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20. August 2007 22:39; Akt: 20.08.2007 22:41 Print
Rassismus-Eklat in der Bundesliga
Der dunkelhäutige US-Internationale Marcus Beasley beklagt rassistischen Vorfällen. Und auch die Bundesliga hat einen neuen Rassismus-Skandal.
Der deutsche Internationale Gerald Asamoah von Schalke 04 hat Dortmunds Goalie Roman Weidenfeller nach dem 4:1 im Derby Rassismus vorgeworfen. «Er hat 'schwarzes Schwein' zu mir gesagt», so Asamoah.
Asamoah, Weidenfeller.(Bild: Keystone)
Die Disziplinar-Kommission des DFB lug den Dortmunder Roman Weidenfeller tags darauf zur Anhörung. Weidenfeller stritt alles ab - Tondokumente liegen keine vor, der hässliche Verdacht bleibt indes bestehen. Gunter A. Pilz, Mitglied der Task Force «Rassismus» beim deutschen Verband, forderte im Berliner Tagesspiegel bereits eine «knallharte Strafe».
«So etwas darf im Fussball einfach nicht sein»
Auch der Amerikaner Marcus Beasley beklagt rassistische Parolen von Zuschauern. Vor zwei Wochen war er im Europacup-Rückspiel in Montenegro verhöhnt und beleidigt worden.
«Ich fühlte mich schlecht. So etwas darf im Fussball einfach nicht sein», sagte Beasley vor schwedischen und amerikanischen Journalisten. «Rassistische Gesänge sind verwerflich.» Als der Rangers-Stürmer im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen den FK Zeta das Tor zum 1:0-Sieg schoss, beschimpften ihn die einheimischen Anhänger übel.
Es handle sich zwar nur um eine Minderheit, so Beasley, «aber du hörst es immer noch in Spanien. In Belgrad kam es vor. In Montenegro und auch in Holland. Aber nicht in Schottland!» Die UEFA hat in der Vergangenheit mehrfach betont, gegen die Rassisten in Europas Stadien (und Klubs) hart vorgehen zu wollen.

























