louise (ka). Weltcup-Super-G der Männer:
1. Aksel Lund Svindal (No)1:34,09
2. Adrien Théaux (Fr)0,85 zurück.
3. Joachim Puchner (Ö)0,90.
4. Ted Ligety (USA)0,91.
5. Werner Heel (It)1,10.
6. Matthias Mayer (Ö)1,19.
7. Andreas Romar (Fi)1,22.
8. Max Franz (Ö)1,23.
9. Matteo Marsaglia (It)1,29.
10.Patrick Küng (Sz)1,31.
11.Erik Guay (Ka)1,35.
12.Peter Fill (It)1,36.
13.Johan Clarey (Fr)1,38.
14.John Kucera (Ka)1,40.
15.Klaus Kröll (Ö)1,41.
Ferner: 24.Sandro Viletta (Sz)1,99. 25.Silvan Zurbriggen (Sz)2,20. 26. Didier Défago (Sz)2,67. 27. Carlo Janka (Sz)2,88. 28. Tobias Grünenfelder (Sz)2,89. 56. Vitus Lüönd (Sz) 3,71. 63. Marc Gisin (Sz) 5,20.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Küde K am 26.11.2012 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cucheback

    Langsam wird es Zeit für die Reaktivierung von Cuche! Ist ja nicht mehr zumutbar für unsere schweizer Skifans, diese Miesere!!

  • Beni am 26.11.2012 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Kost, so richtig zum abgewöhnen!

    Schon komisch, schau dir mal die Ranglisten an, bei den Frauen und Männern. Es hat immer wieder eine Handvoll FahrerInnen von Italien und Frankreich in den vorderen Rängen. Das italienische Team kämpft regelmässig um genügend Geld für die Teams und dieser Sport ist in diesen Ländern weiss Gott nur eine Randsportart. Und bei uns Schweizern? Vielfach unter ferner liefen! Was läuft hier eigentlich falsch? Vor allem die Frauen kommen seit Jahren nicht auf Touren. Wir bekommen eine Kost vorgesetzt, so richtig zum abgewöhnen.

  • Naski am 26.11.2012 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    CH nur noch Mittelmass - Skination ade

    Also ich bin auch sehr enttäuscht... Technikerteams seit Jahren eine Pleite, bei den Frauen keine absoluten Top Cracks, also eine Skination sind wir nicht mehr. Letztes Jahr nicht nur wie immer deutlich von Austria überholt sondern auch noch von den USA werden uns wohl Italien, Schweden und Frankreich auf die Pelle rücken. Aber die Swiss Ski-Garde sitzt fest in ihrem Sessel. An die werden offensichtlich keine Ansprüche gestellt, egal wie mies die CH abschneidet. SCHADE!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Naski am 26.11.2012 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    CH nur noch Mittelmass - Skination ade

    Also ich bin auch sehr enttäuscht... Technikerteams seit Jahren eine Pleite, bei den Frauen keine absoluten Top Cracks, also eine Skination sind wir nicht mehr. Letztes Jahr nicht nur wie immer deutlich von Austria überholt sondern auch noch von den USA werden uns wohl Italien, Schweden und Frankreich auf die Pelle rücken. Aber die Swiss Ski-Garde sitzt fest in ihrem Sessel. An die werden offensichtlich keine Ansprüche gestellt, egal wie mies die CH abschneidet. SCHADE!

    • Marlisa Schmid am 26.11.2012 13:38 Report Diesen Beitrag melden

      Das grösste Uebel

      Ja du hast vollkommen recht! Das grösste Problem ist Swiss Ski Präsident Lehmann. Der hat es fertig gebracht, dass Topleute wie Abplanalp und Rufener entfernt wurden und eine Riesenlücke hinterliessen. Diese wären ein Garant gewesen, dass es mit Swiss Ski wieder aufwärts geht. Wann endlich wird Lehmann ausgewechselt! Er hat ja daneben auch noch einen Job als Co-Kommentator Alpin bei Eurosport. Frage mich ohnehin, wie diese beiden Tätigkeiten sich unter einen Hut bringen lassen.

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  • Beni am 26.11.2012 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Kost, so richtig zum abgewöhnen!

    Schon komisch, schau dir mal die Ranglisten an, bei den Frauen und Männern. Es hat immer wieder eine Handvoll FahrerInnen von Italien und Frankreich in den vorderen Rängen. Das italienische Team kämpft regelmässig um genügend Geld für die Teams und dieser Sport ist in diesen Ländern weiss Gott nur eine Randsportart. Und bei uns Schweizern? Vielfach unter ferner liefen! Was läuft hier eigentlich falsch? Vor allem die Frauen kommen seit Jahren nicht auf Touren. Wir bekommen eine Kost vorgesetzt, so richtig zum abgewöhnen.

  • Küde K am 26.11.2012 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cucheback

    Langsam wird es Zeit für die Reaktivierung von Cuche! Ist ja nicht mehr zumutbar für unsere schweizer Skifans, diese Miesere!!

  • Ski am 25.11.2012 21:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Swiss ski

    Swiss ski ist am Boden... Wirklich schade!

    • Ueli Hoch am 25.11.2012 22:17 Report Diesen Beitrag melden

      zum Glück haben wir noch den Swiss Ski

      dafür glänzt der Swiss Ski von Tina Maze umso mehr

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