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17. Dezember 2012 09:17; Akt: 17.12.2012 16:57 Print
Zu schlecht – Zwangspause für Janka
35, 47 und 46 lauten die Ergebnisse von Carlo Janka in Gröden und Alta Badia. Swiss Ski zieht nach dem jüngsten Debakel die Reissleine: Der Bündner wird 2012 keine Rennen mehr bestreiten.
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Schwach, desolat oder chancenlos. So lauten die Kommentare zum jüngsten Rennwochenende des Schweizer Männer-Teams in Gröden und Alta Badia. Dabei wird von einem neuen Tiefpunkt gesprochen. Im Super-G, der Abfahrt und im Riesenslalom fuhren lediglich drei Schweizer in die Punkte. Silvan Zurbriggen war im Super-G vom Freitag der beste Eidgenosse mit einem 14. Rang.
Bildstrecken Ligety gewinnt Riesenslalom von Alta BadiaSteven Nyman gewinnt die Abfahrt von Gröden Infografik Alpiner Ski-Weltcup 2012/13Die schwache Teamleistung zeigt sich am besten im Riesenslalom. In Alta Badia schaffte es erstmals in der Weltcup-Geschichte kein Schweizer unter die Top 30. «Keiner im Klassement, das ist mehr als enttäuschend – eine Fadengerade mitten ins Gesicht», sagte Männer-Cheftrainer Osi Inglin zur jüngsten Schlappe.
Janka verkörpert Misere am besten
Wie genau die Verantwortlichen gegen die Krise vorgehen wollen, ist noch unklar. «Wir versuchen alles, um aus dieser Misere herauszukommen», sagte Techniktrainer Sepp Brunner im Interview nach der Nullnummer im Südtirol. Einen seiner Schützlinge nannte der Erfolgstrainer beim Namen: Carlo Janka, der Weltmeister von 2009 und Olympiasieger 2010, hinkt seiner Form schon seit Wochen markant hinterher und belegte am jüngsten Rennwochenende die Plätze 35, 47 und 46.
Nach Jankas desaströsem Riesenslalom-Auftritt mit beinahe acht Sekunden Rückstand auf Ted Ligety zieht Swiss Ski die Reissleine. In Absprache mit Gruppentrainer Sepp Brunner entschied der Schweizer Cheftrainer Osi Inglin, dass bei Janka der Fokus auf den Riesenslalom gelegt wird. In dieser Disziplin war Janka 2009 Weltmeister und im Jahr darauf Olympiasieger.
«In Carlos jetziger Verfassung würde ein Einsatz auf der selektiven Stelvio-Piste in Bormio keinen Sinn machen. Unser Ziel muss sein, ihn durch intensives Training für die Januar-Rennen in Adelboden und Wengen wieder konkurrenzfähig zu machen», so Brunner gegenüber dem «Blick». Schon letztes Jahr fehlte Janka im Veltlin. Damals hinderten ihn Rückenbeschwerden am Start. Diesmal verzichtet er, nachdem er in Alta Badia im ersten Lauf gleich 7,81 Sekunden auf die Bestzeit verloren hat. Janka wurden vier bis fünf Tage Pause vom Schnee verordnet.
Inglins Kritik an Brunner
Schon Männer-Cheftrainer Osi Inglin hatte sich kurz nach dem Riesenslalom negativ über Janka geäussert. Inglin betont, dass der 26-Jährige während des Sommers nicht intensiv genug trainiert habe. Stattdessen sei ein Grossteil der Zeit für Materialtests draufgegangen. «Da habe ich wohl gewissen Leuten zu viel Spielraum gelassen. Diesen Vorwurf muss ich mir machen.» Angesprochen ist Gruppentrainer Sepp Brunner, der gemäss Inglin seinen Fehler schon längst eingesehen habe.
Janka habe in Alta Badia einen kraftlosen und wenig energiegeladenen Eindruck gemacht, sagte Inglin. Deshalb solle er nun einmal den Kopf durchlüften und sich auf die Arbeit mit Konditionstrainer Peter Meliessnig konzentrieren. Dabei wird auch ein körperlicher Check durchgeführt. Man will sicher sein, dass beispielsweise auch bezüglich der Blutwerte alles in Ordnung ist.
Am 26. Dezember gehts zum RS-Training
Wenn das so sein sollte, ist für den 26. Dezember die Anreise ins Training nach Hinterreit (Ö) mit Schwerpunkt auf dem Riesenslalom angedacht. Vom 3. - 5. Januar ist in Adelboden ein weiteres Training geplant, bevor dann gleichenorts die unmittelbare Vorbereitung für das Weltcuprennen folgt.
(als/si)
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Alle 56 Kommentare

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Lehmann soll gehen!!!
ja stimmt doch,Lehmann ist ja immer noch da,der mischt immer mit.Janka die Schuld geben, der Misere,dass ist leicht,wie damals bei Lara.Wenn ich Janka wäre würde ich für Österreich fahren,die hauen NIE so über die Fahrer,die geben Ihnen Zeit und fördern Junge Leute. Nach Janka kommt Feuz dann lange nichts mehr nur noch Alte....Beim Skispringen da können wir nicht mal ein Team bilden....
Keine ausreden
Ich bin auch der Meinung dass man es mit der kritik übertreiben kann aber Janka (gillt für alle Schweizer Skicracks) suchen die Ursache in irgendwelchen Verletzungen oder dem schlechten Material. Selbstkritik fehlanzeige! So werden wir nie auf einen grünen Zweig kommen. Ausreden kann man immer finden!
adios Lehmann
.....wie wäre es wenn Lehmann endlich aus dem Team gezogen würde?!? es würde allen besser gehen,mir auch !!